| Test-Zusammenfassung | |
| Nassbremsen |
Michelin Pilot Super Sport |
| Trockenbremsen |
Pirelli P Zero |
| Rollwiderstand |
Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 |
| Geräusch |
Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 |
| Schneehandling |
Vredestein Ultrac Vorti R |
Wie immer hat EVO 40 % der Gesamtwertung dem subjektiven Fahrgefühl und Handling des Reifens gewidmet, anstatt sich allein auf Daten zu stützen. Das bedeutet, dass die Ergebnisse nicht nur den allgemeinen Grip des Reifens widerspiegeln, sondern auch das Fahrgefühl - eine oft übersehene, aber wichtige Eigenschaft bei Performance-Reifen.
Die objektiven Tests umfassen Fahrverhalten und Bremsverhalten bei Nässe und Trockenheit, ein nasses Lenkrad, Rollwiderstandstests, Aquaplaning-Tests auf gerader und kurviger Strecke sowie eine Teststrecke, auf der Komfort und Geräuschentwicklung bewertet werden.
Die Top Drei
Nach dem Sieg im AutoBild-Reifentest triumphiert Continental mit dem neuen Sport Contact 6 erneut. Der neue Continental erzielt sowohl bei den Bremsentests auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn Bestnoten, schneidet bei den Handlingtests auf nasser und trockener Fahrbahn - sowohl zeitlich als auch subjektiv - hervorragend ab und erzielt sogar auf der Straßenstrecke ein gutes Ergebnis, was ihm eine exzellente Gesamtleistung verleiht.
Wie der Continental belegten auch der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 und der Yokohama Advan Sport V105 gemeinsam den zweiten Platz dank starker Gesamtleistungen. Der Goodyear schnitt besonders gut in den Tests zu Nasshandling, Bremsverhalten und Aquaplaning ab und gewann die Tests auf der Straße sowie den Rollwiderstandstest. Der Yokohama erzielte sowohl bei trockenen als auch bei nassen Bedingungen hervorragende Ergebnisse, ließ aber in puncto Fahrverhalten auf der Straße etwas zu wünschen übrig.
Der Rest
Vredestein belegt mit dem fokussierten Ultrac Vorti R den vierten Platz, der bei trockenen Bedingungen hervorragend abschneidet, aber durch schlechte Aquaplaning-Ergebnisse beeinträchtigt wird. Der fünftplatzierte Dunlop erreicht seinen Platz dadurch, dass er in keinem der Schlüsseltests herausragende Leistungen erbringt, aber auch keine eklatanten Mängel aufweist.
Der Michelin Pilot Super Sport dominiert bei trockenen Bedingungen sowohl objektiv als auch subjektiv, erreicht aber aufgrund schwacher Nasshaftung und einer mangelhaften Performance auf der Rennstrecke insgesamt nur den sechsten Platz. Dieser auf Performance ausgelegte Reifen zeigt deutlich den Kompromiss zwischen hohem Fahrspaß und Nasshaftung sowie Komfort, da der Michelin mit dem stehenden Wasser auf der Rennstrecke zu kämpfen hatte.
Pirelli belegte mit der älteren Version des P Zero den siebten Platz in der Gesamtwertung. Im Trockenen war er der zweitlangsamste und erzielte subjektiv schlechte Werte; eine schnelle Runde im Nasshandling reichte nicht aus, um die schwachen Bremsleistungen auszugleichen.
Die letzten beiden Plätze belegen Hankook und Falken. Der Hankook Ventus S1 Evo2 K117 hatte sowohl bei Nässe als auch beim Bremsen Probleme und konnte Falken nur dank einer akzeptablen Leistung im Trockenen auf den achten Gesamtrang verdrängen. Der neue Falken Azenis FK510 landet auf dem letzten Platz, ist im Trockenen der langsamste, im Nassen einer der langsamsten und belegt auf der Straßenstrecke den vorletzten Platz.
Die Ergebnisse
Bitte beachten Sie, dass die unten aufgeführten Trocken- und Nasswertungen ausschließlich das Fahrverhalten widerspiegeln, nicht aber das Bremsverhalten oder das Aquaplaning. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie in der Oktoberausgabe 2016 des EVO Magazins.
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