| Test-Zusammenfassung | |
| Nassbremsen |
Michelin Pilot Sport 4 |
| Trockenbremsen |
Michelin Pilot Sport 4 |
| Verschleiß |
Michelin Pilot Sport 4 |
| Rollwiderstand |
Dunlop SportMaxx RT 2 |
| Geräusch |
Michelin Pilot Sport 4 |
Wie in den Vorjahren setzt sich das Gesamtergebnis zu 60 % aus subjektiven und zu 40 % aus objektiven Daten zusammen. Damit unterscheidet sich dieser Test deutlich von herkömmlichen Reifentests, bei denen objektive Daten höher bewertet werden als subjektive. Das bedeutet: Obwohl die reinen objektiven Messwerte aus den Tests bei Nässe und Trockenheit weiterhin wichtig sind, hat das subjektive Fahrgefühl hinsichtlich Lenkgeschwindigkeit und Fahrzeugbalance einen noch größeren Einfluss auf das Gesamtergebnis.
Die Top Drei
Selbst mit der besonderen Gewichtung der Bewertungskriterien ist das Gesamtergebnis keine Überraschung. Der neue Michelin Pilot Sport 4 gewinnt den Test mit überzeugendem Vorsprung und überzeugt mit durchweg positiven subjektiven Bewertungen, einer extrem starken Nasshaftung und exzellentem Fahrverhalten. Dies ist der fünfte Sieg des Michelin Pilot Sport 4 im fünften Test - seine makellose Erfolgsbilanz bleibt bestehen.
Der neue Pirelli P Zero PZ4 belegt den zweiten Platz. Der Pirelli war sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit der schnellste Reifen, erreichte aber nicht ganz das Lenkgefühl und die Balance des siegreichen Michelin. Auch im Kurven-Aquaplaning-Test hatte der Pirelli Schwierigkeiten und kam nur auf den achten Platz, 20 % hinter dem siegreichen Dunlop.
Der dritte Platz ging an den neuen Continental Premium Contact 6. Dieser Reifen vereint die Eigenschaften des Sport Contact 5 und des Premium Contact 5 und bietet exzellente Nasshaftung mit gutem Fahrverhalten auf der Straße. Die Schwächen? Der Premium Contact 6 zeigte sich bei trockenen Bedingungen etwas schwach und landete in der Trockenhandling-Wertung auf dem letzten Platz. Da das Feld jedoch so eng beieinander lag, kostete dies den Reifen insgesamt nicht allzu viele Punkte.
Der Rest
Den vierten Platz belegte der Falken FK510. Der Falken der Mittelklasse war zwar teurer als die getesteten Reifen Goodyear und Dunlop, bot aber eine bessere Kombination aus objektiven und subjektiven Fahreigenschaften bei trockener und nasser Fahrbahn. Allerdings war er auch der schwerste Reifen im Test und verbrauchte am meisten Kraftstoff. Im Vergleich zum besten Reifen im Test würde der Falken bei einem Auto mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 30 mpg (Meilen pro Gallone) etwa 0,5 mpg mehr kosten.
Der Dunlop Sport Maxx RT2, der Bridgestone Turanza T001 Evo und der Hankook Ventus S1 Evo 2 belegen die Plätze fünf bis sieben, getrennt durch lediglich 0,5 %. Der Dunlop zählte zu den schnellsten Reifen im Trockenen und wies den geringsten Rollwiderstand auf, zeigte aber Schwächen bei Nässe. Der Bridgestone hingegen überzeugte im Nassen mit starker Performance, war im Trockenen jedoch durchschnittlich. Der siebtplatzierte Hankook schnitt in keinem Bereich herausragend ab, war aber auch nicht wirklich schwach.
Ungewöhnlicherweise erreichte der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 nur den achten Platz. Wie gewohnt zeigte der Goodyear gute Nasshandling-Eigenschaften, gewann die Aquaplaning-Tests und überzeugte mit starken Bremsleistungen auf trockener Fahrbahn. Allerdings erwies er sich bei trockenem Fahrverhalten als schwach und schnitt subjektiv sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit sehr schlecht ab, was ein besseres Ergebnis verhinderte.
Der Toyo Proxes Sport landete im Test auf dem letzten Platz und erwies sich sowohl bei subjektiven als auch bei objektiven Tests als schwach.
Daten
Ergebnisse
Wie immer empfehlen wir Ihnen, die Website evo.co.uk zu besuchen oder die EVO-Ausgabe 238 zu erwerben, um die vollständigen Ergebnisse zu erhalten. Unsere untenstehende Bewertung berücksichtigt lediglich die subjektiven (nicht objektiven) Bewertungen für trockene und nasse Fahrbahnverhältnisse. Der Begriff „Komfort“ bezieht sich auf die von EVO getestete Teststrecke.
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