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Die besten HT-Ganzjahresreifen für 2026 im Test!

Gesamtsieger im TestGeneral Grabber HT

Ganzjahresreifen für unbefestigtes Gelände sind wahrscheinlich die wichtigste Reifenkategorie, die ich noch nie getestet habe.

Die besten HT-Ganzjahresreifen für 2026 im Test!
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Die besten HT-Ganzjahresreifen für 2026 im Test!
Getestete Reifen
7
Getestete Größe
265/65 R18
Testfahrzeug
Ford Raptor SVT / Taheo
Disziplinen
19

Auf einen Blick

Reifenauswahl

7 Getestete Reifen

Veröffentlichte Platzierungen mit Stärken und Einschränkungen aus diesem Test. Nutzerbewertungen beziehen sich auch auf andere Größen und Fahrbedingungen.

Gewichtung der Ergebnisse

1.

General Grabber HT

+Im Test erzielte es Bestnoten bei Nässe und Trockenheit, mit sehr starkem Nassgrip und einem hohen Komfortwert, was es uneingeschränkt empfehlenswert macht.

−Bei Kurvenfahrten mit Aquaplaning ist es nicht das beste Fahrzeug und liegt auch beim Rollwiderstand und der gemessenen Geräuschentwicklung nur im Mittelfeld.

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2.

Firestone Destination LE3

+Hervorragende Fahreigenschaften bei Nässe und Schnee, mit klassenbesten Brems- und Kurveneigenschaften auf Schnee sowie einem geringen Rollwiderstand.

−Das Handling auf trockener Fahrbahn war im Test am langsamsten, wobei die Unterschiede gering waren, und auf unbefestigten Straßen fühlte es sich nicht so fortschrittlich an wie bei den besten Reifen.

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3.

Cooper Endeavor Plus

+Ein rundum gelungener Reifen, der auf unbefestigten Wegen am schnellsten war, sich bei Kurvenfahrten mit Aquaplaning als sehr widerstandsfähig erwies und bei den meisten Tests konstant im vorderen Bereich lag.

−Bei Nässe ist es nicht ganz so schnell wie die Spitzenreiter, und hinsichtlich Rollwiderstand und Kaufpreis liegt es im Mittelfeld.

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4.

Kumho Crugen HT51

+Die beste Traktion auf Schnee im Test bei einem respektablen Gesamtpaket für den Preis.

−Die Bremsleistung bei trockener Fahrbahn und auf Schnee schnitt eher schlecht ab, und auch beim subjektiven Bremsgefühl und der Geräuschentwicklung auf Schnee konnte das Fahrzeug keine besonders guten Ergebnisse erzielen.

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5.

Michelin Defender LTX MS2

+Bester Rollwiderstand und sehr gute Fahreigenschaften auf Schnee und subjektiv guter Nässe-Eigenschaften, wobei ein ruhiges, leicht zu fahrendes Fahrverhalten auf allen Oberflächen festgestellt wurde.

−Die Bremsleistung bei Nässe und Trockenheit lag im hinteren Bereich, und im Geräuschtest war es der lauteste Reifen. Außerdem war er teuer.

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6.

Westlake SU318 HT

+Der günstigste Reifen im Test mit dem geringsten Außengeräusch und der schnellsten Rundenzeit bei trockenem Handling.

−Insgesamt schnitt er bei Nässe, Traktion auf Schnee, Rollwiderstand und Fahrverhalten auf unbefestigten Wegen am schlechtesten ab und war zudem der Reifen, mit dem man bei Nässe am schwierigsten sauber fahren konnte.

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7.

Yokohama Geolandar HT G056

+Ordentliche Trockenleistung und ein angemessen niedriger Geräuschpegel.

−Schlechtestes Fahrverhalten bei Nässe und schlechtestes Fahrverhalten bei Schnee, mit unterdurchschnittlichen Ergebnissen in den meisten Nass- und Schneekennzahlen.

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Reifenauswahl

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Die besten HT-Ganzjahresreifen für 2026 im Test! · 265/65 R18

ReifenGeneral Grabber HTFirestone Destination LE3Cooper Endeavor PlusKumho Crugen HT51Michelin Defender LTX MS2Westlake SU318 HTYokohama Geolandar HT G056
Platz1.2.3.4.5.6.7.
Kategoriewerte (% des Besten)
Trocken 30% der Gesamtwertung99,5%98,5%97,8%96,2%95,4%97,5%98,2%
Nass 40% der Gesamtwertung99,3%98,2%98,5%97,1%95,1%92,6%93,4%
Gelände 5% der Gesamtwertung97,7%94,3%98,2%96,3%99,6%89,7%98,3%
Schnee 10% der Gesamtwertung92,9%98,3%93,9%95,3%98,6%88,6%90,5%
Komfort 7,5% der Gesamtwertung98,3%95%98,1%96,7%94,8%94,9%95,1%
Wert 7,5% der Gesamtwertung78,2%80,7%77,2%86,1%76,1%89,8%72,9%
Weitere InformationenNutzerbewertungen lesen
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Der vollständige Test

Die Ergebnisse hinter dem Urteil

Ganzjahresreifen für unbefestigtes Gelände sind wahrscheinlich die wichtigste Reifenkategorie, die ich noch nie getestet habe. Sie gehören zu den meistverkauften Segmenten in Nordamerika, daher war es höchste Zeit, ihnen die gleiche Aufmerksamkeit zu widmen wie allen anderen Kategorien.

Für diesen Test habe ich sieben der aktuell beliebtesten HT-Reifen ausgewählt, alle in der Größe 265/65 R18, die so ziemlich jedes Preissegment abdecken, das man in US-Reifenläden findet. Darunter der Maßstab in diesem Segment - der Michelin Defender LTX M/S2 -, der brandneue General Grabber HT, Mittelklasse-Reifen von Cooper (Endeavor Plus), Firestone (Destination LE3), Kumho (Crugen HT51) und Yokohama (Geolandar HT G056) sowie der günstige Westlake SU318 HT, um herauszufinden, wie weit sich die Preisklasse entwickelt hat. Die Frage, die ich beantworten wollte, ist wohl die, die sich die meisten Lkw-Besitzer stellen: Bedeutet mehr Geld ausgeben tatsächlich einen besseren Reifen?

Die Tests auf trockener, nasser und unbefestigter Fahrbahn wurden auf einem Ford Raptor auf dem Testgelände durchgeführt. Für die Schneetests flog ich die Reifen nach Nordschweden und montierte sie dort auf einem Tahoe. Jeder Reifen wurde anschließend hinsichtlich Bremsverhalten und Handling auf trockener und nasser Fahrbahn, Aquaplaning auf gerader und kurviger Strecke, Bremsverhalten auf Schnee, Traktion, Kurvenverhalten, Komfort, Geräuschentwicklung, Rollwiderstand und Kosten pro 1.000 Meilen (basierend auf der Profilgarantie) bewertet. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unten. Wie immer können Sie die Gewichtung der einzelnen Bewertungskriterien an Ihre individuellen Fahrbedingungen anpassen, um den passenden Reifen für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Testaufbau & Methodik

Testumgebung, erfasste Bedingungen und Beitrag der Ergebnisse zur Wertung.

Testfahrer
Jonathan Benson
Vollständige Testmethodik anzeigen

Erfasste Testbedingungen

Trockenbremsen
100 → 0 km/h
Nassbremsen
80 → 0 km/h
Nasshandling
19–21 °C
Schneebremsen
40 → 5 km/h · -18–-14 °C
Schneetraktion
0 → 20 km/h · -21–-19 °C
Schneehandling
-22–-20 °C
Kurvenfahren im Schnee
-14–-13 °C
Schmutz Handling
18–23 °C

Gewichtung der Punktzahl

Gewichte beschreiben die Bewertungsprioritäten, nicht den tatsächlichen Einfluss auf die Platzierungen. Auch die Größe der Leistungsunterschiede zählt. Kategoriegewichte tragen zur Gesamtwertung bei. Innerhalb jeder Kategorie teilen die Disziplingewichte deren Anteil auf. Die veröffentlichten Platzierungen sollten zusammen mit dem redaktionellen Urteil gelesen werden.

PrüfenInnerhalb der KategorieAnteil an der Gesamtwertung
Trocken · 30%
Trockenbremsen60%18%
Trockenhandling40%12%
Nass · 40%
Nassbremsen50%20%
Nasshandling20%8%
Subj. Nasshandling5%2%
Nasser Kreis10%4%
Aquaplaning geradeaus10%4%
Kurven Aquaplaning5%2%
Gelände · 5%
Schmutz Handling50%2,5%
Subj. Schmutz Handling50%2,5%
Schnee · 10%
Schneebremsen40%4%
Schneetraktion20%2%
Schneehandling30%3%
Subj. Schneehandling5%0,5%
Kurvenfahren im Schnee5%0,5%
Komfort · 7,5%
Subj. Komfort50%3,75%
Geräusch50%3,75%
Wert · 7,5%
Wert60%4,5%
Rollwiderstand40%3%

Unsere Standardmethoden

Oben stehen die für diesen Test erfassten Bedingungen. Unten erläutern wir unsere Standardverfahren; Messfenster und Anzahl der Durchläufe können je nach Test variieren.

Trockenbremsen

Für die Trockenbremsung fahre ich das Testfahrzeug mit einer Anfahrgeschwindigkeit von 110 km/h und bremse es auf sauberem, trockenem Asphalt mit aktiviertem ABS bis zum Stillstand ab. Typischerweise nutze ich einen Geschwindigkeitsbereich von 100–5 km/h. Mein Standardprogramm umfasst, wenn möglich, fünf Messungen pro Reifensatz. Die Sequenz kann jedoch auf bis zu fünfzehn Messungen erweitert werden, wenn die Bedingungen und die Reifenkategorie dies rechtfertigen. Ich analysiere alle Messungen und eliminiere statistische Ausreißer vor der Mittelwertbildung. Referenzreifen werden während der gesamten Testreihe wiederholt eingesetzt, um veränderliche Bedingungen zu berücksichtigen.

Trockenhandling

Für Handlingtests auf trockener Fahrbahn fahre ich, wenn möglich, mit deaktiviertem ESC im Grenzbereich der Haftung auf einem separaten Handlingkurs. So kann ich die natürliche Balance, das Ansprechverhalten und das Grenzverhalten der Reifen beurteilen, ohne dass elektronische Eingriffe das Ergebnis verfälschen. Je nach Strecke, Reifentyp und Streckenbedingungen absolviere ich in der Regel zwei bis fünf gezeitete Runden pro Reifensatz. Runden, die durch eindeutige Fahrfehler oder offensichtliche Umwelteinflüsse beeinträchtigt sind, schließe ich aus. Kontrollläufe werden während der Session regelmäßig durchgeführt, und ich verwende oft mehrere Sätze Kontrollreifen, damit der Verschleiß der Referenzreifen keine aussagekräftige Variable darstellt. Bei stärker auf die Rennstrecke ausgerichteten Produkten führe ich außerdem Dauertests durch. Dabei fahre ich eine festgelegte Anzahl von Runden im Renntempo, um das Reifenverschleißmuster und die Hitzebeständigkeit über längere Strecken zu ermitteln.

Nassbremsen

Bei Nässebremsungen fahre ich das Testfahrzeug mit einer Anfahrgeschwindigkeit von 88 km/h und bremse es mit aktiviertem ABS auf einer Asphaltfläche mit kontrolliertem Wasserfilm bis zum Stillstand ab. Typischerweise nutze ich einen Geschwindigkeitsbereich von 80–5 km/h, um die Reifenperformance von Schwankungen beim anfänglichen Bremsvorgang zu isolieren. Mein Standardprogramm umfasst, wenn möglich, acht Läufe pro Reifensatz. Die Sequenz kann jedoch auf bis zu fünfzehn Läufe erweitert werden, wenn die Bedingungen und die Reifenkategorie dies rechtfertigen. Ich analysiere alle Läufe und verwerfe statistische Ausreißer vor der Mittelwertbildung. Um wechselnde Bedingungen zu berücksichtigen, verwende ich während der gesamten Testreihe wiederholt Referenzreifen – bei Nässetests typischerweise alle drei Testreihen.

Nasshandling

Für Nasshandling-Tests fahre ich auf einer speziellen Handlingstrecke am Haftungslimit. Ich nutze dafür in der Regel spezielle Nassstrecken mit Bewässerungssystemen an den Randsteinen, die für gleichmäßige Oberflächenbedingungen sorgen. Das ESP ist, wo immer möglich, deaktiviert, damit ich die natürliche Balance, das Ansprechverhalten und das Grenzverhalten der Reifen ohne elektronische Eingriffe beurteilen kann. Je nach Strecke, Reifentyp und Streckenkonstanz absolviere ich üblicherweise zwei bis fünf gezeitete Runden pro Reifensatz. Runden, die durch eindeutige Fahrfehler oder offensichtliche Umwelteinflüsse beeinträchtigt wurden, schließe ich aus. Kontrollrunden werden während der Session regelmäßig durchgeführt, und ich verwende oft mehrere Sätze Kontrollreifen, damit der Verschleiß der Referenzreifen keine aussagekräftige Variable darstellt.

Subj. Nasshandling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung im Grenzbereich der Haftung auf einer speziell dafür vorgesehenen Nassfahrstrecke durch. Ich bewerte Lenkpräzision, Lenkansprechverhalten, Einlenkverhalten, Kurvenstabilität, Aquaplaningresistenz, Ausbrechverhalten und das allgemeine Vertrauen anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes einzelnen Reifens absolviere ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Nasser Kreis

Für Nasshaftungstests verwende ich eine kreisförmige Rennstrecke mit festem Radius, typischerweise zwischen 30 und 50 Metern, die weitgehend den Prinzipien der ISO 4138 entspricht. Die Oberfläche wird kontrolliert und reproduzierbar benetzt. Ich erhöhe die Geschwindigkeit schrittweise, bis die maximal mögliche Kurvengeschwindigkeit erreicht ist. Normalerweise fahre ich mehrere Runden sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn, um den Einfluss von Querneigung, Überhöhung oder Richtungsabhängigkeit der Strecke zu minimieren. Anschließend berechne ich die durchschnittliche Querbeschleunigung und vergleiche das Ergebnis mit dem Referenzreifen.

Aquaplaning geradeaus

Um den Aquaplaning-Widerstand bei geradliniger Fahrt zu messen, fahre ich mit einer Fahrzeugseite durch eine Wasserrinne mit kontrollierter Tiefe (typischerweise ca. 7 mm), während die andere Seite auf trockenem Asphalt bleibt. Ich fahre mit konstanter Geschwindigkeit hinein und beschleunige dann schrittweise. Aquaplaning beginnt, sobald das Rad in der Wasserrinne einen festgelegten Schlupfwert im Vergleich zum Referenzrad auf der trockenen Seite überschreitet. Üblicherweise führe ich vier Messungen pro Reifensatz durch und bilde den Mittelwert der gültigen Ergebnisse.

Kurven Aquaplaning

Für die Untersuchung von Kurven-Aquaplaning verwende ich eine kreisförmige Teststrecke mit typischerweise etwa 100 Metern Durchmesser und einem überfluteten Abschnitt mit kontrollierter Wassertiefe von üblicherweise etwa 7 mm. Das Fahrzeug ist mit GPS-Telemetrie und einem dreiachsigen Beschleunigungsmesser ausgestattet. Ich durchfahre den überfluteten Abschnitt mit schrittweise erhöhter Geschwindigkeit, typischerweise in 5-km/h-Schritten, und messe die minimale, anhaltende Querbeschleunigung bei jedem Schritt. Der Test wird fortgesetzt, bis die Querbeschleunigung vollständig abfällt und somit Aquaplaning eintritt. Das Ergebnis wird als verbleibende Querbeschleunigung in m/s² in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit angegeben.

Schneebremsen

Für die Bremsung auf Schnee fahre ich das Testfahrzeug mit einer Anfahrgeschwindigkeit von 50 km/h und bremse es mit aktiviertem ABS auf einer präparierten, verdichteten Schneefläche von 45 bis 5 km/h bis zum Stillstand ab. Dabei nutze ich in der Regel einen großen Fahrweg (VDA) und bewege mich zwischen den Testläufen schrittweise über die Fläche, sodass kein Reifen zweimal auf demselben Schneeabschnitt bremst. Mein Standardprogramm umfasst zwölf Testläufe pro Reifensatz, wobei die Sequenz bei Bedarf erweitert werden kann. Ich analysiere alle Testläufe und eliminiere statistische Ausreißer vor der Mittelwertbildung. Die Schneefläche wird während der gesamten Testreihe regelmäßig präpariert. Um wechselnde Schneebedingungen zu berücksichtigen, fahre ich Referenzreifen wiederholt – typischerweise nach jeweils zwei Testreihen.

Schneetraktion

Zur Messung der Traktion auf Schnee beschleunige ich das Fahrzeug aus dem Stand auf einer präparierten Schneepiste mit aktivierter Traktionskontrolle und messe Geschwindigkeit und Zeit per GPS-Telemetrie. Typischerweise nutze ich einen Messbereich von 5–35 km/h, um den Einfluss von Anfahrvorgängen und Antriebsunregelmäßigkeiten zu minimieren. Ich verwende einen großen Fahrbereich (VDA – Vehicle Dynamic Area) und bewege mich zwischen den Läufen schrittweise über die Piste, sodass kein Reifen jemals zweimal auf demselben Schneeabschnitt beschleunigt. Die Piste wird während der gesamten Messung regelmäßig präpariert. Ich führe mehrere Läufe pro Reifensatz durch und bilde den Durchschnitt der gültigen Ergebnisse. Referenzreifen werden üblicherweise alle zwei Testreihen verwendet, um wechselnde Schneebedingungen zu berücksichtigen.

Schneehandling

Für das Schneehandling fahre ich auf einer speziell dafür vorgesehenen Schneestrecke am Haftungslimit, wobei das ESP nach Möglichkeit deaktiviert ist. Die Strecke wird nach jeder Fahrt präpariert, während gleichzeitig die Reifen gewechselt werden, sodass jeder Satz auf einer gleichbleibend präparierten Oberfläche gefahren wird. Normalerweise absolviere ich zwei bis fünf gezeitete Runden pro Reifensatz, wobei Runden, die durch eindeutige Fahrfehler oder offensichtliche Umwelteinflüsse beeinträchtigt wurden, nicht berücksichtigt werden. Da Schneeoberflächen schneller verschleißen als Asphalt, werden Kontrollläufe häufiger durchgeführt – typischerweise nach jeweils zwei Testsätzen.

Subj. Schneehandling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung im Grenzbereich der Haftung auf einer speziell dafür vorgesehenen Schneestrecke durch. Die Strecke wird nach jedem Lauf präpariert, während gleichzeitig die Reifen gewechselt werden, sodass jeder Satz auf einer gleichbleibend präparierten Oberfläche gefahren wird. Ich bewerte Lenkpräzision, Einlenkverhalten, Kurvenbalance, Traktion am Kurvenausgang, Ausbrechen des Reifens und das allgemeine Vertrauen auf Schnee anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes einzelnen Reifens absolviere ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Kurvenfahren im Schnee

Für die Kurvenfahrt auf Schnee fahre ich das Testfahrzeug mit zunehmender Geschwindigkeit durch speziell dafür vorgesehene Schneekurvenstrecken. Die Fahrbahn wird während der gesamten Testphase regelmäßig präpariert. Die Querbeschleunigung wird mittels GPS-Telemetrie und Beschleunigungsmessern gemessen. Die Ergebnisse mehrerer Fahrten werden gemittelt. Da sich Schneeoberflächen schneller abnutzen, wird der Kontrollreifen häufig erneut getestet, um den sich ändernden Bedingungen Rechnung zu tragen.

Schmutz Handling

Für die Offroad-Tests fahre ich auf einer speziell dafür vorgesehenen Offroad-Strecke am Haftungslimit, wobei das ESP in der Regel deaktiviert ist. Ich absolviere mehrere gezeitete Runden pro Reifensatz, wobei Runden, die durch Fahrfehler oder ungleichmäßige Umweltbedingungen beeinflusst wurden, nicht berücksichtigt werden. Da natürliche Oberflächen naturgemäß variieren, lege ich besonderen Wert auf wiederholte Fahrten, sorgfältiges Aufzeichnen von Referenzstrecken und die Berechnung von Durchschnittswerten. Der Kontrollreifen wird in regelmäßigen Abständen erneut getestet.

Subj. Schmutz Handling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung auf einer eigens dafür vorgesehenen Schotterstrecke durch. Ich bewerte Lenkgefühl, Traktion, Stabilität, Ausbrechenverhalten und das allgemeine Vertrauen anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes Kandidaten fahre ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Subj. Komfort

Zur Beurteilung des Fahrkomforts fahre ich auf unterschiedlichsten Straßenbelägen (oftmals auf speziell dafür vorgesehenen Teststrecken) mit Geschwindigkeiten von 50 bis 120 km/h, darunter glatte Autobahnen, raue Oberflächen, Dehnungsfugen, unebene Fahrbahnen und scharfkantige Hindernisse. Ich bewerte den primären und sekundären Fahrkomfort, die Stoßdämpfung, die vom Sitz übertragenen Vibrationen und die Fähigkeit des Reifens, Stöße abzufedern. Die Bewertungen erfolgen auf einer Skala von 1 bis 10 relativ zum Referenzreifen.

Geräusch

Ich messe den externen Vorbeifahrlärm gemäß UNECE-Regelung 117 und ISO 13325 mit dem Ausrollverfahren auf einer nachgiebigen Testoberfläche. Kalibrierte Mikrofone werden neben der Testspur positioniert, und das Fahrzeug rollt unter kontrollierten Bedingungen durch die Messzone. Ich erfasse den maximalen A-bewerteten Schalldruckpegel in dB(A), führe mehrere Messungen im relevanten Geschwindigkeitsbereich durch und normiere das Ergebnis auf die im Verfahren geforderte Referenzgeschwindigkeit.

Rollwiderstand

Der Rollwiderstand wird unter kontrollierten Laborbedingungen gemäß ISO 28580 und UNECE-Regelung 117 Anhang 6 gemessen. Der Reifen wird auf einem Prüfrad montiert und gegen eine Stahltrommel mit großem Durchmesser belastet. Nach der thermischen Stabilisierung bei der vorgegebenen Prüfgeschwindigkeit wird die Rollwiderstandskraft an der Spindel gemessen und nach dem entsprechenden Verfahren korrigiert. Das Ergebnis wird als Rollwiderstandskoeffizient, typischerweise in kg/Tonne, angegeben.

Trockenbremsen

Der General Grabber HT hatte mit 39,89 Metern den kürzesten Trockenstopp, der Firestone Destination LE3 lag nur knapp einen halben Meter dahinter. Der Michelin Defender LTX M/S2 überraschte mit seinem siebten Platz - der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Reifen betrug jedoch weniger als drei Meter, die Abweichung ist also nicht allzu groß.

Trockenbremsen

Trockenbremsung in Metern (100 - 0 km/h)

Niedriger ist besser ↓
Trockenbremsen
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertRestgeschwindigkeit
39.89 m Beste 0 km/h
40.43 m +0,54 m 15 km/h
40.81 m +0,92 m 20 km/h
41.1 m +1,21 m 22 km/h
41.6 m +1,71 m 26 km/h
42.12 m +2,23 m 30 km/h
42.84 m +2,95 m 34 km/h

Es gibt einen 7,4% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (2,95 m ≈ 0,7 Autolängen). Aus 130 km/h wäre der Michelin Defender LTX MS2 noch mit 34 km/h unterwegs, wenn der General Grabber HT bereits steht.

Die Restgeschwindigkeit wird aus den gemessenen Bremswegen berechnet, bei angenommener konstanter Verzögerung; sie ist keine eigene Messung.

Trockene Handhabung

Ich bin die Trockenhandling-Tests nicht selbst gefahren - der Raptor war dafür einfach nicht das richtige Werkzeug -, also hat ein Kollege die Runden gefahren. Der Westlake SU318 HT war tatsächlich der schnellste Reifen, Yokohama und Cooper lagen eine Zehntelsekunde dahinter, und das gesamte Feld trennten nur 1,1 Sekunden. Die Trockenrundenzeit war also nicht ausschlaggebend für die Entscheidung in diesem Test.

Trockenhandling

Zeit auf trockener Strecke in Sekunden

Niedriger ist besser ↓
Trockenhandling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
58.6 s Beste
59.2 s +0,60 s
59.2 s +0,60 s
59.3 s +0,70 s
59.4 s +0,80 s
59.6 s +1,00 s
59.7 s +1,10 s

Im Trockenhandling-Test lagen die Ergebnisse aller Reifen weniger als 3 % auseinander.

Nassbremsung

Wie schon bei trockenen Bremsverhältnissen führte der General Grabber HT auch bei Nässe die Rangliste an, dicht gefolgt vom Cooper Endeavor Plus. Westlake und Michelin landeten am Ende des Feldes, beide rund fünf Meter hinter dem General - für einen Premium-Referenzreifen ist das Bremsergebnis des Michelin bei Nässe wirklich enttäuschend.

Nassbremsen

Nassbremsen in Metern (80 - 0 km/h)

Niedriger ist besser ↓
Nassbremsen
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertRestgeschwindigkeit
54.75 m Beste 0 km/h
55.1 m +0,35 m 10 km/h
56.17 m +1,42 m 21 km/h
56.18 m +1,43 m 21 km/h
58.66 m +3,91 m 34 km/h
59.43 m +4,68 m 36 km/h
59.74 m +4,99 m 38 km/h

Es gibt einen 9,1% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (4,99 m ≈ 1,1 Autolängen). Aus 130 km/h wäre der Westlake SU318 HT noch mit 38 km/h unterwegs, wenn der General Grabber HT bereits steht.

Die Restgeschwindigkeit wird aus den gemessenen Bremswegen berechnet, bei angenommener konstanter Verzögerung; sie ist keine eigene Messung.

Nasshandhabung

Das Fahrverhalten bei Nässe lieferte ein eindeutiges Bild. Der General Grabber HT und der Firestone Destination LE3 lagen praktisch gleichauf an der Spitze - beide fuhren sich hervorragend, wobei der General dank eines größeren Haftungsbereichs beim Driften etwas einfacher zu handhaben war.

Der Michelin belegte mit seinem progressiven, leicht zu fahrenden Charakter den dritten Platz, wirkte aber in der Lenkung etwas träge und bot nicht den maximalen Grip der beiden Erstplatzierten. Cooper und Kumho erzielten nahezu identische Zeiten, doch mir gefiel der Cooper besser - der Kumho verlor etwas abrupter die Haftung, was das Fahren im Grenzbereich schwieriger machte. Der Grip des Westlake war für seinen Preis durchaus akzeptabel, aber er war der am schwierigsten zu fahrende Reifen im Feld: Wenn er die Haftung verlor, geschah dies plötzlich und ohne große Vorwarnung. Der Yokohama war der schlechteste und die größte Überraschung des Tages - ich fuhr quasi blind und hatte schon nach zwei Kurven den Verdacht, auf dem Billigreifen zu sitzen. Er drehte leicht durch, rutschte früh und brauchte lange, um sich wieder zu stabilisieren. Yokohama muss den Nassgrip dieses Reifens verbessern.

Nasshandling

Zeit auf nasser Strecke in Sekunden [Durchschnittstemperatur 20c]

Niedriger ist besser ↓
Nasshandling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
80.41 s Beste
80.49 s +0,08 s
82.12 s +1,71 s
82.55 s +2,14 s
83.15 s +2,74 s
84.7 s +4,29 s
87.18 s +6,77 s

Es gibt einen 8,4% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (6,77 s).

Geradeaus Aquaplaning

Der General Grabber HT schwebte als Erster mit 90,24 km/h von den Schwimmkörpern, dicht gefolgt von Firestone, Kumho und Michelin. Der Westlake war der erste, der auf dem Wasser war, mit dem Yokohama nicht weit dahinter.

Aquaplaning geradeaus

Schwebegeschwindigkeit in km/h

Höher ist besser ↑
Aquaplaning geradeaus
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
90.24 km/h Beste
89.71 km/h -0,53 km/h
89.63 km/h -0,61 km/h
89.63 km/h -0,61 km/h
89.03 km/h -1,21 km/h
88.77 km/h -1,47 km/h
88.36 km/h -1,88 km/h

Im Aquaplaning geradeaus-Test lagen die Ergebnisse aller Reifen weniger als 3 % auseinander.

Kurven-Aquaplaning

Die Reihenfolge beim Aquaplaning auf gerader Strecke hat sich nahezu komplett umgekehrt: Der Cooper Endeavor Plus bot den besten Seitenhalt auf stehendem Wasser, dicht gefolgt von Michelin und Kumho. Der General, der beim Aquaplaning auf gerader Strecke und im Nasshandling dominierte, landete in diesem Test tatsächlich auf dem letzten Platz. Das ist wichtig zu wissen, wenn man regelmäßig überflutete Kurven befährt.

Kurven Aquaplaning

Verbleibende Querbeschleunigung

Höher ist besser ↑
Kurven Aquaplaning
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
3.44 m/sec2 Beste
3.38 m/sec2 -0,06 m/sec2
3.34 m/sec2 -0,10 m/sec2
3.24 m/sec2 -0,20 m/sec2
3.22 m/sec2 -0,22 m/sec2
3.19 m/sec2 -0,25 m/sec2
3 m/sec2 -0,44 m/sec2

Es gibt einen 12,8% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (0,44 m/sec2).

Schneebremsen

Der Firestone Destination LE3 setzte sich im Schneebremstest haarscharf gegen den Michelin durch, der Abstand betrug lediglich 0,02 Meter. Westlake und Kumho landeten punktgleich am Ende des Feldes, mehr als einen Meter hinter den Führenden.

Schneebremsen

Schneebremsung in Metern (40 - 5 km/h) [Durchschnittstemperatur -16c]

Niedriger ist besser ↓
Schneebremsen
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertRestgeschwindigkeit
18.14 m Beste 0 km/h
18.16 m +0,02 m 4 km/h
18.67 m +0,53 m 22 km/h
18.8 m +0,66 m 24 km/h
19.11 m +0,97 m 29 km/h
19.43 m +1,29 m 33 km/h
19.43 m +1,29 m 33 km/h

Es gibt einen 7,1% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (1,29 m). Aus 130 km/h wäre der Westlake SU318 HT noch mit 33 km/h unterwegs, wenn der Firestone Destination LE3 bereits steht.

Die Restgeschwindigkeit wird aus den gemessenen Bremswegen berechnet, bei angenommener konstanter Verzögerung; sie ist keine eigene Messung.

Schneetraktion

Der Kumho Crugen HT51 spielte hier in einer ganz anderen Liga und erzielte eine um 0,2 Sekunden schnellere Traktionszeit als der zweitplatzierte Michelin - seine Beschleunigung auf Schnee war im Vergleich zu allen anderen Reifen im Test schlichtweg unglaublich. Der Westlake landete auf dem letzten Platz, Yokohama und General rangierten deutlich weiter hinten, als mir lieb gewesen wäre.

Schneetraktion

Beschleunigungszeit im Schnee (0 - 20 km/h) [Durchschnittstemperatur -20c]

Niedriger ist besser ↓
Schneetraktion
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
3.06 s Beste
3.26 s +0,20 s
3.31 s +0,25 s
3.82 s +0,76 s
3.94 s +0,88 s
4.13 s +1,07 s
4.44 s +1,38 s

Es gibt einen 45,1% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (1,38 s).

Schneemanagement

Der Michelin Defender LTX M/S2 erzielte die beste Rundenzeit im Schneehandling, dicht gefolgt vom Firestone - der Firestone überraschte mich, da ich erwartet hatte, dass der Michelin hier die Nase vorn haben würde.

Cooper und General fuhren sich beide gut unter winterlichen Bedingungen für Ganzjahresreifen, wobei der General jenseits des Grenzbereichs etwas agiler war. Der Kumho fuhr sich seltsam - die Traktion auf gerader Strecke war unglaublich, aber sobald man in eine Kurve kam, wollte die Vorderachse einfach nicht einlenken. „Direkt zum Unfallort“, wie ich es damals ausdrückte. Der Westlake bot für seinen Preis überraschend viel Grip, mit einem runden Haftungskreis und vorhersehbarem Ausbrechen. Der Yokohama war mit Abstand Schlusslicht und wirkte während des gesamten Schneetests unsicher und unsicher. Man sollte bedenken, dass es sich hier um Ganzjahresreifen handelt - wer in einer Region mit strengen Wintern lebt, wird mit einem Winterreifen jeden dieser Reifen alt aussehen lassen.

Schneehandling

Zeit auf Schneestrecke in Sekunden [Durchschnittstemperatur -21c]

Niedriger ist besser ↓
Schneehandling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
87.23 s Beste
87.72 s +0,49 s
88.75 s +1,52 s
89.44 s +2,21 s
89.89 s +2,66 s
91.19 s +3,96 s
91.37 s +4,14 s

Es gibt einen 4,7% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (4,14 s).

Kurvenfahren im Schnee

Firestone, Michelin und Cooper erzielten die höchsten Kurven-G-Werte auf Schnee und lagen eng beieinander an der Spitze. Kumho rutschte zusammen mit Westlake auf den letzten Platz ab - genau wie es die Handling-Runde vermuten ließ: Die starke Traktion auf gerader Strecke wurde durch den schwachen Seitenhalt zunichtegemacht.

Kurvenfahren im Schnee

Durchschnittliche Querbeschleunigung in G [Durchschnittstemperatur -13.5c]

Höher ist besser ↑
Kurvenfahren im Schnee
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
0.34 g Beste
0.34 g Beste
0.34 g Beste
0.33 g -0,01 g
0.32 g -0,02 g
0.31 g -0,03 g
0.31 g -0,03 g

Es gibt einen 8,8% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (0,03 g).

Schmutzbehandlung

Das Fahrverhalten auf unbefestigten Strecken war durchweg präzise, doch einige Reifen stachen besonders hervor. Der Cooper Endeavor Plus fuhr die schnellste Runde, Kumho und Michelin lagen nur wenige Zehntel dahinter - subjektiv betrachtet fuhr sich der Michelin Defender LTX jedoch mit Abstand am besten. Er bot zwar nicht mehr Grip als die anderen, aber der Truck reagierte exakt auf die Lenkbewegungen und driftete kontrolliert und berechenbar.

Der General war subjektiv der beste der übrigen Reifen, mit guter Traktion und Seitenführungskraft. Der Yokohama reagierte am direktesten auf die Lenkung, aber es fehlte ihm an Traktion, und ich geriet mehrmals ins Schleudern, weil ich das Fahrverhalten des Reifens nicht richtig einschätzen konnte. Der Westlake war leicht zu fahren, hatte aber eindeutig zu wenig Grip - seine Rundenzeit war deutlich schlechter, obwohl er sich rund anfühlte. Ehrlich gesagt, denke ich im Nachhinein, dass das Fahrverhalten auf unbefestigten Wegen nicht der aussagekräftigste Test für einen Straßenreifen ist - zukünftige Tests werden sich stattdessen auf die Traktion im Gelände konzentrieren.

Schmutz Handling

Zeit auf Erdstrecke in Sekunden [Durchschnittstemperatur 20.5c]

Niedriger ist besser ↓
Schmutz Handling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
60.2 s Beste
60.44 s +0,24 s
60.65 s +0,45 s
60.66 s +0,46 s
60.91 s +0,71 s
61.53 s +1,33 s
62.02 s +1,82 s

Im Schmutz Handling-Test lagen die Ergebnisse aller Reifen weniger als 3 % auseinander.

Subjektives Wohlbefinden

Der General Grabber HT erzielte die höchste Punktzahl beim Fahrkomfort, dicht gefolgt von Kumho und Cooper, während der Westlake das Schlusslicht bildete. Es sei angemerkt, dass Komforttests mit einem älteren Raptor nicht immer die zuverlässigsten Daten liefern. Daher habe ich die Ergebnisse mit den Bewertungen eines Kollegen verglichen.

Subj. Komfort

Subjektiver Komfortwert

Höher ist besser ↑
Subj. Komfort
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
6.8 Points Beste
6.6 Points -0,20 Points
6.6 Points -0,20 Points
6.4 Points -0,40 Points
6.3 Points -0,50 Points
6.3 Points -0,50 Points
6.1 Points -0,70 Points

Es gibt einen 10,3% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (0,7 Points).

Lärm

Der Westlake-Reifen war im externen Vorbeifahrttest mit 72,4 dB am leisesten, der Michelin mit 75,8 dB am lautesten. Bei meinen eigenen Testfahrten im Innenraum konnte ich ehrlich gesagt keinen der Reifen als merklich lauter als die anderen wahrnehmen - die externen Geräuschmesswerte spiegeln nicht immer das wider, was man tatsächlich hinter dem Steuer hört.

Geräusch

Außengeräusch in dB

Niedriger ist besser ↓
Geräusch
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
72.4 dB Beste
73 dB +0,60 dB
74.2 dB +1,80 dB
74.4 dB +2,00 dB
74.9 dB +2,50 dB
75.1 dB +2,70 dB
75.8 dB +3,40 dB

Es gibt einen 4,7% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (3,4 dB).

Wert

Der niedrige Anschaffungspreis des Westlake verschafft ihm einen klaren Vorteil hinsichtlich der Kosten pro 1.000 garantierten Kilometer - vorausgesetzt, die 50.000-Kilometer-Garantie wird tatsächlich erreicht. Der Michelin ist in dieser Hinsicht der teuerste Reifen, hauptsächlich aufgrund seines hohen Anschaffungspreises, obwohl er mit 75.000 Kilometern die längste Garantie im Test bietet.

Wert

Dollar/1000 Meilen basierend auf der Meilengarantie

Niedriger ist besser ↓
Wert
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertKosten pro 1.000 Meilen
2.24 Price/1000 Beste $18,98
2.63 Price/1000 +0,39 Price/1000 $15,16
2.97 Price/1000 +0,73 Price/1000 $18,28
3.01 Price/1000 +0,77 Price/1000 $15,88
3.06 Price/1000 +0,82 Price/1000 $18,45
3.22 Price/1000 +0,98 Price/1000 $20,99
3.72 Price/1000 +1,48 Price/1000 $15,95

Es gibt einen 66,1% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (1,48 Price/1000). Über 25.000 Meilen ist der insgesamt günstigste Reifen (Kumho Crugen HT51) $146 billiger als der teuerste (Yokohama Geolandar HT G056).

So wird gerechnet

Die Laufleistung basiert hier auf der Laufleistungsgarantie des Herstellers, NICHT auf gemessenem Verschleiss - ein Versprechen des Herstellers, kein Testergebnis.

Die Laufleistung ist die Herstellergarantie, kein gemessener Verschleiss. Annahmen: typischer Pkw mit 8 l/100km (Rollwiderstand verursacht 20% des Verbrauchs), Kraftstoffpreis $0,95 pro Liter, Montage $80 pro Satz. US-Preise stammen aus dem Test von 2026; Finanzierungskosten sind nicht berücksichtigt.

Rollwiderstand

Der Michelin Defender LTX M/S2 wies den niedrigsten Rollwiderstand aller getesteten Reifen auf, gefolgt vom Firestone Destination LE3. Der höhere Anschaffungspreis des Michelin wird somit teilweise durch den geringeren Kraftstoffverbrauch über die gesamte Lebensdauer des Reifens kompensiert. Der Westlake hatte den höchsten Rollwiderstand im Test, was sich mit zunehmender Nutzungsdauer am Lkw negativ auf seinen ohnehin schon günstigen Anschaffungspreis auswirkt.

Rollwiderstand

Rollwiderstand in kg t

Niedriger ist besser ↓
Rollwiderstand
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertMehrverbrauch / Jahr
6.94 kg/t Beste €0
7.7 kg/t +0,76 kg/t €55
7.93 kg/t +0,99 kg/t €72
8.35 kg/t +1,41 kg/t €102
8.43 kg/t +1,49 kg/t €108
8.92 kg/t +1,98 kg/t €143
9.33 kg/t +2,39 kg/t €173

Es gibt einen 34,4% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (2,39 kg / t). Bei 19.000 km im Jahr und €1,65/L verbraucht der Westlake SU318 HT rund 105 L (€173) mehr Kraftstoff als der Michelin Defender LTX MS2.

Annahmen anpassen

Berechnete Schätzwerte, keine zusätzlichen Messungen. Mit den Bedienelementen lassen sich die Annahmen untersuchen.

19.000 km
£1.45/L
Die Schätzwerte basieren auf typischen Fahrbedingungen. Der Rollwiderstand trägt zu etwa 20 % des Kraftstoffverbrauchs von Verbrennern und 25 % des Energieverbrauchs von Elektrofahrzeugen bei. Die tatsächlichen Einsparungen variieren je nach Fahrstil, Fahrzeuggewicht, Straßenverhältnissen und Reifenalter. Nur zu Vergleichszwecken. Die Einsparungen über die gesamte Lebensdauer basieren auf einer Laufleistung von 40.000 km.

Ergebnisse

Der neue General Grabber HT sichert sich den Gesamtsieg dank erstklassiger Bremsleistung bei Nässe und Trockenheit sowie des besten Handlings bei Nässe, knapp vor dem Allrounder Firestone Destination LE3. Der Yokohama Geolandar HT G056 landete nach Schwierigkeiten bei Nässe und Schnee auf dem letzten Platz. Der Westlake SU318 HT belegte zwar in den meisten Leistungsdisziplinen den letzten Platz, konnte sich aber dank seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses vom letzten Rang befreien.

Best HT All Season Tyres for 2026 Tested!Das vollständige Video dieses Tests finden Sie auf YouTube. Auf YouTube ansehen

1.

General Grabber HT

265/65 R18 114T
General Grabber HT
Testsieger — General Grabber HT — 2026
Der neue General Grabber HT geht mit einem knappen Vorsprung als Sieger hervor, da er sowohl bei trockener als auch bei nasser Fahrbahn hervorragende Bremsleistungen erbringt, den besten Seitenhalt bei Nässe bietet, sich im Schnee gut schlägt (wobei ich mir etwas mehr Traktion auf Schnee wünschen würde) und einen hohen Fahrkomfort aufweist. Sein Rollwiderstand ist etwas hoch und er zeigte in Kurven Probleme mit Aquaplaning, aber objektiv wie subjektiv ist er ein wirklich gutes Produkt für die Straße.
Trocken99,5%
Nass99,3%
Gelände97,7%
Schnee92,9%
Komfort98,3%
Wert78,2%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser1. / 739.89 mBester Wert in dieser Disziplin
TrockenhandlingNiedriger ist besser5. / 759.4 s+0,80 s
NassbremsenNiedriger ist besser1. / 754.75 mBester Wert in dieser Disziplin
NasshandlingNiedriger ist besser1. / 780.41 sBester Wert in dieser Disziplin
Subj. NasshandlingHöher ist besser2. / 78.2 Points-0,10 Points
Nasser KreisNiedriger ist besser1. / 713.95 sBester Wert in dieser Disziplin
Aquaplaning geradeausHöher ist besser1. / 790.24 km/hBester Wert in dieser Disziplin
Kurven AquaplaningHöher ist besser7. / 73 m/sec2-0,44 m/sec2
SchneebremsenNiedriger ist besser4. / 718.8 m+0,66 m
SchneetraktionNiedriger ist besser5. / 73.94 s+0,88 s
SchneehandlingNiedriger ist besser4. / 789.44 s+2,21 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser3. / 78.3 Points-0,30 Points
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser4. / 70.325 g-0,02 g
Schmutz HandlingNiedriger ist besser5. / 760.91 s+0,71 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser3. / 78.2 Points-0,30 Points
Subj. KomfortHöher ist besser1. / 76.8 PointsBester Wert in dieser Disziplin
GeräuschNiedriger ist besser5. / 774.9 dB+2,50 dB
WertNiedriger ist besser3. / 72.97 Price/1000+0,73 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser5. / 78.43 kg/t+1,49 kg/t
Herkunft
USA
Gewicht
18.76 kg
Treten
9.2 mm
Preise
207.99
2.

Firestone Destination LE3

265/65 R18 114T
Firestone Destination LE3
Sehr empfehlenswert — Firestone Destination LE3 — 2026
Der Firestone Destination LE3 ist ein sehr robuster Reifen. Er schnitt bei Nässe insgesamt am besten ab, überzeugte in allen Bremstests mit Bestwerten, insbesondere bei Schnee, und hatte den zweitniedrigsten Rollwiderstand. Auf unbefestigten Wegen war er nicht ganz so gut zu fahren wie einige andere Reifen, aber das spielt in dieser Reifenkategorie meiner Meinung nach keine große Rolle. Ein fantastisches Produkt.
Trocken98,5%
Nass98,2%
Gelände94,3%
Schnee98,3%
Komfort95%
Wert80,7%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser2. / 740.43 m+0,54 m
TrockenhandlingNiedriger ist besser7. / 759.7 s+1,10 s
NassbremsenNiedriger ist besser3. / 756.17 m+1,42 m
NasshandlingNiedriger ist besser2. / 780.49 s+0,08 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser3. / 78.1 Points-0,20 Points
Nasser KreisNiedriger ist besser2. / 714.06 s+0,11 s
Aquaplaning geradeausHöher ist besser2. / 789.71 km/h-0,53 km/h
Kurven AquaplaningHöher ist besser4. / 73.24 m/sec2-0,20 m/sec2
SchneebremsenNiedriger ist besser1. / 718.14 mBester Wert in dieser Disziplin
SchneetraktionNiedriger ist besser3. / 73.31 s+0,25 s
SchneehandlingNiedriger ist besser2. / 787.72 s+0,49 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser2. / 78.5 Points-0,10 Points
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser1. / 70.344 gBester Wert in dieser Disziplin
Schmutz HandlingNiedriger ist besser4. / 760.66 s+0,46 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser6. / 77.6 Points-0,90 Points
Subj. KomfortHöher ist besser5. / 76.3 Points-0,50 Points
GeräuschNiedriger ist besser4. / 774.4 dB+2,00 dB
WertNiedriger ist besser4. / 73.01 Price/1000+0,77 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser2. / 77.7 kg/t+0,76 kg/t
Herkunft
Canada
Gewicht
16.79 kg
Treten
7.9 mm
Preise
210.99
3.

Cooper Endeavor+

265/65 R18 114T
Cooper Endeavor Plus
Empfohlen — Cooper Endeavor Plus — 2026
Der Cooper Endeavor Plus schaffte es in die Top 3 nicht durch herausragende Einzelleistungen, sondern weil er einfach ein wirklich solider Allround-Reifen ist. Er bietet gute Fahreigenschaften bei Trockenheit und Nässe, darunter sehr gute Bremsleistung und hervorragende Aquaplaning-Resistenz. Auch wenn er im Schnee nicht überragend war, gab es keine gravierenden Mängel. Im Gelände überzeugte er ebenfalls und bot guten Komfort. Empfehlenswert.
Trocken97,8%
Nass98,5%
Gelände98,2%
Schnee93,9%
Komfort98,1%
Wert77,2%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser4. / 741.1 m+1,21 m
TrockenhandlingNiedriger ist besser2. / 759.2 s+0,60 s
NassbremsenNiedriger ist besser2. / 755.1 m+0,35 m
NasshandlingNiedriger ist besser4. / 782.55 s+2,14 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser4. / 78 Points-0,30 Points
Nasser KreisNiedriger ist besser3. / 714.4 s+0,45 s
Aquaplaning geradeausHöher ist besser5. / 789.03 km/h-1,21 km/h
Kurven AquaplaningHöher ist besser1. / 73.44 m/sec2Bester Wert in dieser Disziplin
SchneebremsenNiedriger ist besser3. / 718.67 m+0,53 m
SchneetraktionNiedriger ist besser4. / 73.82 s+0,76 s
SchneehandlingNiedriger ist besser3. / 788.75 s+1,52 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser4. / 78.1 Points-0,50 Points
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser3. / 70.335 g-0,01 g
Schmutz HandlingNiedriger ist besser1. / 760.2 sBester Wert in dieser Disziplin
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser3. / 78.2 Points-0,30 Points
Subj. KomfortHöher ist besser2. / 76.6 Points-0,20 Points
GeräuschNiedriger ist besser2. / 773 dB+0,60 dB
WertNiedriger ist besser5. / 73.06 Price/1000+0,82 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser4. / 78.35 kg/t+1,41 kg/t
Herkunft
USA
Gewicht
16.52 kg
Treten
9.1 mm
Preise
198.99
4.

Kumho Crugen HT51

265/65 R18 112T
Kumho Crugen HT51
Empfohlen — Kumho Crugen HT51 — 2026
Der Kumho Crugen HT51 ist ein solider Reifen, wenn auch etwas unbeständig. Er hatte bei trockenen Bedingungen Schwierigkeiten und war bei Nässe etwas schwierig zu fahren. Obwohl er guten Komfort bot und insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hatte, sorgten seine hervorragende Traktion auf Schnee und seine durchschnittliche Performance auf allen anderen Schneebedingungen für ein interessantes Fahrerlebnis. Wie der Michelin ist er ein guter Reifen, der jedoch noch etwas Feinschliff benötigt, um in Tests ganz vorne mitzuspielen.
Trocken96,2%
Nass97,1%
Gelände96,3%
Schnee95,3%
Komfort96,7%
Wert86,1%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser6. / 742.12 m+2,23 m
TrockenhandlingNiedriger ist besser6. / 759.6 s+1,00 s
NassbremsenNiedriger ist besser4. / 756.18 m+1,43 m
NasshandlingNiedriger ist besser5. / 783.15 s+2,74 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser5. / 77.7 Points-0,60 Points
Nasser KreisNiedriger ist besser5. / 714.59 s+0,64 s
Aquaplaning geradeausHöher ist besser3. / 789.63 km/h-0,61 km/h
Kurven AquaplaningHöher ist besser3. / 73.34 m/sec2-0,10 m/sec2
SchneebremsenNiedriger ist besser6. / 719.43 m+1,29 m
SchneetraktionNiedriger ist besser1. / 73.06 sBester Wert in dieser Disziplin
SchneehandlingNiedriger ist besser5. / 789.89 s+2,66 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser6. / 77.5 Points-1,10 Points
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser6. / 70.311 g-0,03 g
Schmutz HandlingNiedriger ist besser2. / 760.44 s+0,24 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser5. / 77.9 Points-0,60 Points
Subj. KomfortHöher ist besser2. / 76.6 Points-0,20 Points
GeräuschNiedriger ist besser6. / 775.1 dB+2,70 dB
WertNiedriger ist besser2. / 72.63 Price/1000+0,39 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser3. / 77.93 kg/t+0,99 kg/t
Herkunft
Vietnam
Gewicht
16.88 kg
Treten
9.4 mm
Preise
184.21
5.

Michelin Defender LTX MS2

265/65 R18 116T XL
Michelin Defender LTX MS2
Empfohlen — Michelin Defender LTX MS2 — 2026
Der Michelin Defender LTX M/S2 ist ein starker Reifen, der sich unter allen Bedingungen leicht fahren lässt, für seine Klasse hervorragenden Grip auf Schnee bietet und den geringsten Kraftstoffverbrauch aufweist. Trotz all dieser Stärken wurde er bei Nässe und Trockenheit, insbesondere bei den Bremstests, die für die Testbewertung so entscheidend sind, unterlegen. Gemessen am Preis-Leistungs-Verhältnis ist er mit Abstand der teuerste Reifen in diesem Vergleich. Es ist ein ausgereifter Reifen mit starkem Wintergrip, den ich dennoch empfehlen würde, aber ich wünsche mir für die nächste Version mehr Nassgrip.
Trocken95,4%
Nass95,1%
Gelände99,6%
Schnee98,6%
Komfort94,8%
Wert76,1%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser7. / 742.84 m+2,95 m
TrockenhandlingNiedriger ist besser4. / 759.3 s+0,70 s
NassbremsenNiedriger ist besser6. / 759.43 m+4,68 m
NasshandlingNiedriger ist besser3. / 782.12 s+1,71 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser1. / 78.3 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Nasser KreisNiedriger ist besser4. / 714.49 s+0,54 s
Aquaplaning geradeausHöher ist besser3. / 789.63 km/h-0,61 km/h
Kurven AquaplaningHöher ist besser2. / 73.38 m/sec2-0,06 m/sec2
SchneebremsenNiedriger ist besser2. / 718.16 m+0,02 m
SchneetraktionNiedriger ist besser2. / 73.26 s+0,20 s
SchneehandlingNiedriger ist besser1. / 787.23 sBester Wert in dieser Disziplin
Subj. SchneehandlingHöher ist besser1. / 78.6 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser2. / 70.336 g-0,01 g
Schmutz HandlingNiedriger ist besser3. / 760.65 s+0,45 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser1. / 78.5 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Subj. KomfortHöher ist besser4. / 76.4 Points-0,40 Points
GeräuschNiedriger ist besser7. / 775.8 dB+3,40 dB
WertNiedriger ist besser7. / 73.72 Price/1000+1,48 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser1. / 76.94 kg/tBester Wert in dieser Disziplin
Herkunft
USA
Gewicht
17 kg
Treten
9.7 mm
Preise
278.99
6.

Westlake SU318 HT

265/65 R18 114T
Westlake SU318 HT
Der Westlake SU318 HT wurde mit einbezogen, da ich dachte, er würde verdeutlichen, wie schlecht Billigreifen sind. Das tat er auch bis zu einem gewissen Grad, aber er war VIEL besser als erwartet. Trotzdem war er im Nassen, im Schnee und auf Schotter immer noch der Letzte, bot den schlechtesten subjektiven Komfort und hatte den höchsten Rollwiderstand. Aber er war der schnellste auf der Trocken-Handling-Runde! Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hat mir wirklich geholfen, nicht Letzter zu werden. Und ehrlich gesagt, auch wenn es kein großartiger Reifen ist, bietet er - vorausgesetzt, er verschleißt nicht zu schnell - ein durchaus interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Trocken97,5%
Nass92,6%
Gelände89,7%
Schnee88,6%
Komfort94,9%
Wert89,8%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser5. / 741.6 m+1,71 m
TrockenhandlingNiedriger ist besser1. / 758.6 sBester Wert in dieser Disziplin
NassbremsenNiedriger ist besser7. / 759.74 m+4,99 m
NasshandlingNiedriger ist besser6. / 784.7 s+4,29 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser7. / 76.6 Points-1,70 Points
Nasser KreisNiedriger ist besser7. / 714.97 s+1,02 s
Aquaplaning geradeausHöher ist besser7. / 788.36 km/h-1,88 km/h
Kurven AquaplaningHöher ist besser5. / 73.22 m/sec2-0,22 m/sec2
SchneebremsenNiedriger ist besser6. / 719.43 m+1,29 m
SchneetraktionNiedriger ist besser7. / 74.44 s+1,38 s
SchneehandlingNiedriger ist besser6. / 791.19 s+3,96 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser7. / 77.4 Points-1,20 Points
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser6. / 70.311 g-0,03 g
Schmutz HandlingNiedriger ist besser7. / 762.02 s+1,82 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser7. / 77 Points-1,50 Points
Subj. KomfortHöher ist besser7. / 76.1 Points-0,70 Points
GeräuschNiedriger ist besser1. / 772.4 dBBester Wert in dieser Disziplin
WertNiedriger ist besser1. / 72.24 Price/1000Bester Wert in dieser Disziplin
RollwiderstandNiedriger ist besser7. / 79.33 kg/t+2,39 kg/t
Herkunft
Thailand
Gewicht
18.76 kg
Treten
8.9 mm
Preise
112.00
7.

Yokohama Geolandar HT G056

265/65 R18 112T
Yokohama Geolandar HT G056
Den letzten Platz belegte der Yokohama Geolander HT G056. Leider erholte er sich nie wirklich von seiner schwachen Nasshaftung, und auch im Schnee zeigte er ähnliche Schwächen. Er war nicht besonders komfortabel, hatte einen hohen Rollwiderstand und sein Preis pro 1000 Meilen war relativ hoch. Kein guter Test für diesen Reifen. Ich bin von Yokohama mehr gewohnt, aber mittlerweile ist es ja auch ein sehr altes Modell.
Trocken98,2%
Nass93,4%
Gelände98,3%
Schnee90,5%
Komfort95,1%
Wert72,9%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (19)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser3. / 740.81 m+0,92 m
TrockenhandlingNiedriger ist besser2. / 759.2 s+0,60 s
NassbremsenNiedriger ist besser5. / 758.66 m+3,91 m
NasshandlingNiedriger ist besser7. / 787.18 s+6,77 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser6. / 77.3 Points-1,00 Points
Nasser KreisNiedriger ist besser6. / 714.83 s+0,88 s
Aquaplaning geradeausHöher ist besser6. / 788.77 km/h-1,47 km/h
Kurven AquaplaningHöher ist besser6. / 73.19 m/sec2-0,25 m/sec2
SchneebremsenNiedriger ist besser5. / 719.11 m+0,97 m
SchneetraktionNiedriger ist besser6. / 74.13 s+1,07 s
SchneehandlingNiedriger ist besser7. / 791.37 s+4,14 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser5. / 77.6 Points-1,00 Points
Kurvenfahren im SchneeHöher ist besser5. / 70.32 g-0,02 g
Schmutz HandlingNiedriger ist besser6. / 761.53 s+1,33 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser2. / 78.4 Points-0,10 Points
Subj. KomfortHöher ist besser5. / 76.3 Points-0,50 Points
GeräuschNiedriger ist besser3. / 774.2 dB+1,80 dB
WertNiedriger ist besser6. / 73.22 Price/1000+0,98 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser6. / 78.92 kg/t+1,98 kg/t
Herkunft
USA
Gewicht
17.74 kg
Treten
9.1 mm
Preise
225.11

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Diskussion

9 Kommentare
  1. Marcus
    Ich hatte mehrere Sätze Defender-Reifen mit XL-Tragfähigkeitsindex auf einem LX470 (Baujahr 2006) und einem LX570 (Baujahr 2014). Die Defender auf dem LX570 (285/55R20 XL) haben sich in den letzten drei Jahren unter allen Bedingungen in Nord-Virginia hervorragend bewährt und waren bei jeder Geschwindigkeit praktisch geräuschlos im Innenraum. Leider habe ich gerade einen neuen Satz auf meinem LX470 (265/70R18 XL) montiert, und das niederfrequente/vibratorische Geräusch der Road-Reifen ist selbst im Vergleich zu den abgefahrenen und heulenden Falken WP AT3W-Reifen, die ich ersetzt habe, extrem auffällig. Ich bereue den Kauf zutiefst und überlege derzeit, die Reifen bei Discount Tire komplett gegen eine besser bewertete Alternative austauschen zu lassen. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich heute Morgen einen brandneuen Satz, der erst vor einer Woche montiert worden war, wegen des Geräusches von Discount Tire austauschen lassen musste. Ich habe jetzt etwa eine Stunde Autobahnfahrt hinter mir, und das neue Headset ist besser als das alte, aber das Rauschen ist definitiv noch da. Ich überlege daher ernsthaft, die Defender-Serie komplett aufzugeben. Diese Website und der YouTube-Kanal waren mir in letzter Zeit eine enorme Hilfe bei meiner Entscheidungsfindung - eine wirklich großartige Informationsquelle.
    #10846
    1. TyreReviews Marcus
      Es tut mir leid, dass du mit den Defenders so wenig Glück hattest. Das ist ziemlich ungewöhnlich. Manchmal erwischt man einfach eine ungünstige Reifenkombination. In deinem Fall und mit deinem Fahrzeug würde ich gerne mal den Bridgestone AT Ascent ausprobieren.
      #10850
      1. Marcus TyreReviews
        Es ist ungewöhnlich und bedauerlich. Als ich meinen LX470 kaufte, war er mit den originalen LTX M/S in 275/60R18 ausgestattet. Diese waren für den täglichen Gebrauch mit einem Land Rover Cruiser nahezu perfekt. Der Bridgestone ist ein interessanter Vorschlag. Meine erste Wahl war der Continental TerrainContact H/T, obwohl die mögliche Reduzierung der Reifengeräusche laut Berichten wohl vernachlässigbar ist. Dennoch bin ich vom Michelin mittlerweile so enttäuscht, dass ich bereit bin, etwas Neues auszuprobieren.
        #10851
        1. TyreReviews Marcus
          Der positive Aspekt ist, dass neue Reifen immer Spaß machen :)
          #10852
          1. Marcus TyreReviews
            Das stimmt. Nun zu einer weiteren, damit zusammenhängenden Frage: Lassen sich die Ergebnisse dieses Tests mit den Ergebnissen beispielsweise des Tests „Die besten All-Terrain-Reifen 2026 - getestet und bewertet“ vergleichen? Kann man also die einzelnen Tests, etwa das Bremsverhalten bei Nässe und Trockenheit, für alle Reifen dieser beiden Tests vergleichen?
            #10854
            1. TyreReviews Marcus
              Das ist leider nicht möglich, da Fahrzeuge, Oberflächen und sogar gemessene Geschwindigkeiten unterschiedlich sein können.
              #10855
  2. DRE
    Ich würde gerne mehr HT-Tests sehen. Besonders diesen kleinen Reifen. Michelin Defender LTX Platinum
    #10617
    1. TyreReviews DRE
      Ich glaube, das Problem mit dem Platinum ist der sehr begrenzte Größenbereich. Es ist wirklich nur für große Dinge geeignet. Aber ich werde versuchen, in Zukunft mehr davon herzustellen.
      #10628
  3. marcvalme
    Eine verwirrende Entscheidung von Michelin. Keine 3er-Bewertung (die das Produkt problemlos erhalten hätte), vermutlich um nicht mit dem Cross Climate konkurrieren zu müssen. Dabei müssen sie aber die Kompromisse für eine hervorragende Winterleistung in Kauf nehmen.
    #10616
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