Angesichts der explodierenden Kraftstoffpreise sind „Öko-Reifen“ (oder Reifen mit extrem niedrigem Rollwiderstand) ein heiß diskutiertes Thema. Traditionell waren Öko-Reifen wie normale Reifen, nur mit einer härteren Gummimischung. Das ist zwar eine effektive Methode, Kraftstoff zu sparen, doch je härter die Gummimischung, desto geringer die Haftung. Autofahrer mussten daher abwägen, ob das Risiko geringer Haftung die Kraftstoffersparnis wert war.
Autobild hat diesen Monat fünf der neuesten Öko-Reifen getestet, um herauszufinden, ob die neue Generation kraftstoffsparender Reifen tatsächlich besser ist. Leider fällt das Ergebnis nicht gut aus: „Je größer die Kraftstoffersparnis, desto schlechter die Nasshaftung.“
Autobild bewertete die Reifen anhand ihrer Nass- und Trockenhaftung sowie des potenziellen Kraftstoffverbrauchs über 35.000 km. Die Regel „Je höher die Kraftstoffersparnis, desto schlechter die Nasshaftung“ bestätigte sich: Der Michelin Energy Saver bot die höchste Kraftstoffersparnis (217 Euro), aber die schlechteste Nasshaftung. Einzig der Pirelli Cinturato P7 wich von diesem Trend ab, da er Haftung und Wirtschaftlichkeit optimal ausbalancierte und den Test insgesamt gewann.
Ein beeindruckender Allrounder mit zufriedenstellendem Verbrauch. Harmonische Fahreigenschaften mit stabilem Kurvenverhalten und kurzen Bremswegen auf nasser und trockener Fahrbahn. Hoher Fahrkomfort und geringe Abrollgeräusche.
Dynamisches, sportliches Fahrverhalten mit kurzen Bremswegen auf trockener und nasser Fahrbahn, große Sicherheitsreserven bei geringem Rollgeräusch und geringer Aquaplaning-Gefahr.
Ausgewogene und sichere Fahreigenschaften auf nasser und trockener Fahrbahn, hohe Sicherheitsreserven bei stehendem Wasser, kurze Bremswege bei Nässe, zufriedenstellendes Kraftstoffsparpotenzial.
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