| Test-Zusammenfassung | |
| Nassbremsen |
Dunlop Sport BluResponse |
| Trockenbremsen |
Continental Premium Contact 5 |
| Verschleiß |
Pirelli Cinturato P1 Verde |
| Rollwiderstand |
GT Radial Champiro FE1 |
| Schneebremsen |
Michelin Energy Saver Plus |
| Schneehandling |
GT Radial Champiro FE1 |
Die ADAC-Tests sind bekanntermaßen datengetrieben und enthalten selbst kaum Kommentare. Hier ist unsere Einschätzung des Tests.
Die Top Drei
Der erste vollständige Test des Jahres 2017 zeigt einen kleinen Dämpfer für Continentals gewohnte Dominanz in deutschen Reifentests. Der Ende 2016 eingeführte Continental Premium Contact 6 hätte möglicherweise besser abgeschnitten, doch da das neue Profil erst ab 16 Zoll erhältlich ist, wurde Continental stattdessen mit dem mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen Premium Contact 5 vertreten. Dieser ältere Reifen erreichte lediglich einen (immer noch respektablen) dritten Platz, wodurch die ersten beiden Plätze für einen anderen Hersteller frei wurden, der sich einen Platz im Test sichern konnte.
Überraschenderweise belegten Pirelli und Bridgestone die ersten beiden Plätze. Pirelli hat in letzter Zeit einige fantastische Reifen in den größeren Größen entwickelt, daher ist es erfreulich zu sehen, dass der P1 der gewohnten Pirelli-Qualität entspricht. Die eigentliche Überraschung ist Bridgestone. Sie hatten in den Tests zuletzt Schwierigkeiten, insbesondere bei Nässe. Umso schöner ist es zu sehen, dass Bridgestone mit dem Facelift des T001 Fortschritte erzielt.
Der Rest
Bei den übrigen dreizehn Plätzen gab es keine großen Überraschungen.
Goodyear und Dunlop erzielten mit ausgeglichenen Leistungen gute Ergebnisse und belegten die Plätze vier und sechs in der Gesamtwertung, dicht gefolgt von einem neuen ESA-Tecar-Reifenprofil auf Platz fünf. Leider ist uns über diese Marke nichts bekannt, da sie auf dem britischen Markt nicht erhältlich ist, aber ihre Reifen schneiden in Tests durchweg gut ab.
Nokian und Vredestein lagen in der Gesamtwertung nur wenige Punkte auseinander, wobei Nokian den siebten und Vredestein den achten Platz belegte. Michelin schnitt als elfte der Premiummarken am schlechtesten ab. Wie gewohnt bot der Energy Saver+ eine hervorragende Laufleistung und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch, zeigte aber bei Nässe Schwächen.
Ungewöhnlicherweise hatte Hankook mit dem Prime 3 zu kämpfen. Dieser Reifen gewann 2016 eine Reihe von Tests, daher wird es interessant sein zu sehen, ob dies eine Eigenart der kleineren Größe ist oder ob ein Update in der Mitte des Produktlebenszyklus ein Problem verursacht hat.
Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unten. Wie üblich gewichtet der ADAC bei seinen Gesamttestergebnissen die Nasshaftung stärker.
Die Ergebnisse
Diskussion