Für das Jahr 2025 hat Tire Rack eine Reihe von Sommerreifen mit extrem hoher Leistung getestet, z. B. Rennreifen mit einer Verschleißfestigkeit von 200 auf ihrem neuen M2 in der Größe 275/35 R18.
Tire Rack hat diesen Test in mehrere Teile aufgeteilt, indem sie einige Tests in ihrer kleineren Testanlage durchgeführt und auch auf einer großen Rennstrecke einen Test der schnellsten und durchschnittlichen Rundenzeit durchgeführt haben.
Wie immer finden Sie die vollständigen Testdaten über den untenstehenden Link. Ich habe hier lediglich einige Datenpunkte ausgewählt und meine eigene Gewichtung angewendet, um das Gesamtergebnis zu veranschaulichen. Hinweis: Die Angabe „Trockenhandling“ bezieht sich auf die schnellste Einzelrunde, während „Trockenhandling – Langstrecke“ den Durchschnitt aus sechs Runden darstellt und die Auswirkungen von Hitze berücksichtigt.
Wie immer können Sie die Gewichtung der Punktzahl im Ergebnis-Tab oben anpassen, aber schauen Sie sich unbedingt den vollständigen Test auf TireRack.com an.
Der Bridgestone Potenza RE-71RS bleibt Klassenprimus, da er Leistung und Fahrkomfort optimal vereint. Die Fahrgeräusche waren zwar wahrnehmbar, die Lenkung hingegen überzeugte mit ihrer direkten, natürlichen Gewichtung und exzellenten Reaktionsfähigkeit. Bei Nässe zeigte er seine klare Überlegenheit mit souveränem Grip an der Vorderachse und den besten Bremsleistungen auf nasser Fahrbahn. Das progressive Ausbrechen der Bremse belohnte eine saubere Fahrweise. Auch auf trockener Fahrbahn überzeugte er mit souveräner Traktion und kontrolliertem Slalomverhalten und bot insgesamt das beste Fahrgefühl. Auf der langen Teststrecke lieferte er ein harmonisches und ausgewogenes Fahrerlebnis mit nahtlos integrierter Lenkung, Grip und Balance. Feinfühlige Lenkbewegungen wurden mit sicherem Kurvenverhalten und starker Bremskraft belohnt, die nach anfänglichem Abfall vorhersehbar ihren Höhepunkt erreichte. Im Grenzbereich war er zwar anspruchsvoller, aber insgesamt der schnellste Reifen mit kompetenter und souveräner Performance. Die Verschleißanalyse ergab den größten Gummiabrieb von 1 mm über die gesamte Lauffläche, an den Rippenkanten waren es sogar 2 mm.
Der Vitour Tempesta P1 P-01R bot ein straffes, aber komfortables Fahrgefühl mit gut gedämmten Geräuschen und progressiver Lenkpräzision. Auf nasser Fahrbahn enttäuschte er mit einer messerscharfen, aber wenig hilfreichen Lenkung, einem zum Ausbrechen neigenden Heck, einer trägen Kraftentfaltung und den längsten Bremswegen mit langsamer Bremskraftrückgewinnung. Im Trockenen hingegen entwickelte er sich zum schnellsten Testreifen mit starkem Grip in Kurvenmitte, sehr direkter Lenkung, bester Bremsleistung im Trockenen und exzellenter Kraftentfaltung am Kurvenausgang, die sanfte Lenkbewegungen belohnte. Auf der langen Rennstrecke zeigte sich dieser Debütreifen leistungsfähig, aber selektiv: Die Bremsleistung war bemerkenswert stark und die Seitenführung ordentlich, doch die Kombination von Lenkbewegungen fühlte sich unnatürlich an, da die Vorderachse beim Beschleunigen untersteuerte, wenn die Lenkung nicht vollständig ausgeführt war. Nach der ersten Runde erzielte er trotz des nicht optimalen Fahrgefühls die zweitschnellsten Durchschnittszeiten. Der Verschleiß zeigte einen Verlust von 2–2,5 mm an der äußeren Reifenschulter und einen deutlichen Verlust von 1 mm an den mittleren Rippen.
Der BFGoodrich g-Force Rival S 1.5 teilte den harten Charakter seines Schwestermodells mit hohlen Stößen und einer steifen Abstimmung, die ein unruhiges Fahrverhalten zur Folge hatte. Die Lenkung bot jedoch eine etwas progressivere Ansprache. Auf nasser Fahrbahn zeigte er deutlich weniger Traktion als der Rival+, mit langsamer Traktionserholung und geringem Fehlerspielraum trotz direkter Lenkung. Auf trockener Fahrbahn fühlten sich die beiden Reifen ähnlich an, wobei der S 1.5 etwas satter auf der Straße lag, der Unterschied auf kürzeren Strecken aber nicht dramatisch war. Auf der langen Rennstrecke zeigte er seine auf Geschwindigkeit ausgelegte Natur mit starker Vorderachsführung, präziser Lenkung und einem stabilen Gripbereich, der aggressives Fahren ermöglichte. Der Reifen blieb souverän und ausgewogen mit vorhersehbarem Ansprechverhalten, minimalem Haftungsabfall und exzellenter Rückmeldung. Der Verschleiß war deutlicher als beim Schwestermodell, insbesondere an den Mittelrippen und der Außenschulter. Er gehörte zu den schnellsten Reifen und war einer der angenehmsten auf der Rennstrecke.
Der Nankang Sportnex CR-S überzeugte mit überraschend angenehmer Fahrwerksdämpfung und moderatem Geräuschpegel sowie einer präzisen und direkt reagierenden Lenkung. Schwächen zeigte er auf nasser Fahrbahn mit den langsamsten Rundenzeiten, längsten Bremswegen und unkontrolliertem Rutschen, was ein sorgfältiges und differenziertes Lenkverhalten erforderte. Bei trockenen Bedingungen zeigte er eine deutliche Leistungssteigerung mit konkurrenzfähigem Tempo, starker Bremsleistung, exzellentem Grip in Kurven und einer direkten, souveränen Lenkung, obwohl die Rückmeldung etwas eingeschränkt blieb. Auf der langen Rennstrecke agierte er zwar gefühllos, war aber sehr schnell und bot überall – beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven – reichlich Traktion. Ihm fehlte jedoch das nötige Feedback, um diese Elemente sicher zu kombinieren. Die Leistung ließ mit jeder Runde spürbar nach, dennoch war der Reifen sehr leistungsfähig. Die Verschleißanalyse ergab eine hervorragende Haltbarkeit mit nur 0,5 mm Verschleiß an den Rippen und 1 mm an der äußeren Reifenschulter – Werte, die zu den besten im Test zählten.
Der Yokohama ADVAN A052 bestätigte seinen Ruf als Maßstab mit einem straffen, aber souveränen Fahrwerk und moderater Geräuschentwicklung. Die Lenkung fühlte sich leicht und direkt an, reagierte aber im Vergleich zur Konkurrenz etwas weniger spontan. Tests bei Nässe zeigten eine gute Balance und starke Traktion, jedoch eine hohe Anfälligkeit für Aquaplaning mit abruptem Ausbrechen, was ein sorgfältiges Handling erforderte. Innerhalb gewisser Grenzen war jedoch ein konkurrenzfähiges Tempo möglich. Im Trockenen lieferte der Reifen schnelle, konstante Rundenzeiten mit starker Bremsleistung und respektablem Grip. Die souveräne Lenkung und die hohe Bremskraft sorgten für ein einfaches und berechenbares Fahrverhalten mit gut kontrollierbaren Bremsvorgängen. Auf der langen Rennstrecke bot er eine starke und souveräne Performance mit ausgewogenem Grip, die Vertrauen erweckte. Die Vorderachse war präzise, könnte aber noch etwas feiner sein. Dennoch blieb sie schnell, berechenbar und ließ sich auch bei sportlicher Fahrweise gut fahren, mit nur einem geringen, allmählichen Leistungsabfall. Der Verschleiß war minimal, mit geringfügigen Abnutzungen an den Zwischenrippen und den äußeren Schulterkanten.
Das Update des Falken Azenis RT660+ bietet Verbesserungen wie ein optimiertes Wärmemanagement und eine größere Aufstandsfläche, was für ein straffes, aber dennoch souveränes Fahrgefühl sorgt. Die Fahrgeräusche waren hohl und zischend, die Lenkung reagierte direkt, hatte aber in der Mittellage etwas Spiel. Bei Nässe machte das Fahren Spaß: Die Lenkung reagierte agil, und das stabilisierte Vorderrad sorgte für ein unterhaltsames Ausbrechen des Hecks, allerdings waren die Bremswege länger. Auf trockener Fahrbahn fühlte sich der Reifen verspielt und gleichzeitig souverän an, mit einer direkten, präzisen Lenkung und natürlicher Balance. Der vorhandene Grip wurde optimal genutzt, obwohl insgesamt etwas mehr Traktion gewünscht gewesen wäre. Auf der langen Rennstrecke zeigte der überarbeitete Reifen im Vergleich zum Vorgängermodell Verbesserungen: Das Handling war ausgewogen und einfach, und die präzise Lenkung ließ sich gut integrieren, ohne dass man sich in unerwünschte Fahrgewohnheiten verstrickte. Nach der ersten Runde blieb der Reifen konstant, erreichte aber nicht ganz die Traktion der Konkurrenz und bot ein komfortableres Fahrgefühl. Der Verschleiß betrug 1,5 mm an der Vorderkante der Mittelrippe und an der äußeren Reifenschulter.
Der BFGoodrich g-Force Rival+ ist ein auf Langstrecken ausgelegter Reifen mit straffem Fahrverhalten. Er überträgt Stöße direkt und mit allgegenwärtigen Geräuschen und einer sehr direkten, fast schon übertrieben agilen Lenkung. Bei Nässe wirkte er im Grenzbereich nervös und hatte nur ein schmales Plateau, erholte sich aber schnell und bot eine überraschend starke Bremsleistung. Auf trockener Strecke war er fehlerverzeihender, doch die Traktion am Kurvenausgang konnte abrupt in Untersteuern umschlagen. Im Test auf der Langstrecke war er im Durchschnitt der langsamste Reifen, zeigte aber dennoch eine ausgezeichnete Konstanz und Zuverlässigkeit. Die Verschleißanalyse ergab nach mehreren Fahrten nahezu keinen Materialverlust, was seine Langstreckentauglichkeit unterstreicht. Er benötigte mehr Traktion an der Vorderachse in längeren Kurven, bot aber angenehme, komfortable Fahreigenschaften mit starker Bremsleistung und einer angemessen präzisen Lenkung.