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Autocar-Reifentest - Leistung von Budget-Reifen

Jonathan Benson
Written by Jonathan Benson
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Autocar-Reifentest - Leistung von Budget-Reifen

Der neueste Reifentest von Autocar dreht sich ganz um Budgetreifen - und wie sie im Vergleich zu einem Premium-Straßenreifen von Continental abschneiden. Wenig überraschend: Sie schneiden nicht gut ab! Der Test konzentriert sich auf das Fahrverhalten bei Nässe und untersucht fünf führende Budgetmarken: GT Radial, Linglong, Nankang, Triangle und Wanli.

Das Magazin testete Fahrverhalten und Bremsleistung bei Nässe und Trockenheit sowie Aquaplaning und führte außerdem einen Hochgeschwindigkeitstest im Contidrom-Testzentrum in Hannover durch. Cheftester Jamie Corstorphine resümierte: „Wir hatten erwartet, dass die günstigen Reifen in diesem Test hinter den Continental-Reifen zurückbleiben würden, aber wir waren nicht darauf vorbereitet, wie schlecht einige tatsächlich abschnitten.“

Die Ergebnisse sind schockierend. Um die vollständigen Testergebnisse zu erhalten, müssen Sie Autocar diesen Monat kaufen, aber die Ergebnisse der Bremsen bei Nässe sprechen für sich:

Kontinental: 31,7 Meter
Nankang: 33,8 Meter
GT Radial: 35,8 Meter
Wanli, Triangle und Linglongs: 40,2 Meter

Der für die Tests eingesetzte, mit Linglong-Reifen ausgestattete VW Golf Autocar erreichte an der Stelle, an der er auf den Continental-Reifen zum Stehen kam, noch eine Geschwindigkeit von 44,7 km/h. Insgesamt gewannen die Continental-Reifen souverän und erzielten in allen Tests außer einem die Bestnote. Eine konstante Leistung brachte den GT Radials den zweiten Platz ein, doch eine 3,4 Sekunden langsamere Rundenzeit bei Nässe verdeutlichte, wie weit auch sie hinter den Continentals zurückliegen.

Angesichts der durchschnittlichen Niederschlagsmenge in Großbritannien sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich Billigreifen auf sein Fahrzeug montieren lässt. Wer durch den Kauf von vier Billigreifen 75 £ spart, spart über eine Laufleistung von 12.000 Meilen nur 0,05 Pence pro Meile. Angesichts des Risikos einer hohen Selbstbeteiligung und erhöhter Versicherungsprämien für die nächsten fünf Jahre, ganz zu schweigen von möglichen Folgen im schlimmsten Fall, lohnt sich das wirklich?

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