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Die besten All-Terrain-Reifen für 2026 - getestet und bewertet

Gesamtsieger im TestPirelli Scorpion XTM AT

Dies ist der umfassendste Geländereifentest, den ich je durchgeführt habe. Er dauerte fast ein Jahr und beinhaltete Tests auf Schnee und Eis in Nordeuropa, auf nasser und trockener Fahrbahn in Mitteleuropa sowie auf unbefestigten Straßen…

Die besten All-Terrain-Reifen für 2026 - getestet und bewertet
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Die besten All-Terrain-Reifen für 2026 - getestet und bewertet
Getestete Reifen
7
Getestete Größe
265/70 R17
Disziplinen
17

Auf einen Blick

Reifenauswahl

7 Getestete Reifen

Veröffentlichte Platzierungen mit Stärken und Einschränkungen aus diesem Test. Nutzerbewertungen beziehen sich auch auf andere Größen und Fahrbedingungen.

Gewichtung der Ergebnisse

1.

Pirelli Scorpion XTM AT

+Die Besten im Gelände, subjektiv die Besten bei Nässe und Schnee und absolut konkurrenzfähig in Brems- und Fahrverhalten.

−Keine wirklichen Schwächen - nur in puncto Aquaplaning, Komfort und Geräuschpegel nicht ganz an der Spitze.

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2.

Nokian Outpost nAT

+Beste Leistung bei gerader Aquaplaning-Strecke, hervorragende Geräuschentwicklung und auf Schnee sehr nah an den Führenden.

−Bei Bremsleistungen auf nasser und trockener Fahrbahn lag man deutlich hinter den Führenden zurück, auch beim Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn gehörte man nicht zur Spitzengruppe.

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3.

BFGoodrich All Terrain TA KO3

+Die Ergebnisse auf Schnee lagen nahe an denen der Spitzengruppe, mit gutem subjektivem Komfort und solider Leistung auf Schotter.

−Beim Bremsverhalten auf trockener Fahrbahn und bei der Geräuschentwicklung liegt man an letzter Stelle, bei Nässe deutlich hinter der Spitzengruppe.

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4.

Westlake SL369

+Sehr gute Eigenschaften bei Nässe, insbesondere beim Bremsen, Handling und Aquaplaning, bei gleichzeitig niedrigem Geräuschpegel.

−Letzter in puncto Komfort und subjektiver Geräuschentwicklung, schwache Traktion auf Schnee und subjektiv nicht überzeugende Fahreigenschaften auf unbefestigten Wegen.

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5.

Goodyear Wrangler DuraTrac RT

+Beste Bremsleistung und Fahrverhalten auf Schnee, auch die Traktion auf Schnee ist erstklassig.

−Bei Nasshaftung und Bremsleistung auf trockener Fahrbahn lagen sie deutlich hinter den Führenden zurück, und auch die gemessene Geräuschentwicklung befand sich im hinteren Bereich.

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6.

Falken Wildpeak AT4W

+Die besten Nicht-Pirelli-Reifen bei trockenen Bremsverhältnissen, mit akzeptablen Ergebnissen bei Schotter und Komfort.

−Letzter Platz bei Aquaplaning und in allen Hauptschneetests, auch beim Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn schnitt man deutlich schlechter ab.

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7.

Nitto Recon Grappler AT

+Bei Schnee blieb das Bremsen in der Nähe der Spitzengruppe, bei Trockenbremsen fand es im engen Mittelfeld statt.

−Beim Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn, beim Handling auf nasser Fahrbahn und beim subjektiven Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn schnitt man zuletzt ab, auch beim Aquaplaning und beim Komfort lag man deutlich hinterher.

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Reifenauswahl

Ausgewählte Reifen vergleichen

Die besten All-Terrain-Reifen für 2026 - getestet und bewertet · 265/70 R17

ReifenPirelli Scorpion XTM ATNokian Outpost nATBFGoodrich All Terrain TA KO3Westlake SL369Goodyear Wrangler DuraTrac RTFalken Wildpeak AT4WNitto Recon Grappler AT
Platz1.2.3.4.5.6.7.
Kategoriewerte (% des Besten)
Trocken 30% der Gesamtwertung99,4%92,9%87,8%90,7%88,9%93,5%90,5%
Nass 35% der Gesamtwertung99,6%89,4%91%96%89,3%87,1%82,9%
Gelände 12,5% der Gesamtwertung100%98,5%98,3%95,1%97,8%97,5%96,1%
Schnee 10% der Gesamtwertung98,9%97,1%96,6%87,1%98,7%80,7%91,4%
Komfort 10% der Gesamtwertung94,9%99,9%97,4%75%89,4%91,1%82%
Wert 2,5% der Gesamtwertung74,2%82,1%69%100%64,1%80,8%75,1%
Weitere InformationenNutzerbewertungen lesen
Testergebnisse
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Testergebnisse
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Testergebnisse
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Der vollständige Test

Die Ergebnisse hinter dem Urteil

Dies ist der umfassendste Geländereifentest, den ich je durchgeführt habe. Er dauerte fast ein Jahr und beinhaltete Tests auf Schnee und Eis in Nordeuropa, auf nasser und trockener Fahrbahn in Mitteleuropa sowie auf unbefestigten Straßen in Utah. Ziel war es, herauszufinden, wo die neuesten, aggressiven Geländereifen ihre Stärken ausspielen und wo Kompromisse eingegangen werden müssen.

Die Reifengröße war 265/70 R17, und das Hauptfahrzeug war ein Ford Ranger Raptor. Ich testete sieben All-Terrain-Reifen - sechs der neueren, aggressiveren Modelle sowie den preisgünstigeren Westlake - und nahm außerdem den Pirelli Scorpion AS Plus 3 als Referenz-Ganzjahresreifen mit auf. Dieser Referenzreifen ist nicht deshalb hier aufgeführt, weil ich ihn für anspruchsvolles Offroad-Fahren empfehle. Er ist vielmehr hier, um genau zu verdeutlichen, welche Vor- und Nachteile der Wechsel von einem straßenorientierten Ganzjahresreifen zu einem echten All-Terrain-Reifen mit sich bringt.

Noch ein wichtiger Punkt: Für diesen Test habe ich in allen Testreihen denselben Reifensatz verwendet, angefangen bei Schnee und endend auf Schotter. Normalerweise hätte ich mehrere Reifensätze für verschiedene Untergründe, aber hier wollte ich ein umfassendes Bild mit denselben Reifen erhalten. Wie immer bei Offroad-Tests ist die Streckenentwicklung der schwierigste Teil, daher werde ich die Daten, wo nötig, in einen Kontext setzen.

Testaufbau & Methodik

Testumgebung, erfasste Bedingungen und Beitrag der Ergebnisse zur Wertung.

Vollständige Testmethodik anzeigen

Erfasste Testbedingungen

Trockenbremsen
100 → 10 km/h · 14–17 °C
Nassbremsen
80 → 10 km/h · 12–15 °C
Nasshandling
10–12 °C
Schneebremsen
30 → 10 km/h · -6–-4 °C
Schneetraktion
5 → 35 km/h · -6–-4 °C
Schneehandling
-3–-2 °C

Gewichtung der Punktzahl

Gewichte beschreiben die Bewertungsprioritäten, nicht den tatsächlichen Einfluss auf die Platzierungen. Auch die Größe der Leistungsunterschiede zählt. Kategoriegewichte tragen zur Gesamtwertung bei. Innerhalb jeder Kategorie teilen die Disziplingewichte deren Anteil auf. Die veröffentlichten Platzierungen sollten zusammen mit dem redaktionellen Urteil gelesen werden.

PrüfenInnerhalb der KategorieAnteil an der Gesamtwertung
Trocken · 30%
Trockenbremsen75%22,5%
Subj. Trockenhandling25%7,5%
Nass · 35%
Nassbremsen50%17,5%
Nasshandling30%10,5%
Subj. Nasshandling10%3,5%
Aquaplaning geradeaus10%3,5%
Gelände · 12,5%
Schmutz Handling50%6,25%
Subj. Schmutz Handling50%6,25%
Schnee · 10%
Schneebremsen35%3,5%
Schneetraktion35%3,5%
Schneehandling20%2%
Subj. Schneehandling10%1%
Komfort · 10%
Subj. Komfort50%5%
Subj. Geräusch25%2,5%
Geräusch25%2,5%
Wert · 2,5%
Wert100%2,5%

Unsere Standardmethoden

Oben stehen die für diesen Test erfassten Bedingungen. Unten erläutern wir unsere Standardverfahren; Messfenster und Anzahl der Durchläufe können je nach Test variieren.

Trockenbremsen

Für die Trockenbremsung fahre ich das Testfahrzeug mit einer Anfahrgeschwindigkeit von 110 km/h und bremse es auf sauberem, trockenem Asphalt mit aktiviertem ABS bis zum Stillstand ab. Typischerweise nutze ich einen Geschwindigkeitsbereich von 100–5 km/h. Mein Standardprogramm umfasst, wenn möglich, fünf Messungen pro Reifensatz. Die Sequenz kann jedoch auf bis zu fünfzehn Messungen erweitert werden, wenn die Bedingungen und die Reifenkategorie dies rechtfertigen. Ich analysiere alle Messungen und eliminiere statistische Ausreißer vor der Mittelwertbildung. Referenzreifen werden während der gesamten Testreihe wiederholt eingesetzt, um veränderliche Bedingungen zu berücksichtigen.

Subj. Trockenhandling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung im Grenzbereich der Haftung auf einer speziell dafür vorgesehenen trockenen Handlingstrecke durch. Ich bewerte Lenkpräzision, Lenkansprechverhalten, Einlenkverhalten, Kurvenbalance, Traktion am Kurvenausgang, Ausbrechverhalten und das allgemeine Vertrauen anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes einzelnen Reifens absolviere ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Nassbremsen

Bei Nässebremsungen fahre ich das Testfahrzeug mit einer Anfahrgeschwindigkeit von 88 km/h und bremse es mit aktiviertem ABS auf einer Asphaltfläche mit kontrolliertem Wasserfilm bis zum Stillstand ab. Typischerweise nutze ich einen Geschwindigkeitsbereich von 80–5 km/h, um die Reifenperformance von Schwankungen beim anfänglichen Bremsvorgang zu isolieren. Mein Standardprogramm umfasst, wenn möglich, acht Läufe pro Reifensatz. Die Sequenz kann jedoch auf bis zu fünfzehn Läufe erweitert werden, wenn die Bedingungen und die Reifenkategorie dies rechtfertigen. Ich analysiere alle Läufe und verwerfe statistische Ausreißer vor der Mittelwertbildung. Um wechselnde Bedingungen zu berücksichtigen, verwende ich während der gesamten Testreihe wiederholt Referenzreifen – bei Nässetests typischerweise alle drei Testreihen.

Nasshandling

Für Nasshandling-Tests fahre ich auf einer speziellen Handlingstrecke am Haftungslimit. Ich nutze dafür in der Regel spezielle Nassstrecken mit Bewässerungssystemen an den Randsteinen, die für gleichmäßige Oberflächenbedingungen sorgen. Das ESP ist, wo immer möglich, deaktiviert, damit ich die natürliche Balance, das Ansprechverhalten und das Grenzverhalten der Reifen ohne elektronische Eingriffe beurteilen kann. Je nach Strecke, Reifentyp und Streckenkonstanz absolviere ich üblicherweise zwei bis fünf gezeitete Runden pro Reifensatz. Runden, die durch eindeutige Fahrfehler oder offensichtliche Umwelteinflüsse beeinträchtigt wurden, schließe ich aus. Kontrollrunden werden während der Session regelmäßig durchgeführt, und ich verwende oft mehrere Sätze Kontrollreifen, damit der Verschleiß der Referenzreifen keine aussagekräftige Variable darstellt.

Subj. Nasshandling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung im Grenzbereich der Haftung auf einer speziell dafür vorgesehenen Nassfahrstrecke durch. Ich bewerte Lenkpräzision, Lenkansprechverhalten, Einlenkverhalten, Kurvenstabilität, Aquaplaningresistenz, Ausbrechverhalten und das allgemeine Vertrauen anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes einzelnen Reifens absolviere ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Aquaplaning geradeaus

Um den Aquaplaning-Widerstand bei geradliniger Fahrt zu messen, fahre ich mit einer Fahrzeugseite durch eine Wasserrinne mit kontrollierter Tiefe (typischerweise ca. 7 mm), während die andere Seite auf trockenem Asphalt bleibt. Ich fahre mit konstanter Geschwindigkeit hinein und beschleunige dann schrittweise. Aquaplaning beginnt, sobald das Rad in der Wasserrinne einen festgelegten Schlupfwert im Vergleich zum Referenzrad auf der trockenen Seite überschreitet. Üblicherweise führe ich vier Messungen pro Reifensatz durch und bilde den Mittelwert der gültigen Ergebnisse.

Schneebremsen

Für die Bremsung auf Schnee fahre ich das Testfahrzeug mit einer Anfahrgeschwindigkeit von 50 km/h und bremse es mit aktiviertem ABS auf einer präparierten, verdichteten Schneefläche von 45 bis 5 km/h bis zum Stillstand ab. Dabei nutze ich in der Regel einen großen Fahrweg (VDA) und bewege mich zwischen den Testläufen schrittweise über die Fläche, sodass kein Reifen zweimal auf demselben Schneeabschnitt bremst. Mein Standardprogramm umfasst zwölf Testläufe pro Reifensatz, wobei die Sequenz bei Bedarf erweitert werden kann. Ich analysiere alle Testläufe und eliminiere statistische Ausreißer vor der Mittelwertbildung. Die Schneefläche wird während der gesamten Testreihe regelmäßig präpariert. Um wechselnde Schneebedingungen zu berücksichtigen, fahre ich Referenzreifen wiederholt – typischerweise nach jeweils zwei Testreihen.

Schneetraktion

Zur Messung der Traktion auf Schnee beschleunige ich das Fahrzeug aus dem Stand auf einer präparierten Schneepiste mit aktivierter Traktionskontrolle und messe Geschwindigkeit und Zeit per GPS-Telemetrie. Typischerweise nutze ich einen Messbereich von 5–35 km/h, um den Einfluss von Anfahrvorgängen und Antriebsunregelmäßigkeiten zu minimieren. Ich verwende einen großen Fahrbereich (VDA – Vehicle Dynamic Area) und bewege mich zwischen den Läufen schrittweise über die Piste, sodass kein Reifen jemals zweimal auf demselben Schneeabschnitt beschleunigt. Die Piste wird während der gesamten Messung regelmäßig präpariert. Ich führe mehrere Läufe pro Reifensatz durch und bilde den Durchschnitt der gültigen Ergebnisse. Referenzreifen werden üblicherweise alle zwei Testreihen verwendet, um wechselnde Schneebedingungen zu berücksichtigen.

Schneehandling

Für das Schneehandling fahre ich auf einer speziell dafür vorgesehenen Schneestrecke am Haftungslimit, wobei das ESP nach Möglichkeit deaktiviert ist. Die Strecke wird nach jeder Fahrt präpariert, während gleichzeitig die Reifen gewechselt werden, sodass jeder Satz auf einer gleichbleibend präparierten Oberfläche gefahren wird. Normalerweise absolviere ich zwei bis fünf gezeitete Runden pro Reifensatz, wobei Runden, die durch eindeutige Fahrfehler oder offensichtliche Umwelteinflüsse beeinträchtigt wurden, nicht berücksichtigt werden. Da Schneeoberflächen schneller verschleißen als Asphalt, werden Kontrollläufe häufiger durchgeführt – typischerweise nach jeweils zwei Testsätzen.

Subj. Schneehandling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung im Grenzbereich der Haftung auf einer speziell dafür vorgesehenen Schneestrecke durch. Die Strecke wird nach jedem Lauf präpariert, während gleichzeitig die Reifen gewechselt werden, sodass jeder Satz auf einer gleichbleibend präparierten Oberfläche gefahren wird. Ich bewerte Lenkpräzision, Einlenkverhalten, Kurvenbalance, Traktion am Kurvenausgang, Ausbrechen des Reifens und das allgemeine Vertrauen auf Schnee anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes einzelnen Reifens absolviere ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Schmutz Handling

Für die Offroad-Tests fahre ich auf einer speziell dafür vorgesehenen Offroad-Strecke am Haftungslimit, wobei das ESP in der Regel deaktiviert ist. Ich absolviere mehrere gezeitete Runden pro Reifensatz, wobei Runden, die durch Fahrfehler oder ungleichmäßige Umweltbedingungen beeinflusst wurden, nicht berücksichtigt werden. Da natürliche Oberflächen naturgemäß variieren, lege ich besonderen Wert auf wiederholte Fahrten, sorgfältiges Aufzeichnen von Referenzstrecken und die Berechnung von Durchschnittswerten. Der Kontrollreifen wird in regelmäßigen Abständen erneut getestet.

Subj. Schmutz Handling

Zusätzlich führe ich eine strukturierte subjektive Fahrverhaltensbeurteilung auf einer eigens dafür vorgesehenen Schotterstrecke durch. Ich bewerte Lenkgefühl, Traktion, Stabilität, Ausbrechenverhalten und das allgemeine Vertrauen anhand einer standardisierten Skala von 1 bis 10, die ich in allen meinen Tests einheitlich verwende. Die abschließende Beurteilung kombiniert die numerische Bewertung mit einem schriftlichen technischen Kommentar. Vor der Bewertung jedes Kandidaten fahre ich Einführungsrunden mit dem Kontrollreifen.

Subj. Komfort

Zur Beurteilung des Fahrkomforts fahre ich auf unterschiedlichsten Straßenbelägen (oftmals auf speziell dafür vorgesehenen Teststrecken) mit Geschwindigkeiten von 50 bis 120 km/h, darunter glatte Autobahnen, raue Oberflächen, Dehnungsfugen, unebene Fahrbahnen und scharfkantige Hindernisse. Ich bewerte den primären und sekundären Fahrkomfort, die Stoßdämpfung, die vom Sitz übertragenen Vibrationen und die Fähigkeit des Reifens, Stöße abzufedern. Die Bewertungen erfolgen auf einer Skala von 1 bis 10 relativ zum Referenzreifen.

Subj. Geräusch

Zur subjektiven Geräuschbeurteilung fahre ich mit konstanter Geschwindigkeit auf verschiedenen Fahrbahnoberflächen. Dabei sind die Fenster geschlossen, die Lüftung und das Audiosystem ausgeschaltet. Ich beurteile den Gesamtgeräuschpegel, die Klangqualität, das Dröhnen im Fahrgastraum, das Mustergeräusch, das Breitbandgeräusch und die Empfindlichkeit gegenüber Geschwindigkeit und Fahrbahnbeschaffenheit. Jeder Reifen wird auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Die Bewertung wird durch schriftliche Anmerkungen zum Geräuschcharakter und zur Lärmbelästigung ergänzt.

Geräusch

Zur Beurteilung der Kabinengeräusche fahre ich mit kontrollierten Geschwindigkeiten, typischerweise 50, 80, 100 und 120 km/h, auf NVH-Testoberflächen mit definierten Oberflächenbeschaffenheiten. Kalibrierte Mikrofone werden in Ohrhöhe in der Kabine positioniert. Die Messungen erfolgen mit A-Bewertung, gegebenenfalls ergänzt durch eine Terzbandanalyse zur Identifizierung tonaler Merkmale wie Resonanzen im Innenraum. Die Fenster bleiben geschlossen, die Lüftung ist ausgeschaltet und die Umgebungsbedingungen werden kontrolliert, sodass die Daten den Reifen und nicht externe Störungen widerspiegeln.

Rollwiderstand

Der Rollwiderstand wird unter kontrollierten Laborbedingungen gemäß ISO 28580 und UNECE-Regelung 117 Anhang 6 gemessen. Der Reifen wird auf einem Prüfrad montiert und gegen eine Stahltrommel mit großem Durchmesser belastet. Nach der thermischen Stabilisierung bei der vorgegebenen Prüfgeschwindigkeit wird die Rollwiderstandskraft an der Spindel gemessen und nach dem entsprechenden Verfahren korrigiert. Das Ergebnis wird als Rollwiderstandskoeffizient, typischerweise in kg/Tonne, angegeben.

Geländegängigkeit - Fahrverhalten auf unbefestigten Wegen

Ich habe mit Schotter angefangen, weil es am meisten Spaß macht und man die Unterschiede in Profil, Karkasse und Gummimischung deutlich spürt. Es ist auch eines der schwierigsten Testfelder, da sich die Oberfläche mit jeder Runde leicht verändert. Das Zeitergebnis lag sehr nah beieinander: Der Pirelli Scorpion XTM AT war mit 74,05 Sekunden der Schnellste, der Nitto Recon Grappler AT mit 75,59 Sekunden der Letzte. Das gesamte Feld lag also innerhalb von 1,54 Sekunden.

Der Pirelli Scorpion AS Plus 3 Allwetter-Referenzreifen belegte mit 74,56 Sekunden den zweiten Platz. Das mag einige ärgern, ist aber auf diesem harten und gemischten Schotterbelag nachvollziehbar. Wenn der Reifen auf festen Untergrund abbremst, bietet er guten Grip dank seiner Gummimischung und der leichteren, nachgiebigeren Karkasse. In den lockeren Abschnitten war er nicht ganz so gut, und nach einem Rutschen dauerte es länger, sich wieder zu stabilisieren, aber die Rundenzeit war dennoch beachtlich. Der Goodyear wurde mit 74,68 Sekunden Dritter, der BFGoodrich mit 74,87 Sekunden Vierter, der Falken mit 75,18 Sekunden Fünfter, der Westlake mit 75,35 Sekunden Sechster und der Nokian mit 75,43 Sekunden Siebter. Dass der Nokian zwar nur Siebter wurde, aber zu meinen Lieblingsreifen zählt, erinnert mich daran, dass Rundenzeiten auf Schotter mit Bedacht angegangen werden müssen.

Schmutz Handling

Zeit auf Erdstrecke in Sekunden

Niedriger ist besser ↓
Schmutz Handling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
74.05 s Beste
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
74.56 s +0,51 s
74.68 s +0,63 s
74.87 s +0,82 s
75.18 s +1,13 s
75.35 s +1,30 s
75.43 s +1,38 s
75.59 s +1,54 s

Im Schmutz Handling-Test lagen die Ergebnisse aller Reifen weniger als 3 % auseinander.

Die subjektiven Bewertungen im Gelände spiegeln das Fahrgefühl aus dem Fahrersitz besser wider. Der Pirelli Scorpion XTM AT schnitt mit 8,6 Punkten am besten ab, knapp vor dem Nokian Outpost nAT mit 8,5 Punkten. Mein Beifahrer bevorzugte den Nokian, und ich kann das gut nachvollziehen. Beide Reifen boten einen gleichmäßigen Grip, gute Rückstellkraft und ausreichend Grip auf losem Untergrund.

Der BFGoodrich folgte mit 8,4 Punkten. Er bot ein starkes Bremsgefühl und die Karkasse bewältigte die Spurrillen gut, auch wenn er beim Bremsen und Beschleunigen etwas besser abschnitt als beim Einlenken. Goodyear, Falken und der Allwetter-Referenzreifen erreichten alle 8,3 Punkte, jedoch auf unterschiedliche Weise. Der Goodyear bot guten Grip, wirkte aber auf unebenen Strecken etwas steif. Der Falken fühlte sich solide an, benötigte aber mehr Lenkeinschlag. Der Allwetterreifen bot hervorragenden Grip auf glatten Oberflächen, aber weniger Halt auf lockerem Untergrund. Der Nitto erzielte 8,1 Punkte, da er gut bremste, aber weniger Seitenhalt bot. Der Westlake landete mit 7,9 Punkten auf dem letzten Platz, da die Karkasse nicht genügend Stabilität bot und die Reifen nach einem Drift zu lange brauchten, um sich wieder zu stabilisieren.

Subj. Schmutz Handling

Subjektive Bewertung des Dirt-Handlings

Höher ist besser ↑
Subj. Schmutz Handling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
8.6 Points Beste
8.5 Points -0,10 Points
8.4 Points -0,20 Points
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
8.3 Points -0,30 Points
8.3 Points -0,30 Points
8.3 Points -0,30 Points
8.1 Points -0,50 Points
7.9 Points -0,70 Points

Es gibt einen 8,1% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (0,7 Points).

Nasshandhabung

Bei Nässe nutzte ich den Ranger Raptor im Hinterradantrieb, im manuellen Sportmodus und mit weitestgehend deaktivierten Fahrassistenzsystemen, da dies ein deutlich besseres Bild der Reifenbalance vermittelt. Ich verwendete außerdem den Westlake als einen meiner Referenzreifen und war froh darüber, da er bei Nässe deutlich besser abschnitt als erwartet.

Der schnellste Reifen insgesamt war der Pirelli Scorpion AS Plus 3 Allwetter-Referenzreifen mit 117,67 Sekunden. Er fühlte sich in der Lenkung weicher an als der beste All-Terrain-Reifen, bot aber in langgezogenen Kurven unter Last konstant hervorragenden Grip. Der beste All-Terrain-Reifen war der Pirelli Scorpion XTM AT mit 119,98 Sekunden, nur 2,31 Sekunden hinter dem Referenz-Allwetterreifen. Dieser Reifen veränderte das Fahrverhalten des Trucks grundlegend. Er ermöglichte präzisere Kurvenfahrten, bessere Bremsleistung und bot im Grenzbereich deutlich mehr Kontrolle als die übrigen All-Terrain-Reifen.

Der Westlake belegte mit 124,12 Sekunden den dritten Platz, ein sehr gutes Ergebnis für einen preisgünstigen, eher geländegängigen Reifen. Dahinter folgte die dicht beieinander liegende Mittelfeldgruppe: Nokian mit 129,07 Sekunden, BFGoodrich mit 129,16 Sekunden und Goodyear mit 129,7 Sekunden. Die Unterschiede zwischen diesen drei Reifen waren eher im Fahrgefühl als in der Zeit zu spüren. Der Falken wurde mit 131,17 Sekunden Siebter, der Nitto mit 133,82 Sekunden Letzter. Den Nitto würde ich für den regelmäßigen Einsatz auf nasser Fahrbahn meiden, da er nicht nur langsam, sondern auch unberechenbar und sprunghaft war, sobald das Hinterrad ausbrach.

Nasshandling

Zeit auf nasser Strecke in Sekunden [Durchschnittstemperatur 11c]

Niedriger ist besser ↓
Nasshandling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
117.67 s -2,31 s
119.98 s Beste
124.12 s +4,14 s
129.07 s +9,09 s
129.16 s +9,18 s
129.7 s +9,72 s
131.17 s +11,19 s
133.82 s +13,84 s

Es gibt einen 13,7% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (16,15 s).

Nassbremsen

Die Bremsleistung bei Nässe ist eines der wichtigsten Ergebnisse dieses Tests, denn hier kann ein Reifen wirklich die benötigte Strecke auf der Straße einsparen. Der Ganzjahresreifen erzielte mit 33,53 m den besten Wert, weshalb ich ihn auch in den Test aufgenommen habe. Unter den All-Terrain-Reifen schnitt der Pirelli Scorpion XTM AT mit 35,77 m am besten ab, gefolgt vom Westlake mit 37,25 m. Das ist ein starkes Ergebnis für beide, zeigt aber auch den nach wie vor bestehenden Vorteil des Referenzreifens gegenüber Straßenreifen.

Der BFGoodrich belegte mit 40,23 m den vierten Platz in der Gesamtwertung, vor dem Goodyear mit 41,44 m, dem Nokian mit 42,29 m und dem Falken mit 42,39 m. Der Nitto landete mit 45,44 m auf dem letzten Platz, 11,91 m hinter dem besten Gesamtergebnis - ein erheblicher Mehraufwand, wenn man bei Nässe anhalten muss.

Nassbremsen

Nassbremsen in Metern (80 - 10 km/h) [Durchschnittstemperatur 13.5c]

Niedriger ist besser ↓
Nassbremsen
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertRestgeschwindigkeit
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
33.53 m -2,24 m 0 km/h
35.77 m Beste 0 km/h
37.25 m +1,48 m 26 km/h
40.23 m +4,46 m 43 km/h
41.44 m +5,67 m 48 km/h
42.29 m +6,52 m 51 km/h
42.39 m +6,62 m 51 km/h
45.44 m +9,67 m 60 km/h

Es gibt einen 35,5% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (11,91 m ≈ 2,6 Autolängen). Aus 130 km/h wäre der Nitto Recon Grappler AT noch mit 60 km/h unterwegs, wenn der Pirelli Scorpion XTM AT bereits steht.

Die Restgeschwindigkeit wird aus den gemessenen Bremswegen berechnet, bei angenommener konstanter Verzögerung; sie ist keine eigene Messung.

Geradeaus Aquaplaning

Im tieferen Wasser des geraden Aquaplanings war der Nokian Outpost nAT am besten, der Westlake und der Ganzjahres-Referenzreifen lagen beide bei 102,2 km/h, der BFGoodrich bei 102,1 km/h, der Pirelli Scorpion XTM AT bei 101,6 km/h und der Goodyear bei 101,4 km/h, sodass diese Gruppe eng beieinander lag.

Der Nitto belegte den siebten und der Falken den letzten Platz. Da der Falken beim Aquaplaning und in den wichtigsten Schneetests den letzten Platz belegte und auch beim Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn schlecht abschnitt, würde ich ihn mit Vorsicht einsetzen, wenn Ihnen Sicherheit im Winter und auf nasser Fahrbahn wichtig ist.

Aquaplaning geradeaus

Schwebegeschwindigkeit in km/h

Höher ist besser ↑
Aquaplaning geradeaus
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
105.8 km/h Beste
102.2 km/h -3,60 km/h
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
102.2 km/h -3,60 km/h
102.1 km/h -3,70 km/h
101.6 km/h -4,20 km/h
101.4 km/h -4,40 km/h
97.1 km/h -8,70 km/h
95.4 km/h -10,40 km/h

Es gibt einen 9,8% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (10,4 Km/H).

Trockenverhalten

Trockenbremsung

Ich habe im Video nicht so viel Zeit auf die Performance bei trockenen Bedingungen verwendet, da die Ergebnisse bei Nässe, Schnee und Schotter die interessanteren Aspekte eines Geländetests sind. Die Werte bei trockenen Bedingungen sind aber dennoch wichtig. Der Pirelli Scorpion AS Plus 3 Referenzreifen erzielte mit 40,28 m das beste Ergebnis. Auch hier zeigt sich der Vorteil des Straßenreifens.

Der Pirelli Scorpion XTM AT war der beste All-Terrain-Reifen und mit 40,99 m der zweitbeste in der Gesamtwertung, nur 0,71 m hinter dem Referenzreifen. Danach folgte ein größerer Sprung zum Falken mit 44,08 m, dann der Westlake mit 45,1 m, der Nitto mit 45,24 m und der Nokian mit 45,27 m. Der Goodyear belegte mit 46,27 m den siebten Platz und der BFGoodrich mit 47,06 m den letzten. Mir gefiel der KO3 in einigen Bereichen, aber der letzte Platz beim Bremsen auf trockener Fahrbahn ist nicht optimal.

Trockenbremsen

Trockenbremsung in Metern (100 - 10 km/h) [Durchschnittstemperatur 15.5c]

Niedriger ist besser ↓
Trockenbremsen
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertRestgeschwindigkeit
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
40.28 m -0,71 m 0 km/h
40.99 m Beste 0 km/h
44.08 m +3,09 m 34 km/h
45.1 m +4,11 m 39 km/h
45.24 m +4,25 m 40 km/h
45.27 m +4,28 m 40 km/h
46.27 m +5,28 m 44 km/h
47.06 m +6,07 m 47 km/h

Es gibt einen 16,8% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (6,78 m ≈ 1,5 Autolängen). Aus 130 km/h wäre der BFGoodrich All Terrain TA KO3 noch mit 47 km/h unterwegs, wenn der Pirelli Scorpion XTM AT bereits steht.

Die Restgeschwindigkeit wird aus den gemessenen Bremswegen berechnet, bei angenommener konstanter Verzögerung; sie ist keine eigene Messung.

Fahrkomfort und Geräusche

Subjektives Wohlbefinden

Geräuschentwicklung und Komfort spielen in dieser Kategorie eine große Rolle. Deshalb verbrachten wir zwei einen ganzen Tag damit, den Ranger Raptor auf den Straßen Utahs zu testen. Der Allwetterreifen diente als Komfortreferenz und erreichte 11 Punkte. Er fuhr sich bei Stößen leichter, hatte ein präziseres Lenkverhalten und wirkte insgesamt agiler.

Unter den Geländereifen erzielten Nokian und BFGoodrich jeweils 10 Punkte. Der BFGoodrich bot wohl den höchsten Fahrkomfort und dämpfte Stöße angenehm ab, während der Nokian insgesamt das beste Straßenpaket bot, da er Komfort, Lenkverhalten und Geräuscharmut optimal vereinte. Der Pirelli Scorpion XTM AT war straffer, aber sehr gut gedämpft und deutlich angenehmer zu lenken.

Subj. Komfort

Subjektiver Komfortwert

Höher ist besser ↑
Subj. Komfort
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
11 Points +1,00 Points
10 Points Beste
10 Points Beste
9.5 Points -0,50 Points
9 Points -1,00 Points
8.75 Points -1,25 Points
8 Points -2,00 Points
7 Points -3,00 Points

Es gibt einen 36,4% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (4 Points).

Subjektives Rauschen

Subjektives Geräuschempfinden hängt von der Tonhöhe und der Lautstärke ab. Sowohl der Nokian als auch der Allwetter-Referenzreifen erreichten 10 Punkte, wobei der Nokian unter den All-Terrain-Reifen den ersten Platz belegte. Er bot keine besonderen Vorteile, sondern vermied einfach jegliches Stören auf nahezu jedem Straßenbelag.

Der BFGoodrich erreichte 9,5 Punkte, was meinen Testergebnissen entspricht, da er auf normalen Straßenoberflächen dem Referenzreifen sehr nahe kam, obwohl er schwerer war und langsamer reagierte. Der Pirelli Scorpion XTM AT erzielte 9 Punkte, Goodyear und Falken jeweils 8,5 Punkte und der Nitto 7 Punkte mit einem eher typischen All-Terrain-Geräusch. Der Westlake landete mit 6 Punkten auf dem letzten Platz. Sein gemessenes Geräusch war zwar niedrig, aber die Tonhöhe war störend, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten. Genau deshalb führen wir sowohl gemessene als auch subjektive Geräuschbewertungen durch.

Subj. Geräusch

Subjektiver Geräuschpegel im Auto

Höher ist besser ↑
Subj. Geräusch
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
10 Points 0,00 Points
10 Points Beste
9.5 Points -0,50 Points
9 Points -1,00 Points
8.5 Points -1,50 Points
8.5 Points -1,50 Points
7 Points -3,00 Points
6 Points -4,00 Points

Es gibt einen 40% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (4 Points).

Schneemanagement

Ich werde ein ausführlicheres Video zum Fahrverhalten im Schnee veröffentlichen, hier aber schon mal die Kurzfassung. Wir haben die Schneehandhabung auf mehreren Runden getestet, sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb, da der Ranger Raptor sowohl seine Balance als auch seine Haftung unter Beweis stellt. Die Strecken waren stellenweise vereist und ziemlich ausgefahren, also keine perfekte Oberfläche, aber ich war mit der Konstanz der Ergebnisse und deren Übereinstimmung mit den Brems- und Traktionstests zufrieden.

Der Goodyear Wrangler DuraTrac RT war im Schnee am schnellsten. Sein Grip ist unbestreitbar. Der Nokian belegte den zweiten Platz, der Allwetter-Referenzreifen den dritten und der Pirelli Scorpion XTM AT den vierten. Die ersten vier Reifen lagen nur 0,86 Sekunden auseinander.

Subjektiv betrachtet war der Pirelli Scorpion XTM AT mein Favorit im Schnee. Er fuhr sich rundlich, berechenbar und ließ sich nach einem Rutschen leicht wieder abfangen. Der Nokian war fast genauso gut, und genau dieses Ergebnis hatte ich von Nokian erwartet - gute Balance, gute Kontrolle, unkompliziert.

Der Goodyear bot viel Grip, aber die Art und Weise, wie er diesen vermittelte, war etwas unpräzise, mit einem etwas spitzeren Ausbrechen als beim Pirelli und Nokian.

Schneehandling

Zeit auf Schneestrecke in Sekunden [Durchschnittstemperatur -2.5c]

Niedriger ist besser ↓
Schneehandling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
81.05 s Beste
81.61 s +0,56 s
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
81.64 s +0,59 s
81.91 s +0,86 s
82.69 s +1,64 s
83.41 s +2,36 s
84.03 s +2,98 s
88.92 s +7,87 s

Es gibt einen 9,7% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (7,87 s).

Subj. Schneehandling

Subjektive Bewertung des Schneehandlings

Höher ist besser ↑
Subj. Schneehandling
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
8.7 Points Beste
8.6 Points -0,10 Points
8.4 Points -0,30 Points
8.3 Points -0,40 Points
8.3 Points -0,40 Points
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
8.2 Points -0,50 Points
8 Points -0,70 Points
7.7 Points -1,00 Points

Es gibt einen 11,5% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (1 Points).

Schneebremsen

Beim Bremsverhalten auf Schnee war Goodyear führend, und hier zahlte sich die Spezialisierung auf Schnee wirklich aus. Der Pirelli Scorpion XTM AT belegte den zweiten, der Nokian den dritten Platz, sodass die Spitzengruppe der wintertauglichen All-Terrain-Reifen eng beieinander lag.

Der Nitto war akzeptabel, dann folgte ein deutlicher Sprung zum Westlake mit 14,54 m und dem Ganzjahresreferenzreifen mit 14,77 m. Der Falken landete mit 16,21 m auf dem letzten Platz, 3,13 m hinter dem besten Reifen. Das ist ein großer Unterschied auf Schnee und deckt sich mit dem schwachen Ergebnis hinsichtlich Traktion und Handling auf Schnee.

Schneebremsen

Schneebremsung in Metern (30 - 10 km/h) [Durchschnittstemperatur -5c]

Niedriger ist besser ↓
Schneebremsen
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertRestgeschwindigkeit
13.08 m Beste 0 km/h
13.42 m +0,34 m 21 km/h
13.5 m +0,42 m 23 km/h
13.6 m +0,52 m 25 km/h
13.86 m +0,78 m 31 km/h
14.54 m +1,46 m 41 km/h
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
14.77 m +1,69 m 44 km/h
16.21 m +3,13 m 57 km/h

Es gibt einen 23,9% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (3,13 m ≈ 0,7 Autolängen). Aus 130 km/h wäre der Falken Wildpeak AT4W noch mit 57 km/h unterwegs, wenn der Goodyear Wrangler DuraTrac RT bereits steht.

Die Restgeschwindigkeit wird aus den gemessenen Bremswegen berechnet, bei angenommener konstanter Verzögerung; sie ist keine eigene Messung.

Schneetraktion

Die Traktion auf Schnee veränderte die Reihenfolge erneut. Der Pirelli Scorpion XTM AT schnitt am besten ab, gefolgt vom Ganzjahresreifen auf Platz zwei und dem Goodyear auf Platz drei.

Der Falken war fast 30 Prozent schlechter als das beste Modell; der AT4W ist im Schnee nicht gut genug, wenn man in einer Gegend mit angemessenen Winterbedingungen lebt.

Schneetraktion

Beschleunigungszeit im Schnee (5 - 35 km/h) [Durchschnittstemperatur -5c]

Niedriger ist besser ↓
Schneetraktion
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum Bestwert
5.26 s Beste
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
5.37 s +0,11 s
5.41 s +0,15 s
5.44 s +0,18 s
5.5 s +0,24 s
6.23 s +0,97 s
6.83 s +1,57 s
7.25 s +1,99 s

Es gibt einen 37,8% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (1,99 s).

Bremsen und Traktion auf Eis

Ich habe auch Bremsen und Traktion auf Eis getestet. Zweimal: einmal nachts bei -3°C und einmal am nächsten Morgen bei -17°C. Es lief nicht gut.

Mein erster Fehler war, mitten im ersten Durchgang das Eis zu fegen, weil mir der Platz ausging. Am Ende des zweiten Durchgangs machte dann der Pick-up Probleme, und es fing an zu schneien. Die beiden Durchgänge lassen sich nicht zu einem sauberen Zahlensatz zusammenfassen. Deshalb zeigt dieses Diagramm statt der üblichen Darstellung das Eisbremsergebnis jedes Reifens als Spanne über beide Durchgänge.

Diagramm zum Bremsen auf Eis, das das Ergebnis jedes Reifens in beiden Durchgängen als prozentual längeren Bremsweg im Vergleich zum Referenzreifen Pirelli Scorpion XTM AT zeigt

Was in beiden Durchgängen Bestand hatte: Der Pirelli Scorpion XTM AT und der Goodyear Wrangler DuraTrac RT hatten den kürzesten Bremsweg, der BFGoodrich KO3 und der Nokian Outpost nAT lagen 5-10 % dahinter, der Westlake SL369 noch weiter zurück, und der Falken Wildpeak AT4W hatte klar den längsten Bremsweg der Gruppe. Der Nitto Recon Grappler AT war der Pechvogel, der in beiden Durchgängen die meisten Probleme abbekommen hat. Im ersten Durchgang war er der schlechteste, im zweiten der beste, also kann ich ihn nicht einordnen. Vielleicht ist er gut, vielleicht ist er schlecht. Ich weiß es nicht. Eis nervt.

Wert, Abnutzung und was ich nicht getestet habe

Wert

Die Werttabelle vergleicht den Kaufpreis mit der garantierten Laufleistung; je niedriger der Wert, desto besser. Sie ist zwar nicht perfekt, da sie davon ausgeht, dass alle Reifen die Garantie erfüllen und keine Aussage über die Haftung zulässt, aber dennoch nützlich. Unter Einbeziehung des Referenzreifens war der Pirelli Scorpion AS Plus 3 mit 3,41 $ pro 1000 km am günstigsten. Bei den All-Terrain-Reifen war der Westlake mit 4 $ pro 1000 km der günstigste, was nicht überrascht.

Der Nokian scheint angesichts seiner Leistung mit einem Preis von 4,87 $/1000 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den All-Terrain-Reifen zu bieten, während der Goodyear mit 6,24 $/1000 am anderen Ende der Preisskala liegt. Der Goodyear ist zwar gut im Schnee, aber in dieser Hinsicht nicht günstig.

Wert

Dollar/1000 Meilen basierend auf der Meilengarantie

Niedriger ist besser ↓
Wert
Platz / ReifenErgebnisAbstand zum BestwertKosten pro 1.000 Meilen
RefPirelli Scorpion AS Plus 3
3.41 Price/1000 -0,59 Price/1000 $14,77
4 Price/1000 Beste $23,07
4.87 Price/1000 +0,87 Price/1000 —
4.95 Price/1000 +0,95 Price/1000 $25,91
5.33 Price/1000 +1,33 Price/1000 $22,76
5.39 Price/1000 +1,39 Price/1000 $26,30
5.8 Price/1000 +1,80 Price/1000 $28,08
6.24 Price/1000 +2,24 Price/1000 $31,63

Es gibt einen 83% Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Darsteller in dieser Kategorie (2,83 Price/1000). Über 25.000 Meilen ist der insgesamt günstigste Reifen (Pirelli Scorpion AS Plus 3) $422 billiger als der teuerste (Goodyear Wrangler DuraTrac RT).

So wird gerechnet

Die Laufleistung basiert hier auf der Laufleistungsgarantie des Herstellers, NICHT auf gemessenem Verschleiss - ein Versprechen des Herstellers, kein Testergebnis.

Die Laufleistung ist die Herstellergarantie, kein gemessener Verschleiss. Annahmen: typischer Pkw mit 8 l/100km (Rollwiderstand verursacht 20% des Verbrauchs), Kraftstoffpreis $0,95 pro Liter, Montage $80 pro Satz. US-Preise stammen aus dem Test von 2026; Finanzierungskosten sind nicht berücksichtigt.

Ich habe den Verschleiß nicht in die Gesamtbewertung einbezogen, da mir derzeit keine wissenschaftlich fundierte Methode zur Verfügung steht, um zu bestimmen, welcher dieser Reifen im realen Fahrbetrieb die geringste Verschleißfestigkeit aufweist. Nach den Tests machten alle einen guten Eindruck. Falken und Goodyear wirkten mit einem leichten Vorsprung am frischesten, der Nitto sah etwas abgenutzter aus, da er als Offroad-Kontrollreifen eingesetzt wurde und mehr Runden absolvierte, und der Westlake zeigte Gebrauchsspuren, was auch zu seiner geringsten garantierten Laufleistung passt. Nahaufnahmen finden Sie im vollständigen Video (Link oben).

Ich weiß, dass Fragen zu Felsklettern, Schlamm und Anhängerbetrieb auftauchen werden. Felsklettern, zumindest was die Haftung angeht, ist vergleichbar mit Asphalthaftung, als die meisten denken. Die Bremswerte auf trockener Fahrbahn geben daher einen groben Anhaltspunkt. Die Haftung der Seitenwand und die Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen korrekt zu testen, ist deutlich schwieriger, und ich arbeite an einer Lösung. Schlamm ist die schwierigste Kategorie innerhalb einer ähnlichen Kategorie. Selbst in einer guten Schlammgrube kann man denselben Reifen zehnmal testen und zehn unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Die einzige sichere Annahme ist, dass all diese Geländereifen im Schlamm deutlich besser abschneiden als der Allwetter-Referenzreifen. Deutlich besser.

Schließlich ließen sich alle Reifen problemlos auswuchten. Ich hatte mit keinem von ihnen Probleme.

Urteil

Der Pirelli Scorpion AS Plus 3 Referenzreifen erfüllte meine Erwartungen voll und ganz. Er zeigte, wie gut ein straßenorientierter Reifen bei Nässe, nassem und trockenem Bremsverhalten, Komfort, Geräuschentwicklung und sogar auf Schnee und unbefestigten Wegen sein kann. Er ist jedoch kein Ersatz für einen vollwertigen All-Terrain-Reifen. Er bietet nicht dieselbe Stoßfestigkeit, Pannensicherheit, Geländegängigkeit und denselben subjektiven Offroad-Grip wie die besten All-Terrain-Reifen.

Meine kurze Antwort also: Kaufen Sie den Pirelli Scorpion XTM AT, wenn Sie den besten All-Terrain-Reifen in diesem Test wollen; kaufen Sie den Nokian Outpost nAT, wenn Sie die beste Mischung aus Laufruhe, Schneetauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis suchen; ziehen Sie den BFGoodrich in Betracht, wenn Sie die traditionell robuste Option bevorzugen; und schauen Sie sich den Westlake nur an, wenn Sie hauptsächlich auf der Straße unterwegs sind und das Budget wichtiger ist als Laufruhe und Schneetauglichkeit.

The BEST All Terrain Tyres for 2026 Tested and RatedDas vollständige Video dieses Tests finden Sie auf YouTube. Auf YouTube ansehen

1.

Pirelli Scorpion XTM AT

265/70 R17 123/120S
Pirelli Scorpion XTM AT
Testsieger — Pirelli Scorpion XTM AT — 2026
Der Pirelli Scorpion XTM AT ist mein Testsieger. Er war insgesamt der stärkste All-Terrain-Reifen und erzielte Bestwerte in den Bereichen Geländegängigkeit (sowohl subjektiv als auch subjektiv), Traktion und Fahrverhalten auf Schnee sowie in den Kategorien Schnee-Traktion und Nasshaftung. Auch bei Bremsleistung auf trockener und nasser Fahrbahn sowie bei Nasshaftung und Bremsleistung auf Schnee lag er weit vorn, mit nur geringen Abständen zum Besten. Auf der Straße war er zwar nicht der leiseste oder komfortabelste Reifen, aber diese Ergebnisse waren dennoch konkurrenzfähig und kein gravierendes Manko. Ich würde ihn Fahrern empfehlen, die einen echten All-Terrain-Reifen suchen, der sich auf Straße, Nässe, Schnee und Schotter präzise, sicher und angenehm anfühlt.
Trocken99,4%
Nass99,6%
Gelände100%
Schnee98,9%
Komfort94,9%
Wert74,2%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser1. / 740.99 mBester Wert in dieser Disziplin
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser2. / 79.75 Points-0,25 Points
NassbremsenNiedriger ist besser1. / 735.77 mBester Wert in dieser Disziplin
NasshandlingNiedriger ist besser1. / 7119.98 sBester Wert in dieser Disziplin
Subj. NasshandlingHöher ist besser1. / 78.9 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Aquaplaning geradeausHöher ist besser4. / 7101.6 km/h-4,20 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser2. / 713.42 m+0,34 m
SchneetraktionNiedriger ist besser1. / 75.26 sBester Wert in dieser Disziplin
SchneehandlingNiedriger ist besser3. / 781.91 s+0,86 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser1. / 78.7 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Schmutz HandlingNiedriger ist besser1. / 774.05 sBester Wert in dieser Disziplin
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser1. / 78.6 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Subj. KomfortHöher ist besser3. / 79.5 Points-0,50 Points
Subj. GeräuschHöher ist besser3. / 79 Points-1,00 Points
GeräuschNiedriger ist besser3. / 754.95 dB+0,33 dB
WertNiedriger ist besser5. / 75.39 Price/1000+1,39 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser2. / 69.3 kg/t+1,10 kg/t
Produktion
4525
Herkunft
Brazil
3PMSF
Ja
Gewicht
23.13 kg
Treten
11.1 mm
Preise
296.56
2.

Nokian Outpost nAT

265/70 R17 123/120S
Nokian Outpost nAT
Sehr empfehlenswert — Nokian Outpost nAT — 2026
Der Nokian Outpost nAT erhält die Auszeichnung „Sehr empfehlenswert“. Er überzeugte mich mit einem sehr ausgewogenen Gesamtpaket: Bestwerte beim Aquaplaning, exzellentes subjektives Geräuschempfinden, hoher Komfort und sehr gute Performance auf Schnee. Sein Fahrverhalten, die Bremsleistung und die subjektive Kontrolle auf Schnee lagen im Spitzenfeld, und auch auf unbefestigten Wegen fühlte er sich gut an, obwohl seine Rundenzeit dort im hinteren Bereich eines sehr dicht beieinander liegenden Feldes lag. Die größte Schwäche war der Grip auf der Straße: Bremsleistung bei Trockenheit, Bremsleistung bei Nässe und Fahrverhalten bei Nässe blieben deutlich hinter den besten Reifen zurück. Er eignet sich für Fahrer, die Wert auf Wintertauglichkeit, Laufruhe und Aquaplaningresistenz legen und weniger auf maximale Bremsleistung bei Nässe und Trockenheit.
Trocken92,9%
Nass89,4%
Gelände98,5%
Schnee97,1%
Komfort99,9%
Wert82,1%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (16)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser5. / 745.27 m+4,28 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser1. / 710 PointsBester Wert in dieser Disziplin
NassbremsenNiedriger ist besser5. / 742.29 m+6,52 m
NasshandlingNiedriger ist besser3. / 7129.07 s+9,09 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser3. / 78.2 Points-0,70 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser1. / 7105.8 km/hBester Wert in dieser Disziplin
SchneebremsenNiedriger ist besser3. / 713.5 m+0,42 m
SchneetraktionNiedriger ist besser4. / 75.5 s+0,24 s
SchneehandlingNiedriger ist besser2. / 781.61 s+0,56 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser2. / 78.6 Points-0,10 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser6. / 775.43 s+1,38 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser2. / 78.5 Points-0,10 Points
Subj. KomfortHöher ist besser1. / 710 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Subj. GeräuschHöher ist besser1. / 710 PointsBester Wert in dieser Disziplin
GeräuschNiedriger ist besser2. / 754.83 dB+0,21 dB
WertNiedriger ist besser2. / 74.87 Price/1000+0,87 Price/1000
Produktion
4725
3PMSF
Ja
Gewicht
23.13 kg
Treten
14.3 mm
Preise
292.00
3.

BFGoodrich All Terrain TA KO3

265/70 R17 123/120S
BFGoodrich All Terrain TA KO3
Empfohlen — BFGoodrich All Terrain TA KO3 — 2026
Der BFGoodrich All Terrain TA KO3 ist empfehlenswert. Seine Stärken spielte er dort aus, wo ein All-Terrain-Reifen seine Stärken haben sollte: Die Performance auf Schnee war nah an der Spitzengruppe, die auf unbefestigten Wegen konkurrenzfähig, und der subjektive Komfort sowie die Geräuschentwicklung waren gut, obwohl der gemessene Geräuschpegel den niedrigsten Wert aufwies. Ich empfand ihn zudem als progressiv und sicher, nicht als aggressiv. Die Schwächen traten deutlich zutage: Beim Bremsen auf trockener Fahrbahn schnitt er am schlechtesten ab, das Handling auf trockener Fahrbahn wirkte subjektiv nicht überzeugend, und auch das Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn blieb hinter den besten Reifen zurück. Er eignet sich für Fahrer, die einen robusten All-Terrain-Reifen mit guten Eigenschaften auf Schnee und unbefestigten Wegen suchen, aber Abstriche bei der Straßenlage und der Bremsleistung in Kauf nehmen können.
Trocken87,8%
Nass91%
Gelände98,3%
Schnee96,6%
Komfort97,4%
Wert69%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser7. / 747.06 m+6,07 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser4. / 79 Points-1,00 Points
NassbremsenNiedriger ist besser3. / 740.23 m+4,46 m
NasshandlingNiedriger ist besser4. / 7129.16 s+9,18 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser4. / 78 Points-0,90 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser3. / 7102.1 km/h-3,70 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser4. / 713.6 m+0,52 m
SchneetraktionNiedriger ist besser3. / 75.44 s+0,18 s
SchneehandlingNiedriger ist besser4. / 782.69 s+1,64 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser4. / 78.3 Points-0,40 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser3. / 774.87 s+0,82 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser3. / 78.4 Points-0,20 Points
Subj. KomfortHöher ist besser1. / 710 PointsBester Wert in dieser Disziplin
Subj. GeräuschHöher ist besser2. / 79.5 Points-0,50 Points
GeräuschNiedriger ist besser7. / 757.72 dB+3,10 dB
WertNiedriger ist besser6. / 75.8 Price/1000+1,80 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser2. / 69.3 kg/t+1,10 kg/t
Produktion
4625
Herkunft
USA
3PMSF
Ja
Gewicht
24.95 kg
Treten
12.7 mm
Preise
289.99
4.

Westlake SL369

265/70 R17 123/120Q
Westlake SL369
Der Westlake SL369 war eine der Überraschungen im Test. Ich nutzte ihn als Referenzreifen für Nasshandling und er schnitt sehr gut ab. Er landete im vorderen Bereich bei Bremsleistung, Handling und Aquaplaning auf gerader Strecke. Auch die gemessene Geräuschentwicklung war niedrig, obwohl er subjektiv der lauteste und unkomfortabelste Reifen im Testfeld war. Abseits von nasser Fahrbahn zeigte sich der Kompromiss deutlich: Die Traktion auf Schnee war schwach, das subjektive Fahrverhalten auf Schnee schnitt schlechter ab, und es fehlte ihm der Grip und die Haftung im Gelände, die man von besseren All-Terrain-Reifen kennt. Er eignet sich für straßenorientierte Fahrer, die Wert auf guten Nassgrip legen, aber nicht für diejenigen, die Komfort oder ein ausgeprägtes Offroad-Feeling priorisieren.
Trocken90,7%
Nass96%
Gelände95,1%
Schnee87,1%
Komfort75%
Wert100%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser3. / 745.1 m+4,11 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser4. / 79 Points-1,00 Points
NassbremsenNiedriger ist besser2. / 737.25 m+1,48 m
NasshandlingNiedriger ist besser2. / 7124.12 s+4,14 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser2. / 78.3 Points-0,60 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser2. / 7102.2 km/h-3,60 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser6. / 714.54 m+1,46 m
SchneetraktionNiedriger ist besser6. / 76.83 s+1,57 s
SchneehandlingNiedriger ist besser5. / 783.41 s+2,36 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser6. / 78 Points-0,70 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser5. / 775.35 s+1,30 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser7. / 77.9 Points-0,70 Points
Subj. KomfortHöher ist besser7. / 77 Points-3,00 Points
Subj. GeräuschHöher ist besser7. / 76 Points-4,00 Points
GeräuschNiedriger ist besser1. / 754.62 dBBester Wert in dieser Disziplin
WertNiedriger ist besser1. / 74 Price/1000Bester Wert in dieser Disziplin
RollwiderstandNiedriger ist besser5. / 69.9 kg/t+1,70 kg/t
3PMSF
Ja
Gewicht
24.2 kg
Treten
12.7 mm
Preise
160.00
5.

Goodyear Wrangler DuraTrac RT

265/70 R17 123/120S
Goodyear Wrangler DuraTrac RT
Der Goodyear Wrangler DuraTrac RT war der Schneespezialist unter den All-Terrain-Reifen. Er überzeugte mit erstklassigem Bremsverhalten und Handling auf Schnee, und auch die Traktion auf Schnee war erstklassig. Auf unbefestigten Wegen erwies er sich ebenfalls als konkurrenzfähig, mit gutem objektivem Grip und ordentlicher subjektiver Kontrolle. Abstriche machte er auf der Straße: Die Bremsleistung auf trockener Fahrbahn war eher schwach, bei Nässe blieben Brems- und Handlingleistung deutlich hinter den Vorderreifen zurück, und die gemessene Geräuschentwicklung war nicht besonders hoch. Auch der Komfort lag nur im Mittelfeld. Der Reifen eignet sich für Fahrer, denen Grip auf Schnee und losem Untergrund besonders wichtig ist, ist aber nicht die beste Wahl, wenn Bremsleistung und Fahrkomfort auf nasser Fahrbahn im Vordergrund stehen.
Trocken88,9%
Nass89,3%
Gelände97,8%
Schnee98,7%
Komfort89,4%
Wert64,1%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser6. / 746.27 m+5,28 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser4. / 79 Points-1,00 Points
NassbremsenNiedriger ist besser4. / 741.44 m+5,67 m
NasshandlingNiedriger ist besser5. / 7129.7 s+9,72 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser5. / 77.8 Points-1,10 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser5. / 7101.4 km/h-4,40 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser1. / 713.08 mBester Wert in dieser Disziplin
SchneetraktionNiedriger ist besser2. / 75.41 s+0,15 s
SchneehandlingNiedriger ist besser1. / 781.05 sBester Wert in dieser Disziplin
Subj. SchneehandlingHöher ist besser3. / 78.4 Points-0,30 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser2. / 774.68 s+0,63 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser4. / 78.3 Points-0,30 Points
Subj. KomfortHöher ist besser5. / 78.75 Points-1,25 Points
Subj. GeräuschHöher ist besser4. / 78.5 Points-1,50 Points
GeräuschNiedriger ist besser6. / 756.01 dB+1,39 dB
WertNiedriger ist besser7. / 76.24 Price/1000+2,24 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser5. / 69.9 kg/t+1,70 kg/t
Produktion
4425
Herkunft
USA
3PMSF
Ja
Gewicht
24.49 kg
Treten
14.3 mm
Preise
311.99
6.

Falken Wildpeak AT4W

265/70 R17 123/120S
Falken Wildpeak AT4W
Der Falken Wildpeak AT4W hatte es im Test nicht leicht. Sein bestes Ergebnis erzielte er beim Bremsen auf trockener Fahrbahn, wo er der beste Reifen der Nicht-Pirelli-Gruppe war, wenngleich er deutlich hinter den beiden Führenden zurückblieb. Die Performance im Gelände war akzeptabel, aber nicht herausragend, und Komfort und Geräuschentwicklung lagen im Mittelfeld. Die größten Schwächen zeigten sich bei Nässe und Schnee: Er schnitt beim Aquaplaning, beim Bremsen, der Traktion und dem Handling auf Schnee am schlechtesten ab, und auch das Handling auf Nässe blieb deutlich hinter den Spitzenreitern zurück. Ich würde ihn nur dann in Betracht ziehen, wenn Bremsleistung auf trockener Straße und allgemeine Geländetauglichkeit wichtiger wären als Winter- und Nassperformance.
Trocken93,5%
Nass87,1%
Gelände97,5%
Schnee80,7%
Komfort91,1%
Wert80,8%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser2. / 744.08 m+3,09 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser3. / 79.5 Points-0,50 Points
NassbremsenNiedriger ist besser6. / 742.39 m+6,62 m
NasshandlingNiedriger ist besser6. / 7131.17 s+11,19 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser6. / 77.5 Points-1,40 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser7. / 795.4 km/h-10,40 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser7. / 716.21 m+3,13 m
SchneetraktionNiedriger ist besser7. / 77.25 s+1,99 s
SchneehandlingNiedriger ist besser7. / 788.92 s+7,87 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser7. / 77.7 Points-1,00 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser4. / 775.18 s+1,13 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser4. / 78.3 Points-0,30 Points
Subj. KomfortHöher ist besser4. / 79 Points-1,00 Points
Subj. GeräuschHöher ist besser4. / 78.5 Points-1,50 Points
GeräuschNiedriger ist besser4. / 755.05 dB+0,43 dB
WertNiedriger ist besser3. / 74.95 Price/1000+0,95 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser4. / 69.8 kg/t+1,60 kg/t
Produktion
3325
Herkunft
Thailand
3PMSF
Ja
Gewicht
24.04 kg
Treten
13.5 mm
Preise
297.00
7.

Nitto Recon Grappler AT

265/70 R17 123/120S
Nitto Recon Grappler AT
Der Nitto Recon Grappler AT wurde hauptsächlich durch seine Nassperformance beeinträchtigt. Er belegte den letzten Platz bei Bremsleistung, Handling und subjektivem Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn. Auch beim Aquaplaning auf gerader Strecke lag er weit hinten, mit einem deutlichen Abstand zu den besseren Reifen. Die Bremsleistung auf trockener Fahrbahn lag im engen Mittelfeld, und die Bremsleistung auf Schnee war nah genug an der Spitzengruppe, um keine wirkliche Schwäche darzustellen. Traktion und Komfort auf Schnee ließen jedoch zu wünschen übrig. Die Rundenzeit auf Schotter war die letzte, obwohl der Abstand in einem eng beieinander liegenden Ergebnis gering war. Ich würde diesen Reifen Fahrern empfehlen, die Wert auf Robustheit und Einsatz auf trockener Fahrbahn legen, aber nicht für regelmäßige Fahrten auf nasser Fahrbahn.
Trocken90,5%
Nass82,9%
Gelände96,1%
Schnee91,4%
Komfort82%
Wert75,1%

Kategoriewerte (% des Besten)

Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenPlatz in der DisziplinErgebnisAbstand zum Bestwert
TrockenbremsenNiedriger ist besser4. / 745.24 m+4,25 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser4. / 79 Points-1,00 Points
NassbremsenNiedriger ist besser7. / 745.44 m+9,67 m
NasshandlingNiedriger ist besser7. / 7133.82 s+13,84 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser7. / 76.6 Points-2,30 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser6. / 797.1 km/h-8,70 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser5. / 713.86 m+0,78 m
SchneetraktionNiedriger ist besser5. / 76.23 s+0,97 s
SchneehandlingNiedriger ist besser6. / 784.03 s+2,98 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser4. / 78.3 Points-0,40 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser7. / 775.59 s+1,54 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser6. / 78.1 Points-0,50 Points
Subj. KomfortHöher ist besser6. / 78 Points-2,00 Points
Subj. GeräuschHöher ist besser6. / 77 Points-3,00 Points
GeräuschNiedriger ist besser5. / 755.75 dB+1,13 dB
WertNiedriger ist besser4. / 75.33 Price/1000+1,33 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser1. / 68.2 kg/tBester Wert in dieser Disziplin
Herkunft
USA
3PMSF
Ja
Gewicht
22.68 kg
Treten
12.5 mm
Preise
293.00
Referenzreifen

Pirelli Scorpion AS+ 3

265/70 R17 115H
Pirelli Scorpion AS Plus 3
Der Pirelli Scorpion AS Plus 3 diente als Referenzreifen für alle Jahreszeiten und demonstrierte eindrucksvoll das Potenzial eines straßenorientierten Reifens. Er überzeugte mit Bestwerten bei Nässe, Nass- und Trockenbremsen, subjektivem Trockenhandling, Komfort und geringem Geräuschpegel. Auch auf Schnee zeigte er starke Traktion und ein gutes Handling. Dank seiner griffigen Gummimischung erzielte er sogar eine sehr konkurrenzfähige Rundenzeit auf unbefestigten Straßen. Subjektiv betrachtet bot er jedoch nicht die gleiche Geländegängigkeit und -stabilität wie die besten All-Terrain-Reifen. Seine größte Schwäche lag im Bremsverhalten auf Schnee. Ich würde ihn als Maßstab für Fahrkomfort und Grip auf der Straße verwenden, aber nicht als Ersatz für einen robusteren All-Terrain-Reifen.
Alle Einzelergebnisse (17)

Die Platzierungen vergleichen die gewerteten Reifen dieses Tests, nicht den gesamten Markt. Es sind Einzelmessungen, keine gewichteten Gesamtwertungen.

PrüfenErgebnis
TrockenbremsenNiedriger ist besser40.28 m
Subj. TrockenhandlingHöher ist besser11 Points
NassbremsenNiedriger ist besser33.53 m
NasshandlingNiedriger ist besser117.67 s
Subj. NasshandlingHöher ist besser8.4 Points
Aquaplaning geradeausHöher ist besser102.2 km/h
SchneebremsenNiedriger ist besser14.77 m
SchneetraktionNiedriger ist besser5.37 s
SchneehandlingNiedriger ist besser81.64 s
Subj. SchneehandlingHöher ist besser8.2 Points
Schmutz HandlingNiedriger ist besser74.56 s
Subj. Schmutz HandlingHöher ist besser8.3 Points
Subj. KomfortHöher ist besser11 Points
Subj. GeräuschHöher ist besser10 Points
GeräuschNiedriger ist besser52.79 dB
WertNiedriger ist besser3.41 Price/1000
RollwiderstandNiedriger ist besser8.2 kg/t
Produktion
4525
Herkunft
Brazil
UTQG
800 A A
Gewicht
18.14 kg
Treten
8.7 mm
Preise
238.42

Diskussion

21 Kommentare
  1. Mohammad Ehsani
    Interessantes Ergebnis. Das ist ein gutes Ergebnis für einen All-Terrain-Reifen, insbesondere mit Werten von über 99 % bei trockenen und nassen Bedingungen und der Tatsache, dass er auch unter den Road-Reifen den ersten Platz belegt. Die beiden anderen Werte, der Komfortwert (94,9 %) und der Wert für niedrigere Werte, sind ebenfalls nachvollziehbar. Der 265/70 R17 123/120S mit Tragfähigkeitsindex reagiert etwas empfindlicher auf Auswuchtung und Achsvermessung als ein normaler Road-Reifen und hat eine steife Karkasse. Bei der Montage haben wir festgestellt, dass sich viele Rückmeldungen zu „etwas weniger Komfort“ oder „etwas lauter“ Reifen nach einer korrekten Auswuchtung und Achsvermessung deutlich verbessern. Bei Sunshine Tyre Shop (sunshinetyreshop.com.au) bieten wir neben Reifenwechseln und Achsvermessungen auch häufige Reparaturen an. Dies ist eine der ersten Maßnahmen, die wir nach der Montage eines solchen Reifensatzes empfehlen.
    #10847
  2. Egdir
    Wenn ich die Ergebnisse ohne Standardabweichungen und mit ungewöhnlich hoher Genauigkeit sehe, kann ich nur vermuten, dass Statistik und die Genauigkeit der Messwerterfassung wenig Beachtung finden. Meiner Ansicht nach gibt es keine Unterschiede zwischen den Reifen. Es ist schwer nachzuvollziehen, wie Zeit, Strecke und Geschwindigkeit in so großer Zahl auf zwei Dezimalstellen genau gemessen werden können, wenn es doch offensichtlich Abweichungen zwischen Tests mit demselben Reifen geben müsste - vorausgesetzt natürlich, die Tests wurden mehrfach durchgeführt. Die „subjektiven“ Tests sind bedeutungslos. Es wird nicht erwähnt, dass unterschiedliche Bediener (Fahrer, Messpersonal) zwangsläufig Abweichungen verursachen würden. Selbst wenn dieselben Personen immer wieder dasselbe tun, würden Abweichungen auftreten, weshalb es ja statistische Methoden gibt.
    #10802
  3. UtahWint
    Meiner Meinung nach ein phänomenaler Testbericht. Vielen Dank für die umfassenden und detaillierten Informationen. Ich freue mich schon sehr auf das Video mit den Ergebnissen zur Performance auf Schnee.
    #10713
    1. TyreReviews UtahWint
      Danke! :) Ich muss das Video noch bearbeiten lassen!
      #10714
  4. Rusty
    Ein toller Test, vielen Dank für Ihre Arbeit! Ihre Ergebnisse zum Bremsen auf trockener und nasser Fahrbahn sind überraschend. Normalerweise führt Bremsen auf nasser Fahrbahn zu längeren Bremswegen. Könnten Sie daher bitte genauer erläutern, wie der Test durchgeführt wurde? Im Artikel ist jeweils von einem Bremsvorgang von 130 km/h auf null die Rede, aber im Titel des Videos wird für die Ergebnisse des Bremsens auf nasser Fahrbahn ein Bremsweg von 80 mph bis 6 mph angegeben. Wurden beide Tests mit der gleichen Startgeschwindigkeit bis zum Stillstand durchgeführt?
    #10712
    1. TyreReviews Rusty
      Gut erkannt, Sie haben Recht. Die Bremsung bei Nässe erfolgte von 80 auf 10 km/h, bei Trockenheit von 100 auf 10 km/h. Üblicherweise beginnt man bei Trockenbremsungen aus einer höheren Geschwindigkeit. Mir muss ein Tippfehler im Artikel unterlaufen sein, die Tabelle stimmt aber. Ich korrigiere das jetzt.
      #10715
    2. TyreReviews Rusty
      Ich muss wohl blind sein. Ich finde nirgends einen Hinweis auf 130 km/h. Falls ich etwas übersehe, sagt mir bitte Bescheid. Danke!
      #10716
    3. TyreReviews Rusty
      Ich verstehe, was Sie meinen. Der Bremswegrechner beginnt bei 130, um den Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Wert zu verdeutlichen. Es ist aber nicht klar, dass dies nur für den Bremswegrechner und nicht auch für die untenstehende Tabelle gilt. Ich werde das aktualisieren, damit es zukünftig verständlicher ist. Danke.
      #10717
  5. RS
    Die Tragfähigkeitsdaten für die getesteten Reifen fehlten oder waren schwer zu finden. Liege ich falsch mit der Annahme, dass der Vergleich eines Reifens der Tragfähigkeitsklasse C/LT mit einem Reifen der Tragfähigkeitsklasse E/HD im selben Fahrzeugmodell zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führt? Bei AT-Reifen sind Tragfähigkeitsklasse und Größe der schwierigste Aspekt beim Reifenkauf.
    #10702
    1. TyreReviews RS
      Entschuldigung, alle Reifen haben die Tragfähigkeitsklasse E. Manchmal sind E- und C-Reifen identisch, da dies die Herstellung vereinfacht. Wenn sich C- und E-Reifen jedoch unterscheiden, kann dies die Gesamtergebnisse beeinflussen, obwohl gute Reifen im Allgemeinen weiterhin gut bleiben.
      #10703
      1. Mike TyreReviews
        Haben Sie Erfahrung mit dem Pirelli Scorpion XTM AT in der SL-Electric-Ausführung? Wie Sie bereits erwähnt haben, nennt Pirelli als einzigen Nachteil die verringerte Traktion im Schlamm. Mir fällt es jedoch schwer, das zu verstehen. Meiner Meinung nach bedeutet ein geringerer Rollwiderstand weniger Grip unter allen Bedingungen. Wenn Pirelli die Traktion im Schlamm als vermindert angibt, müsste die Traktion im Schnee doch mindestens schlechter sein. Was meinen Sie dazu?
        #10705
        1. TyreReviews Mike
          Ich bin die SL-Elektroversion noch nicht gefahren (nur die LT-Elektroversion). Ich hatte dieselbe Frage und habe Pirelli deshalb bei der Produkteinführung nach den vergleichsweise geringen Nachteilen der Elektroversion gefragt. Sie sagten, der andere Nachteil sei, dass die Elektroversion teurer in der Herstellung und daher auch teurer in der Anschaffung sei.
          #10706
      2. Al TyreReviews
        Sind die Referenzreifen, Pirelli Scorpion AS Plus 3, ebenfalls von der Tragfähigkeitsklasse E? Die, die ich gesehen habe, waren SL.
        #10837
        1. TyreReviews Al
          Nein, sie sind keine LT.
          #10839
  6. Mike
    Gibt es schon Neuigkeiten zum Rollwiderstand? Ich möchte kaufen, hätte aber vorher gerne diese Information. Danke.
    #10692
    1. TyreReviews Mike
      Ich habe heute nach dem aktuellen Stand gefragt, und leider musste ich mitteilen, dass einige Reifen auf dem Postweg verloren gegangen sind. Ich melde mich wieder, sobald ich genauere Informationen habe.
      #10696
  7. Alanp970
    Ist das nur mir aufgefallen oder fehlen hier die Informationen zum Rollwiderstand?
    #10668
    1. TyreReviews Alanp970
      Es liegt nicht an dir. Ich habe die Daten von der Maschine noch nicht zurückbekommen, tut mir leid!
      #10671
  8. marcvalme
    Tippfehler im Absatz zum Thema Bremsen bei Schneefall. Bitte diesen Kommentar löschen.
    #10665
    1. TyreReviews marcvalme
      Vielen Dank, das weiß ich zu schätzen.
      #10672
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