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UHP-Sommerreifen-Test 2016 von Sport Auto

Jonathan Benson
Daten analysiert und überprüft von Jonathan Benson
7 Mindestlesezeit Aktualisiert
Contents
  1. Einführung
  2. Bremsen
  3. Probleme bei Vredestein
  4. Die Reifen von Continental und Michelin
  5. Die Ergebnisse
  6. Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3
  7. Dunlop SportMaxx RT 2
  8. Hankook Ventus S1 evo2
  9. Pirelli P Zero
  10. Toyo Proxes T1 Sport plus
  11. Falken FK453
  12. Cooper Zeon CS Sport
  13. Vredestein Ultrac Vorti

Test-Zusammenfassung
Nassbremsen Vredestein Ultrac Vorti
Trockenbremsen Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3
Rollwiderstand Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3
Dunlop SportMaxx RT 2
Geräusch Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3
Dunlop SportMaxx RT 2
Hankook Ventus S1 evo2
Toyo Proxes T1 Sport plus
Falken FK453
Schneehandling Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3
Dunlop SportMaxx RT 2
Vredestein Ultrac Vorti
Schneehandling Falken FK453
Dieses Jahr hat man bei Sport Auto die Spezifikation 235/40 R18 für den Test von Ultra-High-Performance-Reifen ausgewählt. Leider führte das dazu, dass einige der wichtigsten neuen Reifen herausgefallen sind. Daher testete Sport Auto ebenfalls den Michelin Pilot Sport 4 in der Größe 225/40 R18 und den Continental Sport Contact 6 in 235/35 R19, um einen guten Vergleichsmaßstab zu erhalten. Am Ende wurden diese beiden Reifen aber von den finalen Resultaten des Tests ausgeschlossen.

Sport Auto konnte vier neue Reifenprofile in der Testgröße erhalten. Der neue Goodyear Eagle F2 Asymmetric 3, der Dunlop Sport Maxx RT2, der Toyo Proxes T1 Sport+ und der Cooper Zeon CS Sport sind alle seit der Sommersaison 2016 neu auf dem Markt und werden zusammen mit den etwas älteren, aber für 2016 erneut überarbeiteten Pirelli P Zero, Hankook Ventus S1 Evo2, Vredestein Ultrac Vorti und Falken Azenis FK453 getestet.

Bremsen

Die Bremsleistung bei Nässe ergab ein knappes Testergebnis. Hankook nahm den ersten Platz ein und stoppte bei 80 km/h nach 25,7 Metern. Toyo folgte als nächstes mit 26,2 Metern, danach Goodyear und Pirelli mit 26,5 und 26,7 Metern. Dunlop, Cooper und Falken lagen jeweils um die 27 Meter bei 27,3, 27,5 und 27,8 Metern, und Vredestein war der einzige Reifen, der jenseits der 27 erst nach 29 Metern zum Halten kam.

Das Trockenbremsen war ähnlich knapp. Wieder gewann der Hankook, der den Ford Focus ST bei 100 km/h nach 33,7 Metern zum Stehen brachte. Dunlop und Goodyear teilten sich den zweiten Platz mit 33,8 Metern, und Vredestein machte sein schlechtes Abschneiden bei Nässe wieder wett – hier stoppte das Auto nach 33,9 Metern: vierter Platz. Falken und Pirelli teilten sich mit 34,5 Metern den fünften Platz, der Toyo schloss als Siebter mit 36,1 Metern ab, und der Cooper wurde mit beinahe 3 Metern Abstand zum Hankook Letzter. Hier kam das Auto erst nach 36,3 Metern zum Stillstand.

Probleme bei Vredestein

Ungeachtet der exzellenten Bremsleistung auf trockener Straße, wo der Vredestein Ultrac Vorti sich als einer der agilsten und ausbalanciertesten Reifen des gesamten Tests erwies, wurde er aus der finalen Wertung gestrichen, weil sich beim High-Speed-Ausdauertest das Profil des Reifens abzulösen begann. Vredestein wurde kontaktiert, um die Ursache zu klären. Offiziell lautete die Antwort, dass es sich um ein Problem mit der Aushärtung bei dieser spezifischen Charge handele, die zu einer Bruchstelle im Gummi geführt habe…

Die Reifen von Continental und Michelin

Beim Continental Sport Contact 6, der als Ersatz für den Sport Contact 5P bei 19" und größer teilnahm, und nicht etwa für den kleineren Sport Contact 5, war es ein wenig erstaunlich, dass der Sport Contact 5 nicht ebenfalls Teil des Tests war. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich der 6er an leistungsstarke heckgetriebene Sportwagen richtet. Zum Glück erwies sich der neue Sport Contact 6 in der Spezifikation 235/35 R19 am Focus ST als exzellenter Reifen, mit rasiermesserscharfer Lenkung und herausragendem Grip sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn.

Während der neue Michelin in der Testgröße 235/40 R18 hergestellt wird, war er zum Zeitpunkt des Tests nicht verfügbar und wurde von Sport Auto daher in der Größe 225/40 R18 getestet. Wie der Continental zeigte sich auch der Michelin auf Augenhöhe mit den besten Reifen im Test, bei Nässe wie bei Trockenheit, und obwohl er sich nicht so fokussiert wie der Sport Contact 6 präsentierte, dürfte er eine ausgezeichnete Wahl für Kompaktsportwagen und mittelgroße Autos sein. In einem richtigen Vergleichstest hätte er Goodyear und Dunlop sicher gefährlich nahe kommen können.

Die Ergebnisse

Gewichtung für die Gesamtwertung: Trockenheit 40%, Nässe 50% und Rahmenbedingungen 10%.

Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3
Gesamt: 53.9
Dry 9.3
Wet 9.6
Subjective 9
Comfort 8
Rolling Resistance 10
Noise 8
2nd

Dunlop SportMaxx RT 2

235/40 R18
Dunlop SportMaxx RT 2
Gesamt: 52.7
Dry 8.8
Wet 8.9
Subjective 9
Comfort 8
Rolling Resistance 10
Noise 8
3rd

Hankook Ventus S1 evo2

235/40 R18
Hankook Ventus S1 evo2
Gesamt: 48.8
Dry 8
Wet 8.8
Subjective 7
Comfort 8
Rolling Resistance 8
Noise 9
4th

Pirelli P Zero

235/40 R18
Pirelli P Zero
Gesamt: 45.9
Dry 8.3
Wet 8.6
Subjective 8
Comfort 7
Rolling Resistance 7
Noise 7
5th

Toyo Proxes T1 Sport plus

235/40 R18
Toyo Proxes T1 Sport plus
Gesamt: 46.9
Dry 7.5
Wet 8.4
Subjective 7
Comfort 8
Rolling Resistance 8
Noise 8
6th

Falken FK453

235/40 R18
Falken FK453
Gesamt: 46.5
Dry 8
Wet 7.5
Subjective 7
Comfort 8
Rolling Resistance 6
Noise 10
7th

Cooper Zeon CS Sport

235/40 R18
Cooper Zeon CS Sport
Gesamt: 45.1
Dry 8
Wet 7.1
Subjective 8
Comfort 7
Rolling Resistance 7
Noise 8
8th

Vredestein Ultrac Vorti

235/40 R18
Vredestein Ultrac Vorti
Gesamt: 45.1
Dry 10
Wet 8.1
Subjective 9
Comfort 6
Rolling Resistance 5
Noise 7

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