| Test-Zusammenfassung | |
| Nassbremsen |
Continental WinterContact TS 850 |
| Trockenbremsen |
Continental WinterContact TS 850 |
| Nasshandling |
Nokian WR D3 Dunlop Winter Response 2 |
Die Ergebnisse
Dry: Geringer Rollwiderstand. Gute Fahreigenschaften auf trockener Fahrbahn, obwohl das ESP recht früh eingreift.
Wet: Makelloses Fahrverhalten bei Nässe. Kürzester Bremsweg, gute Aquaplaning-Resistenz und präzises, stabiles Handling.
Snow: Präzise Reaktionen, hohe Kurvenhaftung und gute Stabilität
Der Conti TS850 überzeugt mit einer sehr guten Leistung im Schnee und Bestnoten auf nasser und trockener Fahrbahn.
Gesamt: 391
Dry
127
Wet
144
Snow
120
Dry: Dem Nokian fehlte es im trockenen Zustand etwas an Rückmeldung, dennoch bot er sehr kurze Trocknungszeiten und gute Stabilität.
Wet: Lediglich der etwas längere Bremsweg trübt den Eindruck des Nokian bei Nässe. Sehr stabiles und griffiges Kurvenverhalten vermittelt Vertrauen.
Snow: Höchste Traktion im Test und sehr hoher Kurvengrip machen den Nokian WE D3 zu einem sportlich-agilen Reifen im Schnee.
Ein sehr ausgeglichenes Ergebnis sichert dem finnischen Winterprofi Nokian WR D3 den zweiten Platz in diesem Test.
Gesamt: 384
Dry
124
Wet
136
Snow
124
Dry: Durch seine weiche, elastische Gummimischung vermittelt der Michelin bei trockenen Bedingungen ein weniger sicheres Fahrgefühl als andere Top-Reifen im Test.
Wet: Bei Nässe liefert Michelin eine absolut überzeugende Leistung. Die größte Stärke liegt in der Ausgewogenheit.
Snow: Der Michelin Alpin überzeugt mit präziser Lenkung und hohem Grip auf Schnee. Sanftes Ansprechverhalten bei Lastwechsel.
Der Michelin Alpin A4 harmoniert perfekt mit dem VW Golf und weist keine wirklichen Schwächen auf: Dritter Platz im Gesamtklassement
Gesamt: 360
Dry
116
Wet
125
Snow
119
Dry: Auch bei trockenen Bedingungen erweist sich der Goodyear als gutmütig. Richtungswechsel erfordern jedoch mehr Lenkaufwand als die anderen Reifen. Etwas träge.
Wet: Bei Regen zeigt der Goodyear-Reifen ein durchwachsenes Verhalten. Er weist ein hohes Maß an Untersteuern auf, bietet aber gleichzeitig die besten Reserven gegen Aquaplaning.
Snow: Der Goodyear zeigte auf der schneebedeckten Teststrecke eine gute Richtungsstabilität. Allerdings macht ihn seine ausgeprägte Untersteuerneigung zwar zu einem sicheren, aber auch zu einem langsamen Reifen.
Der bewährte Goodyear UG8 hat sich in diesem Jahr unsere Empfehlung verdient.
Gesamt: 359
Dry
116
Wet
126
Snow
117
Dry: Im Grenzbereich der Haftung zeigt der Pirelli leichtes Untersteuern, reagiert ansonsten aber präzise auf Lenkbefehle. Die Bremsleistung ist durchschnittlich, der Rollwiderstand jedoch gering.
Wet: Auf der nassen Teststrecke glänzt der Pirelli mit exzellentem Kurvenverhalten und sehr agiler Fahrdynamik. Dieser Reifen bietet höchste Haftung.
Snow: Der Pirelli kommt dank seines offenen Profils am besten mit Schneematsch zurecht, hat aber auf Schnee die längsten Bremswege.
Der Pirelli glänzt mit sehr guten Ergebnissen bei Nässe und Schneematsch, schwächelt aber im Schnee.
Gesamt: 356
Dry
121
Wet
135
Snow
100
Dry: Die Vorteile des Bridgestone bei trockenen Bedingungen liegen in seinem berechenbaren und einfachen Fahrverhalten sowie seinem geringen Geräuschpegel.
Wet: Erreicht keine Rekorde, bietet aber eine durchschnittliche, solide Gesamtleistung. Reagiert etwas empfindlich auf Laständerungen.
Snow: Dank neuer Mischung ist der Bridgestone im Schnee nun spürbar besser: Bestnote im Bremstest. Auch bei starker Beschleunigung baut er kaum Schlupf auf.
Dank der verbesserten Gummimischung können wir den Bridgestone Blizzak LM-32 nun als ausgewogenen Winterreifen empfehlen.
Gesamt: 352
Dry
123
Wet
114
Snow
115
Dry: Niedrigster Rollwiderstand einerseits, aber langsamstes Handling und schlechteste Ergebnisse im Slalomtest andererseits
Wet: Der neue Dunlop-Reifen erzielt bei Nässe nur ein akzeptables Bremsergebnis. Das ESP des VW Golf kaschiert die mitunter etwas unruhigen Reaktionen bei Lastwechseln.
Snow: Die Bremsleistung der Dunlop-Reifen ist genauso gut wie die der Bridgestone-Reifen. Darüber hinaus bieten die Dunlop-Reifen mehr Traktion und größere Sicherheitsreserven im Schneematsch.
Kein schlechter Reifen, aber für einen neuen Dunlop enttäuschend. Der Winter Response 2 ist zu sehr auf geringen Rollwiderstand ausgelegt.
Gesamt: 350
Dry
118
Wet
108
Snow
124
Dry: Auf trockener Fahrbahn ist der Falken hervorragend: Er ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und löst das ESP fast nie aus. Aber: höchster Rollwiderstand
Wet: Der Falken hat vor allem bei Nässe mit Untersteuern zu kämpfen.
Snow: Die Falkens enttäuschen auf Schnee: Sie bieten die geringste Traktion, fahren am langsamsten durch Kurven und erfordern mehr Kurskorrekturen.
Der günstige Falken-Reifen rutscht auf Schnee und hat Probleme bei Nässe, daher kann er im Test nicht mit den Premiumreifen mithalten.
Gesamt: 314
Dry
116
Wet
109
Snow
89
Diskussion