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Hohe Leistung, Hinterradantrieb und Schnee? Kein Problem!

Jonathan Benson
Written by Jonathan Benson
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Contents
  1. Einführung
  2. Funktionieren sie?
  3. Abschluss
  4. Weiterführende Literatur:
Selbst bei leichtem Schneefall in Großbritannien ist eines sicher: BMW 3er bleiben schon bei der geringsten Steigung stecken und geraten dank ihres Hinterradantriebs und der breiten Hinterreifen ins Schleudern.



Das wohl schlimmste dieser Autos ist der BMW M3 E46. 360 PS, 255/35er Hinterreifen auf 19-Zoll-Felgen, ein bretthartes Fahrwerk und in der SMG-Version eine computergesteuerte Kupplung, die keinerlei Rücksicht auf die geringe Bodenhaftung der Hinterräder nimmt. Kurz gesagt: Diese Autos sind bei Schnee praktisch unbrauchbar, und ihre Besitzer lassen ihre Schmuckstücke oft lieber im Schnee stehen.

Muss das so sein? Wer sich mit Winterreifen auskennt, kennt die Antwort bereits. Dank zusätzlicher Kanten, breiter Profilrillen, die Schnee festhalten, und einer weicheren Gummimischung, die auch bei Minustemperaturen elastisch bleibt, können Winterreifen die Fahreigenschaften eines Autos nicht nur bei Kälte, sondern auch auf Schnee und Eis grundlegend verändern.

Um dies zu beweisen, haben wir unseren BMW M3 mit den neuesten und besten Winterreifen ausgestattet. Der Michelin Pilot Alpin 4 ist Michelins neueste Winterreifen-Innovation und wahrscheinlich der beste Ultra-High-Performance-Winterreifen auf dem Markt. Der 255/35 R19 Hinterreifen verfügt über Lamellen für extra Grip, ein breites, aggressives Profil und dreidimensionale, ineinandergreifende Blöcke, die für zusätzliche Stabilität bei den hohen Geschwindigkeiten und Kurvenkräften sorgen, die Sportwagen erreichen. Wenn es etwas gibt, das eine sportliche Limousine in einen Schneemonster verwandeln kann, dann sind es diese Reifen.

Funktionieren sie?

Kurz gesagt: Ja, wie dieses unspektakuläre und langweilige Video beweist.



Auf Neuschnee, wo der M3 mit Sommerreifen kaum mehr als ein teurer Schlitten gewesen wäre, griff er mühelos, mit nur geringem Schlupf zwischen den aggressiven automatischen Gangwechseln. Selbst das gefürchtete Anfahren und Anhalten am Berg wurde wiederholt problemlos bewältigt. Auf Teilen unserer Teststrecke war der Schnee so tief, dass der Frontsplitter als Schneepflug wirkte, doch der Wagen ließ sich davon nicht beeindrucken. Der Bremsweg auf tiefem Schnee und Eis war im Vergleich zu nasser Fahrbahn verlängert, aber dennoch kontrollierbar und im Vergleich zu Sommerreifen unter denselben Bedingungen deutlich reduziert.

Nasse Straßen und leichter Schneematsch fühlten sich selbst bei -2 °C nicht anders an als nasse Straßen bei 7 °C. Die weichere Gummimischung des Pilot Alpin 4 sorgte dafür, dass der Reifen auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt noch guten Halt auf dem Asphalt bot und den gewohnten Grip lieferte.

Abschluss

Winterreifen helfen Ihnen, unter allen Bedingungen mobil zu bleiben, selbst wenn Ihr Auto nicht wintertauglich ist. Gibt es auch Nachteile? Ja, einige. Bei sportlicher Fahrweise, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten, kann die Lenkung aufgrund der größeren Profilblockbewegung etwas unpräziser wirken als bei Sommerreifen. Auch Kurvenfahrten bei hoher Geschwindigkeit können sich etwas instabil anfühlen, ebenfalls bedingt durch die Bewegung des groben Profils.

Angesichts der Tatsache, dass man Winterreifen in den kältesten Monaten des Jahres verwendet, wo eine Fahrt am Limit mit Sommerreifen nicht sicher wäre, sind diese Kompromisse mehr als akzeptabel. Das etwas schwammige Fahrverhalten und die leichte Instabilität bei hohen Geschwindigkeiten werden durch den deutlich verbesserten Grip bei Minustemperaturen ausgeglichen.

Wenn Sie möchten, dass Ihr mit breiten Reifen ausgestattetes Performance-Auto unter allen Bedingungen fahrbar bleibt, empfehlen wir Ihnen stets Winterreifen. Insbesondere der Michelin Pilot Alpin 4 ist ein äußerst beeindruckender Ultra-High-Performance-Winterreifen.

Weiterführende Literatur:

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