225/50 R17, ein BMW 3er und 8 Sätze der neuesten Winterreifen fassen den Winterreifentest 2013 von Auto Motor und Sport zusammen.
Die Ergebnisse der Schneetests lagen extrem eng beieinander. Der beste Schneebremsreifen (Fulda) kam aus 50 km/h nach 27,3 Metern zum Stehen, der schlechteste (Goodyear) benötigte nur etwas mehr als einen Meter mehr, nämlich 28,6 Meter. Auch beim Fahrverhalten auf Schnee war der Unterschied gering: Der schnellste Reifen (Dunlop) fuhr eine Rundenzeit von 73,5 Sekunden, der langsamste (Toyo) lag mit 75,9 Sekunden 2,4 Sekunden dahinter.
Bei Nässe vergrößerte sich der Abstand etwas, wobei Continental sowohl beim Bremsen als auch beim Handling auf nasser Fahrbahn die Nase vorn hatte. Diesmal kam der schlechteste Reifen (Toyo) sechs Meter hinter dem Continental zum Stehen, und der langsamste Reifen auf der Nasshandling-Strecke (Fulda) war 5,3 Sekunden langsamer.
Im Trockenen war der Nokian unangefochten an der Spitze und überzeugte mit klaren Siegen in Brems- und Handlingtests. Der Fulda zeigte erneut eine relative Schwäche: Er verlor beide Trockentests, kam 3,9 Meter weiter zum Stehen als der Nokian und benötigte 1,9 Meter länger für die Handlingrunde im Trockenen.
Die Ergebnisse
Obwohl Continental nur drei der elf Tests für sich entscheiden konnte, landete der Reifen fast immer unter den ersten Drei und sicherte sich so einen weiteren überzeugenden Sieg. Pirelli belegte dank einer exzellenten Nassperformance (abgesehen von Aquaplaning) einen starken zweiten Platz, und Dunlop komplettierte die Top Drei mit einem komfortablen, leisen Reifen, der unter allen Bedingungen gut funktionierte.
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