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Michelin Pilot Sport 4 - Erste Fahrt

Jonathan Benson
Written by Jonathan Benson
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Contents
  1. Einführung
  2. Die Geschichte
  3. Die erste Fahrt
  4. Längerfristig

Da der Michelin Pilot Sport 4 offiziell Anfang 2016 in den Handel kam, aber erst später im Jahr der Presse vorgestellt wurde, wollten wir unbedingt einige Kilometer mit einem Satz Reifen zurücklegen, um die unzähligen Fragen zu beantworten, die uns bereits erreichten.

Die Lösung? Unser Skoda Octavia VRS, der glücklicherweise mit einer der zum Marktstart verfügbaren Reifengrößen - 225/40 R18 - ausgestattet ist. Vier Reifen und 800 Kilometer später können wir unsere ersten Eindrücke vom neuen Michelin Pilot Sport 4 schildern.

Die Geschichte

Bevor wir zu den Fahrdetails kommen, ist es wichtig zu verstehen, wie der Pilot Sport 4 positioniert ist. Der Pilot Sport 3 war nicht der direkte Nachfolger des Pilot Sport 2 - dieser wurde durch den Pilot Super Sport ersetzt -, sondern der Pilot Sport 3 positionierte sich zwischen dem Pilot Exalto 2 und dem Pilot Super Sport. Er zielte stärker auf das Segment der sportlichen Kompaktwagen ab und legte den Fokus auf Nasshaftung und Komfort.

Michelin Pilot Sport 4 vs. Formel E

Der Pilot Sport 4 baut auf dem Erfolg des Pilot Super Sport auf und profitiert zudem von Michelins Erfahrung als exklusiver Reifenlieferant der Formel E. Damit entspricht der neue Pilot Sport 4 noch stärker dem „Pilot Sport“-Ethos. Man kann ihn als Bruder des Pilot Super Sport und Cousin des Pilot Sport 3 betrachten.

Die erste Fahrt

Der neue Skoda Octavia VRS verfügt über einen drehmomentstarken Turbomotor mit 227 PS und 350 Nm Drehmoment, die über die Vorderräder übertragen werden. Dies stellt die Vorderreifen vor eine Herausforderung, ermöglicht uns aber gleichzeitig, uns schnell einen guten Eindruck von der Performance des neuen Reifens zu verschaffen.

Michelin Pilot Sport 4 Passform

Schon nach weniger als einer Meile von der Reifenwerkstatt entfernt war der Unterschied zu den serienmäßig montierten Continental Sport Contact 2 deutlich spürbar. Auf den kalten, rutschigen Straßen, wo die alten Reifen im zweiten Gang und manchmal sogar im dritten Gang durchdrehten, gab es mit den neuen Michelins keinerlei Probleme. Dadurch wurde das Abbiegen und das Durchfahren von Kreisverkehren deutlich sicherer, berechenbarer und schneller.

Das übermäßig steife Fahrwerk des VRS unterstrich einen weiteren großen Vorteil des Reifens: den Komfort. Die Michelins waren spürbar leiser und federten Unebenheiten der Straße bei allen Geschwindigkeiten deutlich besser ab. Komfort geht oft auf Kosten des Lenkgefühls und der Geschwindigkeit, und obwohl die Michelins etwas träger in Kurven reagierten als die alten Reifen und etwas weniger Feedback boten, erschien dies für das VRS-Fahrwerk als ein sinnvollerer Kompromiss.

Längerfristig

Nach einigen weiteren Kilometern sind wir immer noch genauso beeindruckt. Der Grip ist unter allen Bedingungen verbessert, die Fahrzeugbalance ist weiterhin neutral mit einer leichten Tendenz zum Untersteuern bei sportlicher Fahrweise, und nach 500 Meilen ist praktisch kein Verschleiß erkennbar.

Wir werden den Kraftstoffverbrauch und den Verschleiß in den kommenden Monaten im Auge behalten, aber wie immer können Sie gerne Ihre eigene Bewertung abgeben, wenn Sie das Glück hatten, einen der ersten Reifensätze zu erhalten!

Diskussion

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