
2012 stellte Sport Auto diese ideale Kombination von Eigenschaften auf die Probe. Im Vergleich zu ihren Tests mit kleineren Reifengrößen vernachlässigten sie die weniger wichtigen Eigenschaften eines Reifens, wie Rollwiderstand und Fahrkomfort, und konzentrierten sich stattdessen auf die Merkmale, die man von einem Reifen für die Rennstrecke erwartet - Rundenzeit, Lenkgefühl und sogar Reifengewicht.
Die Ergebnisse
Der Test fiel für den in Großbritannien beliebten Trackday-Reifen Toyo R888 nicht gut aus. Möglicherweise merkte man dem R888 sein Alter an: Er wurde als bei Nässe nahezu unfahrbar beschrieben, war der schwerste Reifen im Test, bei Trockenheit der langsamste und wurde subjektiv als langweilig empfunden.Die anderen vier Reifen wurden alle erst kürzlich auf den Markt gebracht. Der neue Pirelli P Zero Trofeo setzte sich knapp gegen den ebenfalls neuen Continental Force Contact und den Michelin Pilot Sport Cup+ durch. Der viertplatzierte Dunlop Sport Maxx Race zeigte sich im Trockenen als der stärkste Reifen, doch eine etwas schwächere Nassperformance ließ den Dunlop einige Punkte hinter den drei Führenden zurückfallen.
Dry: 56,9 Sekunden
Wet: 85,7 Sekunden
Die beste Balance zwischen Nass- und Trockenperformance im Test. Ein sehr gut beherrschbarer Reifen im Trockenen, reagiert der Pirelli P Zero Trofeo bei sportlicher Fahrweise mit leichtem Untersteuern. Starke Heckstabilität sowohl im Trockenen als auch im Nassen.
Misc: 44,6 kg
Gesamt: 211
Dry
140
Wet
43
Subjective
28
Dry: 57,2 Sekunden
Wet: 85 Sekunden
Der Continental Force Contact ist der stärkste Reifen im Test bei Nässe. Im Trockenen fehlt ihm eine gewisse subjektive Präzision, was sich jedoch nicht auf die Testrundenzeit auswirkt. Ein schneller Reifen, der sich durch leichtes Untersteuern und etwas weiches Ansprechverhalten im Grenzbereich auszeichnet.
Misc: 41,8 kg
Gesamt: 205
Dry
136
Wet
45
Subjective
24
Dry: 57,3 Sekunden
Wet: 87,3 Sekunden
Der Michelin Pilot Sport Cup+ ist der agilste Reifen im Test und zeichnet sich durch ein extrem direktes Lenkverhalten, schnelles Ansprechverhalten und hohen Grip aus. Dadurch fühlt er sich zwar wie der reinste Rennreifen im Test an, erfordert aber auch ein hohes Fahrkönnen, da er im Grenzbereich unberechenbar reagieren kann und das Heck bei Nässe schnell ausbrechen kann.
Misc: 44 kg
Gesamt: 208
Dry
139
Wet
39
Subjective
30
Dry: 57 Sekunden
Wet: 90,2 Sekunden
Der neue Dunlop Sport Maxx Race ist ein starker Reifen für trockene Bedingungen. Er erzielt eine der schnellsten Rundenzeiten, bietet eine schöne, neutrale Balance und überzeugt mit extrem starker Bremsleistung. Allerdings scheint er zugunsten des exzellenten Trockenhandlings etwas an Nasshaftung eingebüßt zu haben, denn bei Nässe nimmt der Grip ab und das Handling wird etwas unruhiger.
Misc: 44,2 kg
Gesamt: 200
Dry
142
Wet
31
Subjective
27
Dry: 57,9 Sekunden
Wet: 102,4 Sekunden
Bei Nässe zeigt der Toyo keine Leistung; er ist fast 20 Sekunden langsamer als der schnellste Reifen und macht das Auto unruhig und schwer zu fahren. Im Trockenen mangelt es dem R888 an der Lenkpräzision der anderen getesteten Reifen, wodurch das Heck des Porsche ausbricht.
Misc: 50,8 kg
Gesamt: 155
Dry
127
Wet
9
Subjective
19
Diskussion