Wenn Sie gerne schnell fahren, ist der Porsche 992 911 GT3 RS das richtige Rennauto für Sie. Und was nützt das beste Rennauto ohne die besten Rennreifen?
Porsche bietet sechs verschiedene, speziell für den GT3 RS homologierte Reifenoptionen an und die wunderbaren Leute bei Autobild haben sie alle getestet!
Die getesteten Reifen sind der Michelin Pilot Sport Cup 2 R, der brandneue Pirelli P Zero Trofeo RS und der Goodyear Eagle F1 Supersport RS – und die drei eher straßenorientierten Optionen – der Michelin Pilot Sport Cup 2, der Pirelli P Zero Corsa und der Goodyear Eagle F1 Supersport R.

Während die Reifen im Nassen getestet wurden, basierte die Bewertung hauptsächlich auf der Leistung im Trockenen. Die Reifen wurden sowohl auf einer einzigen Runde auf der langen, harten Teststrecke in Nardo als auch auf langen Läufen über sechs Runden getestet.
Wir werden endlich herausfinden, welcher der schnellste Reifen der Welt ist, und das Ergebnis könnte Sie überraschen!
2 Kategorien (5 Tests)
Trocken
Der Michelin Pilot Sport Cup 2 R, der Pirelli P Zero Trofeo RS und der Goodyear Eagle F1 Supersport RS zeigten allesamt eine außergewöhnliche Trockenbremsleistung mit Bremswegen von 26,8 bis 27,2 Metern (88 bis 89 Fuß). Der Pirelli Trofeo RS stach insbesondere aufgrund seiner Beständigkeit hervor, da er der einzige Reifen war, der über mehrere Läufe hinweg konstant Bremswege unter 27 Metern erreichte.

Unter den eher straßenorientierten Reifen beeindruckte der Pirelli P Zero Corsa mit einem Bremsweg von nur 29,5 Metern (97 Fuß) und übertraf damit den Michelin Pilot Sport Cup 2 und den Goodyear Eagle F1 Supersport R, die 30,9 Meter (101 Fuß) bzw. 30,5 Meter (100 Fuß) benötigten.
Es ist erwähnenswert, dass der Michelin Pilot Sport Cup 2 etwas häufiger ABS-Eingriffe zeigte als die anderen Reifen, was wahrscheinlich daran liegt, dass seine Mischung die Langlebigkeit auf der Rennstrecke über den reinen Grip stellt. Alle sechs Reifen boten jedoch eine mehr als ausreichende Trockenbremsleistung für temperamentvolles Fahren auf der Straße und auf der Rennstrecke.
Eine einzige Runde im Trockenhandling ist für diese Reifen ein äußerst wichtiger Test. In der rennstreckenorientierten Gruppe erwies sich der Pirelli P Zero Trofeo RS als schnellste Option und fuhr eine atemberaubende Rundenzeit von 2:18.92. Der Trofeo RS bot außergewöhnlichen Grip und ein breites Betriebsfenster, sodass der Fahrer selbstbewusst an die Grenzen gehen konnte. Dicht dahinter folgten der Goodyear Eagle F1 Supersport RS und der Michelin Pilot Sport Cup 2 R mit Rundenzeiten von 2:19.33 bzw. 2:19.42. Beide Reifen boten präzises Einlenken und gutes Feedback, aber der Cup 2 R hatte in der zweiten Runde leichte Probleme mit der Beschleunigung. Alles sehr knapp.
Unter den straßenorientierten Reifen setzte der Michelin Pilot Sport Cup 2 mit einer Rundenzeit von 2:21.39 den Maßstab. Der Cup 2 bot eine stabile und vorhersehbare Balance mit minimalem Untersteuern und insgesamt gutem Grip. Der Goodyear Eagle F1 Supersport R und der Pirelli P Zero Corsa folgten dicht dahinter und erzielten Zeiten von 2:22.01 bzw. 2:22.12.
Während das ultimative Tempo für eine einzelne Runde zweifellos wichtig ist, ist für den Einsatzzweck dieser Reifen eine konstante Leistung über mehrere Runden hinweg wohl noch wichtiger.
Der Pirelli P Zero Trofeo RS war wieder einmal der Schnellste und lieferte während des gesamten Sechs-Runden-Rennens bemerkenswert konstante Rundenzeiten. Der Trofeo RS hielt seine Leistung innerhalb eines engen Abstands, wobei zwischen den schnellsten und langsamsten Runden nur 0,5 Sekunden lagen. Diese Konstanz zeigt, dass die Reifen Hitzezyklen standhalten und eine stabile Plattform für längere Streckenfahrten bieten.
Unter den straßenorientierten Reifen zeigte der Michelin Pilot Sport Cup 2 eine starke Leistung. Obwohl er auf den Straßeneinsatz ausgelegt ist, konnte der Cup 2 dank seiner härteren Mischung über die sechs Runden ein konkurrenzfähiges Tempo halten, wobei die Abweichung zwischen der schnellsten und der langsamsten Zeit nur 0,6 Sekunden betrug. Dies zeigt die beeindruckende Vielseitigkeit des Reifens und macht ihn zu einer guten Wahl für Fahrer, die eine Mischung aus Rennstreckenleistung und Straßenkomfort wünschen.
Der Goodyear Eagle F1 Supersport RS und der Michelin Pilot Sport Cup 2 R zeigten zwar auf einer Runde ein atemberaubendes Tempo, hatten aber im Verlauf des Sechs-Runden-Rennens etwas Mühe, ihre Leistung aufrechtzuerhalten. Beide Reifen zeigten einen deutlicheren Abfall der Rundenzeiten, wobei insbesondere der Cup 2 R im weiteren Verlauf der Runden mit übermäßiger Beschleunigung zu kämpfen hatte.
Nass
Der Goodyear Eagle F1 Supersport R zeigte die beste Nassbremsleistung der Gruppe. Der Supersport R brachte den GT3 RS in nur 28,2 Metern (92,5 Fuß) zum Stehen und demonstrierte dabei eine ausgezeichnete Wasserableitung und eine ausgewogene Mischung, die selbst unter schwierigen Bedingungen den Grip beibehielt.

Dicht dahinter folgten der Pirelli P Zero Corsa und der Pirelli P Zero Trofeo RS mit Bremswegen von 28,7 Metern (94,2 Fuß) bzw. 29,4 Metern (96,5 Fuß). Diese Ergebnisse unterstreichen die beeindruckende Nasstauglichkeit der Reifenpalette von Pirelli, insbesondere angesichts der rennstreckenorientierten Natur des Trofeo RS.
Der Michelin Pilot Sport Cup 2 und der Michelin Pilot Sport Cup 2 R benötigten mit 30,7 Metern (100,7 Fuß) bzw. 29,8 Metern (97,8 Fuß) etwas längere Strecken, um zum Stehen zu kommen. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass ihre Mischungen Trockenhaftung und Langlebigkeit auf der Rennstrecke gegenüber reiner Nassleistung priorisieren.
Es ist erwähnenswert, dass der Goodyear Eagle F1 Supersport RS nicht im Nassbremstest getestet wurde, da der Reifen nicht rechtzeitig eintraf.
Der Pirelli P Zero Corsa war auf der Nasshandlingrunde der Schnellste und fuhr eine Rundenzeit, die fast drei Sekunden schneller war als die seines nächsten Konkurrenten. Die Tester stellten fest, dass der Corsa die gleiche Grip-Fähigkeit wie ein vollwertiger Renn-Regenreifen hatte, mit präzisem Einlenken, einem stabilen Heck und kontrollierbarem Übersteuern. Der Corsa zeigte auch eine außergewöhnliche Aquaplaning-Resistenz und behielt selbst bei Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h (93 mph) eine klare Aufstandsfläche.
Trotz seines rennstreckenorientierten Designs zeigte der Pirelli P Zero Trofeo RS auch bei Nässe eine beeindruckende Leistung. Der Trofeo RS bot ein souveränes und kommunikatives Fahrerlebnis mit vorhersehbarem und leicht kontrollierbarem Übersteuern. Wie der Corsa zeigte der Trofeo RS eine hervorragende Aquaplaning-Resistenz mit einer Losbrechgeschwindigkeit von 135 km/h (84 mph).
Unter den anderen getesteten Reifen zeigten der Michelin Pilot Sport Cup 2 und der Goodyear Eagle F1 Supersport R respektable Leistungen, hatten aber Mühe, das absolute Tempo und die Zuverlässigkeit der Pirelli-Reifen zu erreichen. Der Cup 2 litt unter mangelndem Grip an der Vorderachse, während der Supersport R eine stärkere Tendenz zum Übersteuern zeigte als die Pirelli-Reifen.
Der Michelin Pilot Sport Cup 2 R, der hauptsächlich für den Einsatz auf trockenen Strecken konzipiert wurde, hatte bei Nässe die größten Probleme. Der Cup 2 R hatte eine niedrigere Aquaplaningschwelle als seine Konkurrenten und eine Ausreißgeschwindigkeit von nur 120 km/h (75 mph). Der Goodyear Eagle F1 Supersport RS wurde ebenfalls nicht getestet.
Ergebnisse
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Trockenbremsen | 2nd | 27.2 M | 98.53% |
| Trockenhandling | 1st | 138.92 s | 100% |
| Trockenhandling Langstrecke | 1st | 142.45 s | 100% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Nassbremsen | 3rd | 29.4 M | 95.92% |
| Nasshandling | 2nd | 81.9 Km/H | 97.04% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Trockenbremsen | 6th | 30.9 M | 86.73% |
| Trockenhandling | 4th | 141.39 s | 98.25% |
| Trockenhandling Langstrecke | 5th | 146.6 s | 97.17% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Nassbremsen | 5th | 30.7 M | 91.86% |
| Nasshandling | 3rd | 81.8 Km/H | 96.92% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Trockenbremsen | 2nd | 27.2 M | 98.53% |
| Trockenhandling | 2nd | 139.33 s | 99.71% |
| Trockenhandling Langstrecke | 4th | 146.32 s | 97.36% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Nassbremsen | 4th | 29.8 M | 94.63% |
| Nasshandling | 5th | 78.9 Km/H | 93.48% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Trockenbremsen | 4th | 29.5 M | 90.85% |
| Trockenhandling | 6th | 142.12 s | 97.75% |
| Trockenhandling Langstrecke | 6th | 147.55 s | 96.54% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Nassbremsen | 2nd | 28.7 M | 98.26% |
| Nasshandling | 1st | 84.4 Km/H | 100% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Trockenbremsen | 1st | 26.8 M | 100% |
| Trockenhandling | 3rd | 139.42 s | 99.64% |
| Trockenhandling Langstrecke | 2nd | 145.65 s | 97.8% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Trockenbremsen | 5th | 30.5 M | 87.87% |
| Trockenhandling | 5th | 142.01 s | 97.82% |
| Trockenhandling Langstrecke | 3rd | 146.2 s | 97.44% |
| Prüfen | # | Ergebnis | % |
|---|---|---|---|
| Nassbremsen | 1st | 28.2 M | 100% |
| Nasshandling | 4th | 80.4 Km/H | 95.26% |