Vi Bilägare testete zehn Sommerreifen der Größe 205/55 R16 - nach wie vor mit großem Abstand die meistverkaufte Reifengröße in Schweden, fast doppelt so häufig wie die nächsthäufigste Größe im Zubehörhandel. Der Test konzentrierte sich auf das Premium-Touring-Segment, in dem Komfort, Laufleistung und Wirtschaftlichkeit wichtiger sind als reine Sportlichkeit.
Test-Zusammenfassung
Trocken
Continental liegt mit 41,8 m am kürzesten, Falken und Pirelli folgen dicht dahinter. Linglong benötigt 48,0 m - über sechs Meter mehr, ein deutlicher Abstand, wodurch alle anderen Reifen zwischen 42 und 45 m liegen.
Trockenbremsen
Verbreiten: 6.20 M (14.8%)|Durchschnitt: 44.06 M
Trockenbremsung in Metern (100 - 5 km/h) (Niedriger ist besser)
Continental PremiumContact 7
41.80 M
Falken ZIEX ZE320
42.10 M
Pirelli Cinturato C3
42.60 M
Nokian Hakka Blue 3
43.10 M
Bridgestone Turanza 6
44.00 M
Nexen N Fera Primus
44.40 M
Michelin Primacy 5
44.80 M
Landsail RapidDragon
44.90 M
Maxxis Premitra HP6
44.90 M
Linglong Eco Master
48.00 M
Restgeschwindigkeitsrechner
Dry Braking: Auswirkungen auf die Sicherheit: Bester vs. schlechtester Reifen
Continental und Michelin teilen sich die Bestnote für das Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn und werden für ihr souveränes, vertrauenserweckendes Fahrgefühl gelobt. Pirelli lenkt am präzisesten, verfolgt aber einen etwas anderen Ansatz - mehr Agilität, weniger Ruhe. Am Ende der Rangliste verlieren Landsail und Linglong beide bei Spurwechselmanövern an Hinterradhaftung.
Subjektive Trockenhandhabungsbewertung (Höher ist besser)
Pirelli Cinturato C3
5.00 Points
Continental PremiumContact 7
5.00 Points
Michelin Primacy 5
5.00 Points
Maxxis Premitra HP6
4.00 Points
Bridgestone Turanza 6
4.00 Points
Falken ZIEX ZE320
4.00 Points
Nexen N Fera Primus
3.00 Points
Nokian Hakka Blue 3
3.00 Points
Landsail RapidDragon
2.00 Points
Linglong Eco Master
2.00 Points
Nass
Continental führt erneut beim Bremsen und kommt aus 100 km/h in 35,5 m zum Stehen. Linglong liegt mit 42,0 m deutlich zurück - fast 20 % länger, was etwa sieben Metern mehr entspricht. Dieser Unterschied ist der größte Sicherheitsunterschied, der in diesem Test gemessen wurde.
Nassbremsen
Verbreiten: 6.50 M (18.3%)|Durchschnitt: 37.93 M
Nassbremsen in Metern (100 - 5 km/h) (Niedriger ist besser)
Continental PremiumContact 7
35.50 M
Pirelli Cinturato C3
36.30 M
Falken ZIEX ZE320
36.60 M
Nokian Hakka Blue 3
36.90 M
Bridgestone Turanza 6
37.20 M
Nexen N Fera Primus
37.60 M
Maxxis Premitra HP6
38.30 M
Michelin Primacy 5
38.80 M
Landsail RapidDragon
40.10 M
Linglong Eco Master
42.00 M
Restgeschwindigkeitsrechner
Wet Braking: Auswirkungen auf die Sicherheit: Bester vs. schlechtester Reifen
Pirelli erzielt auf dem Nasshandling-Kurs mit 72,6 Sekunden die schnellste Zeit, was auf den starken Seitenhalt zurückzuführen ist. Continental und Nokian folgen dicht dahinter; beide Reifen zeichnen sich durch ein ruhiges und sicheres Fahrgefühl im Grenzbereich aus. Linglong ist mit 76,0 Sekunden am langsamsten, da er in Kurven beim Gaswegnehmen zum Übersteuern neigt.
Nasshandling
Verbreiten: 3.40 s (4.7%)|Durchschnitt: 74.08 s
Nasse Handhabungszeit in Sekunden (Niedriger ist besser)
Pirelli Cinturato C3
72.60 s
Continental PremiumContact 7
72.90 s
Nokian Hakka Blue 3
73.20 s
Michelin Primacy 5
73.80 s
Bridgestone Turanza 6
74.00 s
Falken ZIEX ZE320
74.20 s
Maxxis Premitra HP6
74.30 s
Nexen N Fera Primus
74.30 s
Landsail RapidDragon
75.50 s
Linglong Eco Master
76.00 s
Pirelli führt auch den Nasskurventest an und bestätigt damit seinen Vorteil in puncto Kurvengrip auf nasser Fahrbahn. Maxxis - ansonsten ein Mittelfeldreifen - belegt hier den zweiten Platz und zeigt damit seine sportliche Ausrichtung. Der Abstand zwischen dem ersten und achten Platz ist mit nur 0,5 Sekunden gering, Linglong liegt mit 11,80 Sekunden deutlich dahinter.
Nasser Kreis
Verbreiten: 0.50 s (4.4%)|Durchschnitt: 11.51 s
Rundenzeit auf nassen Kreisen in Sekunden (Niedriger ist besser)
Pirelli Cinturato C3
11.30 s
Maxxis Premitra HP6
11.34 s
Nokian Hakka Blue 3
11.40 s
Bridgestone Turanza 6
11.48 s
Nexen N Fera Primus
11.52 s
Falken ZIEX ZE320
11.53 s
Continental PremiumContact 7
11.53 s
Landsail RapidDragon
11.54 s
Michelin Primacy 5
11.66 s
Linglong Eco Master
11.80 s
Die Unterschiede in der Aquaplaning-Resistenz bei Geradeausfahrt sind ungewöhnlich gering - nur 3 % trennen den besten vom schlechtesten Reifen. Nexen führt mit 85,7 km/h, Nokian und Michelin folgen dicht dahinter. Selbst der Schlusslicht Linglong mit 83,2 km/h schneidet nicht wesentlich schlechter ab, was diesen Test zu einem der wenigen macht, in denen sich Budgetreifen behaupten können.
Aquaplaning geradeaus
Verbreiten: 2.50 Km/H (2.9%)|Durchschnitt: 84.63 Km/H
Schwebegeschwindigkeit in km/h (Höher ist besser)
Nexen N Fera Primus
85.70 Km/H
Nokian Hakka Blue 3
85.40 Km/H
Michelin Primacy 5
85.00 Km/H
Pirelli Cinturato C3
84.90 Km/H
Falken ZIEX ZE320
84.90 Km/H
Continental PremiumContact 7
84.60 Km/H
Maxxis Premitra HP6
84.30 Km/H
Bridgestone Turanza 6
84.20 Km/H
Landsail RapidDragon
84.10 Km/H
Linglong Eco Master
83.20 Km/H
Komfort
Landsail erzielt die höchste Punktzahl beim Fahrkomfort - die sanfteste Dämpfung über Unebenheiten und Fugen. Maxxis und Nexen liegen am anderen Ende des Spektrums und bieten ein spürbar strafferes Fahrgefühl. Die Premiumreifen verteilen sich im Mittelfeld, was darauf hindeutet, dass die Fahrwerksabstimmung in dieser Gruppe nicht stark mit dem Preis korreliert.
Continental schneidet in der subjektiven Geräuschbewertung insgesamt am besten ab, gefolgt von Falken, Landsail und Nokian. Pirelli und Maxxis gelten als die lautesten Reifen. Interessanterweise steht der hohe Geräuschpegel von Pirelli im Gegensatz zu seinen ansonsten starken Fahreigenschaften - die sportliche Gummimischung und Konstruktion, die für guten Grip sorgen, erzeugen auch mehr Geräusche.
Subjektiver Geräuschpegel im Auto (Höher ist besser)
Continental PremiumContact 7
5.00 Points
Nokian Hakka Blue 3
4.00 Points
Falken ZIEX ZE320
4.00 Points
Landsail RapidDragon
4.00 Points
Nexen N Fera Primus
3.00 Points
Bridgestone Turanza 6
3.00 Points
Michelin Primacy 5
3.00 Points
Maxxis Premitra HP6
2.00 Points
Pirelli Cinturato C3
2.00 Points
Linglong Eco Master
2.00 Points
Die gemessenen Geräuschwerte auf grobem Asphalt bestätigen die subjektive Rangfolge: Continental ist mit 72,8 dB(A) am leisesten, Pirelli mit 74,7 dB(A) am lautesten. Die Differenz von 1,9 dB(A) innerhalb der Gruppe ist deutlich hörbar. Bridgestone wies trotz niedriger Messwerte auf rauen Oberflächen deutliche tieffrequente Töne auf, die sich negativ auf die subjektive Bewertung auswirkten.
Raues Geräusch
Verbreiten: 1.90 dB (2.6%)|Durchschnitt: 73.71 dB
Internes Rauhflächengeräusch in dB (Niedriger ist besser)
Continental PremiumContact 7
72.80 dB
Nexen N Fera Primus
73.20 dB
Falken ZIEX ZE320
73.20 dB
Bridgestone Turanza 6
73.50 dB
Nokian Hakka Blue 3
73.70 dB
Landsail RapidDragon
73.70 dB
Maxxis Premitra HP6
73.90 dB
Michelin Primacy 5
74.00 dB
Linglong Eco Master
74.40 dB
Pirelli Cinturato C3
74.70 dB
Wert
Linglongs Fokus auf Umweltfreundlichkeit zahlt sich hier aus - mit 5,15 l/100 km ist er der sparsamste Reifen, knapp vor Michelin mit 5,20 l/100 km. Pirelli verbraucht mit 5,60 l/100 km am meisten Kraftstoff. Die Differenz von 8 % zwischen dem besten und dem schlechtesten Wert ist moderat und spiegelt den üblichen Kompromiss wider: Reifen mit dem geringsten Verbrauch weisen tendenziell die längsten Bremswege auf.
Kraftstoffverbrauch in Litern pro 100 km (Niedriger ist besser)
Linglong Eco Master
5.15 l/100km
Michelin Primacy 5
5.20 l/100km
Landsail RapidDragon
5.25 l/100km
Maxxis Premitra HP6
5.30 l/100km
Nokian Hakka Blue 3
5.35 l/100km
Bridgestone Turanza 6
5.40 l/100km
Nexen N Fera Primus
5.50 l/100km
Falken ZIEX ZE320
5.50 l/100km
Continental PremiumContact 7
5.50 l/100km
Pirelli Cinturato C3
5.60 l/100km
Brennstoff- und Energiekostenrechner
19,000 km
£1.45/L
8.0 L/100km
--
Jährliche Differenz
--
Lebenslange Ersparnisse
--
Zusätzlicher Treibstoff/Energie
--
Zusätzliches CO2
Die Schätzwerte basieren auf typischen Fahrbedingungen. Der Rollwiderstand trägt zu etwa 20 % des Kraftstoffverbrauchs von Verbrennern und 25 % des Energieverbrauchs von Elektrofahrzeugen bei. Die tatsächlichen Einsparungen variieren je nach Fahrstil, Fahrzeuggewicht, Straßenverhältnissen und Reifenalter. Nur zu Vergleichszwecken. Die Einsparungen über die gesamte Lebensdauer basieren auf einer Laufleistung von 40.000 km.
Ergebnisse
Continental gewinnt mit 94 Punkten und bietet die beste Gesamtbalance: kürzeste Bremswege, gutes Handling und geringe Geräuschentwicklung. Lediglich der Fahrkomfort stellt eine Schwäche dar. Pirelli belegt allein dank Grip und Lenkung den zweiten Platz, während Nokian als sicherste Wahl bei Nässe das Podium komplettiert. Am unteren Ende der Skala zeigen die Budget-Optionen von Landsail und Linglong, dass der Preisunterschied immer noch einen deutlichen Leistungsunterschied widerspiegelt, insbesondere beim Bremsen und im Grenzbereich.
Der Continental PremiumContact 7 geht als Gesamtsieger hervor und überzeugt mit der besten Balance der Eigenschaften in allen Tests. Sein Charakter ist sportlich mit präziser Lenkreaktion, dennoch bleibt der Reifen auch im Grenzbereich ruhig und berechenbar und lässt sich in Notsituationen gut kontrollieren. Die Geradeauslaufstabilität und das Fahrgefühl im Alltag sind gut. Er bietet die kürzesten Bremswege auf nasser und trockener Fahrbahn. Der größte Kompromiss ist der etwas straffe Fahrkomfort. Der Geräuschpegel ist überraschend niedrig, insbesondere auf rauen Oberflächen, wo er der leiseste Reifen im Vergleich ist.
Der Pirelli Cinturato C3 zeigt im Test das agilste Kurvenverhalten. Auf dem Nasshandling-Parcours ist er eindeutig der Schnellste und kombiniert starken Seitenhalt mit präzisem Einlenkverhalten. Auch auf trockener Fahrbahn reagiert die Lenkung am direktesten, und der Reifen meistert Spurwechselmanöver bei hohen Geschwindigkeiten souverän. Die Bremsleistung zählt auf beiden Untergründen zu den besten. Die sportliche Abstimmung hat jedoch ihren Preis: Auf grobem Asphalt ist der Geräuschpegel am höchsten, und auch der Kraftstoffverbrauch ist am höchsten. Der Fahrkomfort ist durchschnittlich.
Der Nokian Hakka Blue 3 ist ein bewährter Reifen, der in früheren Tests gut abgeschnitten hat. Seine Stärke liegt weiterhin auf nasser Fahrbahn - kein anderer Reifen vermittelt in kritischen Situationen auf rutschigem Untergrund ein so souveränes und leicht zu beherrschendes Fahrgefühl. Er weist keine gravierenden Schwächen auf, doch anspruchsvolle Fahrer werden feststellen, dass das Lenkgefühl etwas unpräzise ist, da die Lenkkräfte progressiv aufbauen, anstatt ein unmittelbares Feedback zu geben. Die Bremswege sind sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit kurz, obwohl einige neuere Konkurrenten mittlerweile kürzere Bremswege bieten. Es handelt sich um einen komfortorientierten Reifen mit hoher Sicherheit.
Der Falken Ziex ZE320 bietet eine gelungene Kombination aus Komfort und Sicherheit. Im Vergleich zum Vorgängermodell ZE310 hat sich die Bremsleistung verbessert, mit einigen der kürzesten Bremswege in dieser Gruppe. Das Fahrgefühl ist angenehm, mit guter Stabilität und leicht zu beherrschendem Verhalten bei Ausweichmanövern. Der Komfort ist solide: ruhiges Geradeausfahren, sanftes Ansprechverhalten auf Unebenheiten und ein akzeptabler Geräuschpegel. Negativ anzumerken ist der etwas höhere Kraftstoffverbrauch und die Nasshaftung in Kurven, die nur knapp hinter den Besten liegt. Der Reifen lässt sich im Grenzbereich gut kontrollieren. Durchweg hohe Testergebnisse verfehlten ihn nur knapp das Podium.
Der Bridgestone Turanza 6 hat sich im Vergleich zum Vorgänger verändert: Die Sportlichkeit wurde reduziert, der Komfort verbessert. Er bietet weiterhin ein gutes Lenkgefühl und ein leicht zu kontrollierendes Fahrverhalten. Die Haftungsbalance ist bemerkenswert neutral - der Fahrer kann das Fahrzeug präzise positionieren, ohne dass es zu Über- oder starkem Untersteuern kommt. In allen Tests schneidet er gut ab und weist keine größeren Schwächen auf. Die einzigen Nachteile sind eine gewisse Geräuschempfindlichkeit auf rauen Straßenoberflächen und das Fehlen herausragender Spitzenwerte in einzelnen Bereichen. Insgesamt ein konstanter Reifen im oberen Mittelfeld.
Der Michelin Primacy 5 bietet eines der angenehmsten Fahrerlebnisse im Test. Die Lenkung ist präzise und die Geradeauslaufstabilität gut - Eigenschaften, die im Alltag sehr geschätzt werden. Auch bei sportlicher Fahrweise vermittelt er ein klares Bild der Haftung und bleibt auch jenseits des Grenzbereichs leicht zu fahren. Der Fahrkomfort ist auf unebenen Straßen und bei Bodenwellen gut, allerdings nimmt die Geräuschentwicklung auf grobem Asphalt merklich zu. Der Rollwiderstand zählt zu den niedrigsten. Negativ anzumerken ist, dass die Bremswege sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn nur durchschnittlich sind und die Kurvenhaftung auf nasser Fahrbahn unter dem Durchschnitt der Gruppe liegt.
Der Nexen N'Fera Primus SU1 Plus wird vom Hersteller als Ultra High Performance bezeichnet, passt aber aufgrund seiner Größe besser in die Kategorie der Standard-High-Performance-Motorräder. Seine Haftungswerte positionieren ihn im Mittelfeld mit ordentlichem Kurvengrip und akzeptablen Bremswegen. Er überzeugt vor allem durch seine Aquaplaning-Eigenschaften und erzielt Bestwerte sowohl in Geradeaus- als auch in Kurventests. Das etwas sportlichere Fahrgefühl zeigt sich in seinem agilen Einlenkverhalten. Allerdings kann der Haftungsverlust im Grenzbereich abrupt erfolgen, was das Balancieren erschwert. Der Fahrkomfort ist straff, der Kraftstoffverbrauch hingegen relativ hoch.
Der Maxxis Premitra HP6 ist im Grunde ein getarnter Sportreifen, der seine Stärken vor allem in Kurven ausspielt. Er bietet hohe Stabilität bei schnellen Spurwechseln und das direkteste Lenkverhalten im Test. Der Nachteil: Ihm fehlt die Ausgewogenheit der besseren Reifen - er wirkt übermäßig sensibel auf der Rennstrecke, und die Haftungsbalance ist hecklastig, was bei forcierter Fahrweise zu einem übersteuernden und rutschanfälligen Fahrverhalten führt. Der Nassgrip in Kurven ist stark, das gesamte Handling jedoch weniger berechenbar. Zudem bietet er das straffste Fahrwerk im Vergleich und ist deutlich hörbar.
Der Landsail RapidDragon übertrifft die Erwartungen an Reifen im Budgetsegment deutlich. Er lenkt gut ein und hat keine Probleme mit Aquaplaning. Der Komfort ist ordentlich, die Geradeauslaufstabilität bei normalen Geschwindigkeiten jedoch etwas schwammig. Schwierigkeiten treten auf, wenn der Reifen gleichzeitig bremsen und lenken muss - unter Belastung wird er schwer zu kontrollieren. Notmanöver zeigen eine deutliche Tendenz zum Übersteuern. Die Bremsleistung allein ist akzeptabel, aber das Gesamtverhalten unter kombinierter Belastung bleibt deutlich hinter etablierten Marken zurück.
Der Linglong EcoMaster e macht seinem Namen alle Ehre und verbraucht im Test am wenigsten Kraftstoff, doch damit enden die positiven Aspekte auch schon. Der geringe Rollwiderstand wirkt sich direkt negativ auf die Bremsleistung aus, und der Bremsweg auf trockener Fahrbahn ist sieben Meter länger als beim Besten. Noch besorgniserregender ist das Fahrverhalten: Nimmt man in einer nassen Kurve den Fuß vom Gas, bricht das Heck sofort aus. Dasselbe rutschige Verhalten zeigt sich auch bei Ausweichmanövern auf trockener Fahrbahn. Bei normalen Geschwindigkeiten wirkt die Lenkung schwammig, und die Geradeauslaufstabilität lässt zu wünschen übrig. Auch die Fahrgeräusche sind deutlich wahrnehmbar. Der letzte Platz ist eindeutig.