Die Extremwinter-Spezialisten von Vi Bilagare sind wieder dabei, die neuesten und besten Winterreifen ohne Spikes zu testen. In diesem Jahr haben sie nicht nur sieben der beliebtesten nordischen Reifenmischungen ohne Spikes in der beliebten Reifengröße 225/45 R17 getestet, sondern auch einen älteren Reifen mit einbezogen, um die Auswirkungen der Alterung festzustellen. Der ältere Reifen ist ein 8 Jahre alter, nur wenig gebrauchter (6 mm verbleibender) Nokian Hakkapeliitta R2, der einiges zu tun hat, da sein „zwei Generationen neuerer“ Bruder, der Hakkapeliitta R5, ebenfalls in diesem Test enthalten ist!
Aus Zeitgründen präsentieren wir hier nur die Daten und besuchen die Vi Vilagare-Website, um den vollständigen Artikel zu lesen.
Vi Bilagare ist nicht mit Tyre Reviews verbunden und unterstützt Tyre Reviews nicht. Dies ist eine unabhängige redaktionelle Berichterstattung über deren veröffentlichten Test.
Eis
Eisbremsung
Eisbremsen
Verbreiten: 1.95 M (16.1%)|Durchschnitt: 13.05 M
Eisbremsung in Metern (25 - 5 km/h) (Niedriger ist besser)
Ice Braking: Auswirkungen auf die Sicherheit: Bester vs. schlechtester Reifen
Eistraktion
Eistraction
Verbreiten: 3.38 s (46.2%)|Durchschnitt: 8.50 s
Eisbeschleunigungszeit (5 - 25 km/h) (Niedriger ist besser)
Michelin X Ice Snow
7.32 s
Nokian Hakkapeliitta R5
7.52 s
Continental VikingContact 7
7.82 s
Bridgestone Blizzak Ice
8.05 s
Goodyear UltraGrip Ice 3
8.43 s
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
8.97 s
Triangle Snowlink PL01
9.17 s
Nokian Hakkapeliitta R2
10.70 s
Umgang mit Eis
Eishandling
Verbreiten: 4.50 s (10.1%)|Durchschnitt: 46.44 s
Eisbearbeitungszeit in Sekunden (Niedriger ist besser)
Continental VikingContact 7
44.50 s
Nokian Hakkapeliitta R5
44.70 s
Bridgestone Blizzak Ice
44.90 s
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
46.00 s
Goodyear UltraGrip Ice 3
46.70 s
Michelin X Ice Snow
47.10 s
Triangle Snowlink PL01
48.60 s
Nokian Hakkapeliitta R2
49.00 s
Schnee
Schneebremsung
Schneebremsen
Verbreiten: 0.58 M (4.8%)|Durchschnitt: 12.44 M
Schneebremsung in Metern (35 - 5 km/h) (Niedriger ist besser)
Snow Braking: Auswirkungen auf die Sicherheit: Bester vs. schlechtester Reifen
Schneetraktion
Schneetraction
Verbreiten: 0.24 s (5.4%)|Durchschnitt: 4.56 s
Beschleunigungszeit im Schnee (5 - 35 km/h) (Niedriger ist besser)
Goodyear UltraGrip Ice 3
4.44 s
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
4.49 s
Continental VikingContact 7
4.55 s
Michelin X Ice Snow
4.57 s
Nokian Hakkapeliitta R5
4.57 s
Bridgestone Blizzak Ice
4.59 s
Nokian Hakkapeliitta R2
4.60 s
Triangle Snowlink PL01
4.68 s
Schneehandhabung
Schneehandling
Verbreiten: 5.20 s (6.9%)|Durchschnitt: 77.18 s
Schneeräumzeit in Sekunden (Niedriger ist besser)
Nokian Hakkapeliitta R5
75.50 s
Continental VikingContact 7
75.70 s
Goodyear UltraGrip Ice 3
75.90 s
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
76.40 s
Bridgestone Blizzak Ice
76.60 s
Michelin X Ice Snow
76.70 s
Triangle Snowlink PL01
79.90 s
Nokian Hakkapeliitta R2
80.70 s
Nass
Nassbremsen
Nassbremsen
Verbreiten: 5.79 M (15.4%)|Durchschnitt: 40.34 M
Nassbremsen in Metern (80 - 5 km/h) (Niedriger ist besser)
Wet Braking: Auswirkungen auf die Sicherheit: Bester vs. schlechtester Reifen
Nasshandhabung
Nasshandling
Verbreiten: 2.90 s (7.1%)|Durchschnitt: 42.41 s
Nasse Handhabungszeit in Sekunden (Niedriger ist besser)
Goodyear UltraGrip Ice 3
41.00 s
Continental VikingContact 7
41.40 s
Nokian Hakkapeliitta R5
42.00 s
Michelin X Ice Snow
42.10 s
Triangle Snowlink PL01
42.40 s
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
42.80 s
Nokian Hakkapeliitta R2
43.70 s
Bridgestone Blizzak Ice
43.90 s
Gerades Aqua
Aquaplaning geradeaus
Verbreiten: 9.40 Km/H (14.2%)|Durchschnitt: 61.63 Km/H
Schwebegeschwindigkeit in km/h (Höher ist besser)
Goodyear UltraGrip Ice 3
66.00 Km/H
Michelin X Ice Snow
65.00 Km/H
Continental VikingContact 7
62.70 Km/H
Nokian Hakkapeliitta R5
61.40 Km/H
Triangle Snowlink PL01
61.00 Km/H
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
60.50 Km/H
Bridgestone Blizzak Ice
59.80 Km/H
Nokian Hakkapeliitta R2
56.60 Km/H
Trocken
Trockenbremsen
Trockenbremsen
Verbreiten: 2.23 M (7.6%)|Durchschnitt: 30.49 M
Trockenbremsung in Metern (80 - 5 km/h) (Niedriger ist besser)
Dry Braking: Auswirkungen auf die Sicherheit: Bester vs. schlechtester Reifen
Kraftstoffverbrauch in Litern pro 100 km (Niedriger ist besser)
Nokian Hakkapeliitta R2
4.80 l/100km
Goodyear UltraGrip Ice 3
4.85 l/100km
Nokian Hakkapeliitta R5
4.90 l/100km
Continental VikingContact 7
5.00 l/100km
Pirelli Ice Zero Asimmetrico
5.05 l/100km
Triangle Snowlink PL01
5.10 l/100km
Michelin X Ice Snow
5.15 l/100km
Bridgestone Blizzak Ice
5.20 l/100km
19,000 km
£1.45/L
8.0 L/100km
--
Jährliche Differenz
--
Lebenslange Ersparnisse
--
Zusätzlicher Treibstoff/Energie
--
Zusätzliches CO2
Die Schätzwerte basieren auf typischen Fahrbedingungen. Der Rollwiderstand trägt zu etwa 20 % des Kraftstoffverbrauchs von Verbrennern und 25 % des Energieverbrauchs von Elektrofahrzeugen bei. Die tatsächlichen Einsparungen variieren je nach Fahrstil, Fahrzeuggewicht, Straßenverhältnissen und Reifenalter. Nur zu Vergleichszwecken. Die Einsparungen über die gesamte Lebensdauer basieren auf einer Laufleistung von 40.000 km.
Obwohl der VikingContact7 einer der ältesten Reifen auf dem Markt ist, ist er immer noch ganz vorne mit dabei. Nach dem dritten Platz im letztjährigen Test der SUV-Größen ist Continental erneut die Nummer eins. Selbst in richtig engen Kurven auf Eis schafft es der Reifen, den Lenkgriff zu behalten. Auch auf Schnee bleibt er mit seinem stabilen Heck gut kontrollierbar, ohne unter Druck zu rutschen. Trotz seiner hervorragenden Eigenschaften auf winterlichen Straßen überzeugt der Continental auch auf trockener Fahrbahn. Das Lenkgefühl auf Asphalt ist gut, er meistert Untersteuertests gut und zeigt sowohl auf nassem als auch auf trockenem Asphalt angemessene Bremswege. Fast immer die ersten drei Plätze in jedem Untertest bescheren ihm einen wohlverdienten Gesamtsieg. Der Continental ist für alle Winteranforderungen geeignet.
Zusammenfassend wird der Reifen VikingContact7 von Continental für seine außergewöhnliche Leistung unter verschiedensten Bedingungen, von Eis und Schnee bis zu trockenem Asphalt, gelobt und zeigt damit seine Eignung für vielfältige Winteranforderungen.
Die große Neuigkeit dieser Saison ist die dritte Generation des UltraGrip Ice von Goodyear. Die Vorgänger haben sich als nordische Reibungsreifen hervorgetan, die auf nassen Straßen gut funktionieren. Das neue Modell behält diese Marktposition, hat aber auch seinen Wintergriff verstärkt. Beim Anfahren und Bremsen auf Schnee schneidet er an der Spitze ab und zeigt gute Kurveneigenschaften. Der Eisgriff ist ebenfalls auf hohem Niveau, liegt aber etwas hinter den Besten.
Am besten überzeugt der Reifen auf Asphaltrunden, insbesondere bei Nässe. Lenkempfindlichkeit und Stabilität bei Ausweichmanövern sind die Besten der Gruppe. Gleiches gilt für Aquaplaning-Resistenz und den Bremsweg auf nasser Fahrbahn.
Goodyear ist die beste Wahl, wenn Sie überwiegend auf unbefestigtem Untergrund fahren, aber dennoch guten Grip auf Eis und Schnee wünschen.
Der neueste Reibungsreifen von Nokian punktet in den Schnee- und Eisrunden am meisten. Er reagiert lebhaft und lenkt schnell in Kurven ein. Für einen weichen Reibungsreifen ist er ein Vergnügen zu fahren, mit einem kooperativen Heck, das dem aktiven Fahrer entgegenkommt. Wer hingegen einen ruhigen und undramatischen Reifen bevorzugt, könnte den Nokian etwas zu rutschanfällig finden.
Auf Asphalt meistert er Ausweichmanöver gut, hat aber ein etwas unlineares Lenkgefühl. Seine Nasshaftungseigenschaften liegen knapp hinter denen der besten Konkurrenten, ebenso wie die Abrollgeräusche. Der Hakkapeliitta R5 hat jedoch einen geringen Rollwiderstand.
Der Nokian-Reifen eignet sich für alle, die vor allem Wert auf die Eigenschaften winterlicher Straßen legen und seine schnellen Kurveneigenschaften schätzen.
Der französische Friktionsreifen überzeugt durch seinen Winter-Längsgrip – also beim Beschleunigen und Bremsen. Auf Eis hat er den besten Bremsweg im Test, auch die Bremsleistung auf Schnee erhält die Bestnote.
In den Kurven tut sich Michelin allerdings schwer, da er nicht gerne durch plötzliche Lenkbewegungen oder in engeren Kurven beansprucht wird und mit deutlichem Untersteuern reagiert.
Stattdessen weist der Reifen eine gute Stabilität auf blankem Untergrund auf, wo auch das natürliche Lenkgefühl geschätzt wird. Allerdings bleibt die Untersteuerbalance unter Druck bestehen, insbesondere auf nassem Asphalt.
Michelin ist für diejenigen, denen kurze Bremswege und ein gutes Fahrerlebnis in Alltagssituationen wichtiger sind als maximales Kurvenverhalten.
Der japanische Bridgestone ist einer der wenigen Winterreifen mit asymmetrischem Profil, das durch eine Innen-/Außen- statt einer Rollrichtung gekennzeichnet ist. Dies begünstigt das Kurvenverhalten, führt jedoch zu schlechteren Wassereigenschaften.
Der Blizzak Ice ist zudem einer der weichsten Reifen (der Shore-Wert des Gummis liegt bei niedrigen 49). Damit bietet er guten Kurvengrip auf Schnee und Eis, lässt sich aber an der Haftungsgrenze auf Schnee nicht so gut kontrollieren wie die besten. Seine Bremsleistung auf Winteroberflächen ist durchschnittlich.
Beim Bremsen auf trockenem Asphalt beißt der weiche Gummi gut zu und erzeugt geringe Abrollgeräusche. Bei Ausweichmanövern auf trockener Fahrbahn mangelt es ihm allerdings an Stabilität, und sein Nassgrip gehört zu den schlechtesten im Vergleichsfeld.
Da Bridgestone kein klares Spezialgebiet vorzuweisen hat, landet das Unternehmen etwas hinter den Spitzenreitern.
Als Pirelli seinen nordischen Reibungsreifen IceZero FR nicht in Russland produzieren konnte, brachten sie stattdessen ihren asiatischen Reibungsreifen Asimmetrico mit. Wie der Name schon sagt, hat der Reifen ein asymmetrisches Profil (mit einer bestimmten Innen-/Außen- statt einer Rollrichtung). Außerdem hat er eine etwas steifere Karkasse und härteres Gummi als die anderen und eine höhere Geschwindigkeitsklasse.
Die Bremswege auf Schnee und Eis sind durchschnittlich. In den Kurven reagiert Pirelli schnell auf die Lenkung, kann aber plötzlich die Haftung verlieren, was zu einer langen Rutschphase führt.
Die beste Performance zeigt der Reifen auf trockenem Asphalt. Leider sind die Bremswege auf blankem Untergrund und die Nasshaftung die schlechtesten im Vergleichsfeld, was zu einer bescheidenen Gesamtnote führt.
Der chinesische Triangle-Reifen brüstet sich in seiner Werbung damit, in Finnland entwickelt worden zu sein. Trotzdem verfügt er über eine ungewöhnlich harte Gummimischung mit schlechtem Wintergrip. In vereisten Kurven verliert er ohne Vorwarnung an der Vorderachse den Grip, wodurch das Auto stark untersteuert, ohne dass der Fahrer etwas dagegen tun kann.
Über die Teiltests Eis und Schnee hinweg liegt das Gripniveau auf Augenhöhe mit dem Gebrauchtreifen in diesem Vergleich. Bei den Tests auf blankem Untergrund schneidet Triangle im Vergleich zur Konkurrenz etwas besser ab, schafft es aber nie, die untere Hälfte der Ergebnisse zu verlassen. Störende Abrollgeräusche festigen den bereits sicheren letzten Platz unter den Neureifen. Tatsächlich reichen die Punkte nicht einmal, um den acht Jahre alten Wildcard-Reifen zu schlagen. Er landet auf einem geteilten letzten Platz.
Der gebrauchte Reifen, ein Nokian Hakkapeliitta R2, war 2015 als Neuwagen Testsieger. Mittlerweile ist er acht Jahre alt, hat rund sechs Millimeter Profiltiefe und härtere Gummis. Auf Eis und Schnee ist eine Verschlechterung gegenüber den neuen Top-Reifen zu erkennen, aber auf den Winterrunden hält er mit dem brandneuen Triangle-Reifen noch mit. In Kurven ist der R2 sogar besser beherrschbar, da er gut ausbalanciert ist und frühzeitig warnt, wenn die Haftungsgrenze nahe kommt.
Auf Asphalt bringt die geringere Profiltiefe zwar Vorteile beim Bremsen und beim Verbrauch, verursacht dafür aber Probleme beim Aquaplaning. Hoher Verschleiß an der Außenseite der Vorderreifen führt zu schlechterem Kurvengrip.
Fazit: Neue Reifen bieten einen deutlichen Sicherheitsgewinn – allerdings nur, wenn Sie die besten kaufen.
Diskussion